Ukraine's Ambassador Discusses US Support Amid Shifting Global Focus
L'essentiel
- Ukraine's Ambassador Olha Stefanischyna acknowledges a shift in US media and political focus towards the Iran war, impacting aid discussions.
- She emphasizes Ukraine's growing role in drone technology and its contribution to US and European security, seeking recognition as a proactive global player.
Résumé généré par IA
Pourquoi c'est important
The article discusses an interview with Ukraine's Ambassador to the US, Olha Stefanischyna, focusing on the impact of the US's shifting attention from Ukraine to the Iran conflict. It highlights Ukraine's growing technological contributions and its desire to be seen as a global geopolitical actor.
In dieser Woche habe ich mit Olha Stefanischyna, der ukrainischen Botschafterin in den Vereinigten Staaten, über die neuesten Entwicklungen in ihrem Land gesprochen. Offen gesagt lag der Fokus der USA wegen des Krieges gegen den Iran zuletzt stark auf dem Nahen Osten, was für die Ukraine eine Herausforderung darstellt. Zu Beginn des Jahres hatte es noch ständig Treffen und Telefonate zur Ukraine gegeben, aber in den vergangenen Wochen hat sich die Aufmerksamkeit verschoben.
Stefanischyna sagte, dass ihrem Land die Anzahl der Schlagzeilen in den Medien weniger wichtig sei als das konkrete Maß an Unterstützung und Engagement aus Washington. Ich habe sie nach den tatsächlichen militärischen Ressourcen gefragt, die der Ukraine zur Verfügung gestellt werden, da die amerikanischen Lagerbestände unter dem Iran-Krieg leiden. Bislang sei die Lieferung nicht unterbrochen worden, so die Botschafterin, aber man habe den Verantwortlichen zu verstehen gegeben, dass die zu künftige Versorgung nicht garantiert sei.
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Artikeltyp :MeinungUS-Präsident in Peking
Die Hoffnung der Ukrainer ruht auf der Regierung von Donald Trump. Ich konnte während der Unterhaltung – ähnlich wie zuvor in meinem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj – eine besondere Spannung spüren: Die Ukrainer müssen sehr vorsichtig sein, wie sie über den amerikanischen Präsidenten sprechen. Sie müssen die politische Debatte gewissermaßen umgehen, weil es letztlich auf die Realität vor Ort ankommt, die von ihr entkoppelt ist.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass die Ukraine inzwischen zu einem globalen Vorreiter in der Drohnentechnologie geworden ist. Das US-Militär lernt von der Ukraine, gerade jetzt, im Iran-Krieg. Das Pentagon und Kiew arbeiten derzeit an einem Abkommen, um ukrainische Drohnentechnologie in den USA zu testen.
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Stefanischyna betonte, dass die Ukraine inzwischen zur Sicherheit der USA und potenziell auch Europas beiträgt. Die Lehren aus dem Verteidigungskampf gegen Russland seien mittlerweile weltweit relevant und könnten für die Nato und die Vereinigten Staaten nützlich sein.
Die Ukraine möchte nicht als Land gesehen werden, das lediglich auf Hilfsleistungen angewiesen ist. Sondern als eines, das mitgestalten und ein wichtiger Akteur in der Welt- und Geopolitik sein kann.
Die Dynamiken zwischen dem Weißen Haus, den USA und den Verbündeten weltweit verändern sich ständig. Polen hat in dieser Woche ein regelrechtes Hin und Her erlebt. Erst erklärte das Pentagon, Truppen aus dem Nato- und EU-Land abzuziehen, doch dann sagte Trump plötzlich: „Doch nicht – wir schicken Truppen nach Polen, weil die Person, die ich unterstützt habe, dort die Präsidentschaftswahl gewonnen hat.“
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Dieser Vorgang zeigt, welchen politischen Einfluss der US-Präsident weltweit ausüben möchte, ganz ähnlich, wie er es bereits in den Vereinigten Staaten bei Wahlen und Vorwahlen tut. Seine Macht – die sich darin gezeigt hat, politische Gegner auszuschalten und Kandidaten, die er unterstützt, zum Wahlsieg zu verhelfen – soll nicht auf die USA beschränkt bleiben. Er möchte, dass die Menschen, hinter die er sich weltweit stellt, erfolgreich sind, damit er sagen kann: „Ich bin der Grund, warum Person X oder Y in einem Land gewählt wurde.“
Und den Alliierten hat er klargemacht, dass es keine Garantie für eine Unterstützung durch die Vereinigten Staaten gibt, sofern er nicht das Gefühl hat, dass andere Verbündete bereit sind, nach seinen Regeln mitzuspielen.
Dasha Burns ist Playbook Chief Correspondent und White House Bureau Chief bei der WELT-Partnerpublikation „Politico“.
Das Axel Springer Global Reporters Network ist eine markenübergreifende Initiative, die Scoops, investigative Recherchen, Interviews, Meinungsstücke und Analysen globaler Relevanz veröffentlicht. Journalisten aller Axel-Springer-Marken – darunter „Politico“, Business Insider, WELT, „Bild“, Onet und Fakt – kooperieren bei großen Geschichten für ein internationales Publikum. Die Berichterstattung erstreckt sich über alle Plattformen von Axel Springer: online, Print, TV und Audio. Zusammen erreichen diese Veröffentlichungen Hunderte Millionen Menschen weltweit.
À surveiller
Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes
Ukraine's future supply of military resources from the US is not guaranteed.
Probable · Moyen terme
The US military will continue to learn from Ukraine's drone technology.
Très probable · Court terme
US President Trump will continue to exert influence on foreign governments to align with his 'rules'.
Très probable · Long terme
Questions ouvertes
- What specific military resources are being diverted from Ukraine due to the Iran conflict?
- What are the details of the agreement for testing Ukrainian drone technology in the US?
- How will the US's transactional foreign policy affect other alliances?
- What is the long-term strategy of Ukraine to be recognized as a geopolitical player?


