Dernière minute
FRIran : Ali Khamenei, guide suprême du régime iranien, est mortFRAix-en-Provence: Un étudiant violée par un homme libéré après 15 ans de prisonFRCanicule et incendies : perturbations des TGV, alertes feux de forêts et événements annulésFRKalachnikov retrouvée à Sarcelles : une enquête antiterroriste ouverteCRYPTO-FRCrise dans le détroit d'Ormuz : le pétrole s'envole, les bourses vacillent, Bitcoin regarde ailleursFRDeux bébés tamarins empereurs volés au zoo de La PalmyreFREscalade entre l'Iran et les États-Unis dans le GolfeFRInstructeur de vol argentin meurt après être tombé en plein vol, son élève réussit un atterrissage d'urgenceFRIncendies : le feu en forêt de Fontainebleau d'une "ampleur exceptionnelle"FRUkraine : Zelensky annonce un remaniement gouvernemental majeurFRIran : Ali Khamenei, guide suprême du régime iranien, est mortFRAix-en-Provence: Un étudiant violée par un homme libéré après 15 ans de prisonFRCanicule et incendies : perturbations des TGV, alertes feux de forêts et événements annulésFRKalachnikov retrouvée à Sarcelles : une enquête antiterroriste ouverteCRYPTO-FRCrise dans le détroit d'Ormuz : le pétrole s'envole, les bourses vacillent, Bitcoin regarde ailleursFRDeux bébés tamarins empereurs volés au zoo de La PalmyreFREscalade entre l'Iran et les États-Unis dans le GolfeFRInstructeur de vol argentin meurt après être tombé en plein vol, son élève réussit un atterrissage d'urgenceFRIncendies : le feu en forêt de Fontainebleau d'une "ampleur exceptionnelle"FRUkraine : Zelensky annonce un remaniement gouvernemental majeur
Newsgather
BackUkrainekrieg: AKW Saporischschja wieder am Netz, Russland meldet Drohnenabschüsse
Ukrainekrieg: AKW Saporischschja wieder am Netz, Russland meldet Drohnenabschüsse
Urgent
FAZ13.06.2026Monde12 dk okumaGermany

Ukrainekrieg: AKW Saporischschja wieder am Netz, Russland meldet Drohnenabschüsse

L'essentiel

  • Das AKW Saporischschja ist nach fast drei Tagen wieder am Stromnetz.
  • Russland meldet Abschuss von 185 ukrainischen Drohnen.
  • Der IWF gibt grünes Licht für weitere Hilfskredite.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Der Artikel berichtet über aktuelle Entwicklungen im Ukrainekrieg, darunter die Wiederanbindung des AKW Saporischschja ans Stromnetz, russische Meldungen über abgeschossene Drohnen, IWF-Hilfen für die Ukraine und den Beginn von EU-Beitrittsverhandlungen.

Taille de police

Liveblog Ukrainekrieg :

Ukrainisches Atomkraftwerk Saporischschja wieder am Stromnetz

13.06.2026, 21:28Lesezeit: 1 Min.

Das Kernkraftwerk Saporischschja im Jahr 2023.dpa

Nach einem Stromausfall wird das russisch besetzte AKW mit Strom versorgt +++ Russland meldet Abschuss von 185 ukrainischen Drohnen +++ IWF gibt grünes Licht für weitere millionenschwere Hilfskredite für die Ukraine +++ alle Neuigkeiten im Liveblog

Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite.

Atomkraftwerk Saporischschja wieder am Stromnetz

Nach fast drei Tagen ist das von russischen Truppen besetzte Atomkraftwerk Saporischschja im Südosten der Ukraine wieder an das Stromnetz angeschlossen worden. Eine beschädigte Hochspannungsleitung sei repariert worden, teilten die von Moskau eingesetzte Kraftwerksleitung und der ukrainische Atomkonzern Energoatom übereinstimmend auf Telegram mit. Die seit Mittwoch zur Stromversorgung eingesetzten Dieselgeneratoren sind demnach wieder im Bereitschaftszustand.

Nach ukrainischen Angaben war es bereits der 19. Stromausfall, seitdem russische Truppen zu Kriegsbeginn im Frühjahr 2022 das Kraftwerk eroberten. Beide Kriegsparteien werfen einander regelmäßig vor, durch Kampfhandlungen für die Stromausfälle verantwortlich zu sein. Das mit sechs Reaktoren und einer Nennleistung von 6.000 Megawatt größte Atomkraftwerk Europas wurde daher aus Sicherheitsgründen heruntergefahren. Die Internationale Atomenergiebehörde hat Beobachter im Kraftwerk stationiert und die Kriegsparteien zur Zurückhaltung aufgerufen.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Sebastian Gubernator

Ukraine greift abermals russische Ölanlagen an

Die Ukraine hat auch ​heute gezielt die Infrastruktur der russischen Ölindustrie angegriffen. Dabei ⁠wurde in der Hafenstadt Temrjuk in der Region Krasnodar ein Mensch getötet, teilte Gouverneur Weniamin Kondratjew auf ‌Telegram mit. In einem Hafenterminal sei ein Feuer ausgebrochen. Das ukrainische Militär und der Geheimdienst SBU ‌erklärten, sie ‌hätten in der Nacht mehrere Ziele in Russland getroffen. Dazu gehöre neben dem Hafenterminal eine Ölverarbeitungs- und Pumpanlage in ​der Region Wolgograd.

Am Terminal ⁠Tamanneftegaz in der Region Krasnodar sind nach SBU-Angaben fünf Treibstofftanks und zwei ​Ölverladestationen getroffen worden. In der Region Wolgograd löste ein anderer Angriff ⁠den regionalen ‌Behörden zufolge ein Feuer in einem Industriegebiet im Bezirk Kotowo aus. Gouverneur Andrej Botscharow nannte keine Details zu ⁠den Schäden. ⁠Der ukrainische Generalstab bestätigte den Angriff und teilte mit, nahe ⁠der ​Stadt Kotowo sei ⁠ein Komplex getroffen worden, ​in dem Öl in Pipelines zu ‌Raffinerien und für den Export gepumpt werde.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Sabrina Frangos

Russland meldet Abschuss von 185 ukrainischen Drohnen – ein Toter

Russland ist am Freitag Ziel ​eines massiven ukrainischen Drohnenangriffs geworden. Das Verteidigungsministerium in Moskau ⁠meldete den Abschuss von 185 unbemannten Fluggeräten innerhalb von zwölf Stunden. Diese seien über rund einem ‌Dutzend Regionen abgefangen worden, vor allem in Zentralrussland. In der Region Brjansk kam nach Angaben des dortigen ‌Gouverneurs in ‌einem grenznahen Dorf ein Mensch ums Leben. Eine weitere Person sei verletzt worden, teilte Jegor Kowaltschuk mit. Dem ​regionalen Einsatzstab zufolge ⁠wurden allein in der Region Brjansk 62 Drohnen zerstört.

Auch die Hauptstadt Moskau ​wurde offenbar angegriffen. Mehrere auf die Metropole zusteuernde ⁠Drohnen seien abgewehrt worden, ‌erklärte Bürgermeister Sergej Sobjanin im Kurznachrichtendienst Telegram. Fachleute untersuchten die Trümmerteile an den Absturzstellen. Nach einer ⁠Auswertung russischer Nachrichtenagenturen wurden ⁠in Moskau 27 Drohnen zerstört.

Die Ukraine hat ihre ⁠Luftangriffe ​auf Ziele ⁠im Nachbarland zuletzt verstärkt. Dabei ​nimmt sie vor allem Anlagen ‌der Ölindustrie ins Visier.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Irem Yildirim

IWF gibt grünes Licht für weitere millionenschwere Hilfskredite für die Ukraine

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist nach eigenen Angaben bereit, der Ukraine im Rahmen seines Hilfsprogramms eine weitere Tranche in Höhe von 690 Millionen Dollar (umgerechnet 596 Millionen Euro) zur Verfügung zu stellen. Die Zahlung könne aber erst nach einer formellen Genehmigung des IWF-Vorstands fließen, gab der Währungsfonds am Freitag bekannt.

Der Mitteilung zufolge werden sich die seit Jahresbeginn an die Ukraine gezahlten Hilfen damit auf 2,2 Milliarden Dollar (1,9 Milliarden Euro) erhöhen. Das entsprechende Programm des in Washington ansässigen IWF ist auf vier Jahre angelegt, während der insgesamt 8,1 Milliarden Dollar (sieben Milliarden Euro) an Kiew fließen sollen.

Als Gegenleistung für die Kredite hatte der IWF Strukturreformen mit der Ukraine vereinbart. Diese seien jedoch nicht fristgerecht umgesetzt worden, erklärte der IWF. Vertreter des Währungsfonds hätten sich mit den ukrainischen Behörden deshalb auf einen überarbeiteten Zeitplan geeinigt. Die „jüngsten Korruptionsfälle“ zeigten die Notwendigkeit von Reformen „öffentlicher Unternehmen und Banken“, hieß es weiter.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Irem Yildirim

UN: Höchststand ziviler Opfer in der Ukraine seit April 2022

Die Vereinten Nationen haben in der von Russland angegriffenen Ukraine im Mai einen Höchststand an verletzten und getöteten Zivilisten innerhalb eines Monats seit April 2022 registriert. Mindestens 274 Menschen seien im Mai getötet und weitere 1.763 verletzt worden, heißt es in einem Bericht des Büros des Hohen Kommissars für Menschenrechte. Das entspreche einem Anstieg um 93 Prozent im Vergleich zum Mai 2025, wo demnach 191 Tote und 865 Verletzte registriert worden waren.

Auf Angriffe mit Raketen und Drohnen gehen demnach 45 Prozent der Opfer zurück, meist in Städten fernab der Front wie Kiew und Dnipro. Nahe der Front seien Drohnen mit kurzer Reichweite die Hauptursache für zivile Opfer gewesen. Noch nie seit Kriegsbeginn seien damit so viele Menschen in einem Monat getötet (64) und verletzt (539) worden wie im Mai.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Irem Yildirim

Regierung der Ukraine schafft Schutzstatus für russische Sprache ab

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Freitag ein Gesetz unterzeichnet, das der russischen Sprache ihren bisherigen Schutzstatus in dem Land wieder aberkennt. „Die Sprache eines Aggressorstaates kann nicht von Schutzinstrumenten profitieren, die indigenen Völkern oder nationalen Minderheiten helfen sollen“, erklärte der ukrainische Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk im Onlinedienst Facebook. Der Schritt sei „eine wichtige Entscheidung, um den ukrainischen Sprachraum zu schützen“, fügte er hinzu.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Irem Yildirim

EU beginnt Beitrittsverhandlungen mit Ukraine und Moldau

Die EU wird am Montag die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau beginnen. Wie die derzeitige zyprische Ratspräsidentschaft mitteilte, haben die Mitgliedstaaten nach dem Ende der ungarischen Blockade einen gemeinsamen Standpunkt zum ersten Verhandlungsabschnitt vereinbart und damit die notwendigen Vorbereitungen abgeschlossen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte in sozialen Medien unter anderem den Partnern seines Landes in der EU. Die Ukraine tue wie angekündigt, was nötig sei, und es sei auch wichtig, dass die EU ihr Wort halte, schrieb er. Die Eröffnung des ersten Clusters sei eine wichtige politische und moralische Unterstützung für den Staat und die Menschen. Auch die moldauische Präsidentin Maia Sandu begrüßte die Entscheidung. Moldau sei bereit, alle Verhandlungsabschnitte zu öffnen, schrieb sie bei X und kündigte weitere Reformen an.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Ukraine stellt Pläne für Militärreform vor

Das ukrainische Verteidigungsministerium veröffentlicht die Eckdaten einer geplanten Militärreform. „Die ukrainischen Infanteristen werden zu den bestbezahlten Militärspezialisten in der Welt“, kündigte das Ministerium am Freitag in einem Video an. Auch Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich in einer Videobotschaft.

Im Schnitt sollen ukrainische Fußsoldaten umgerechnet rund 5.800 Euro erhalten. Der Höchstsatz für Fronteinsätze soll auf fast 8.900 Euro monatlich angehoben werden. Der Einstiegssold für alle Soldaten soll künftig um 50 Prozent auf knapp 580 Euro steigen.

Das Ministerium will den Militärdienst mit befristeten Verträgen von höchstens zwei Jahren und einer anschließenden Rückstellung von mindestens sechs Monaten attraktiver machen. Fahnenflüchtige sollen mit Strafbefreiung und freier Wahl der Einheit zurückgeholt werden.

Verstärkt setzt Kiew dabei auch auf ausländische Söldner. „Das ehrgeizige Ziel: Mehr als 50 Prozent der Sturmtruppen und Infanteristen sollen Legionäre sein“, hieß es in der Ankündigung. Die Anwerbung soll dabei weltweit durch private Rekrutierungsunternehmen erfolgen.

Präsident Selenskyj hatte bereits Anfang Mai eine Armeereform mit erheblichen Soldanhebungen versprochen. Am Freitag bekräftigte er diese Absicht: „Die Ressourcen sind für eine Erhöhung der Zahlungen in der Armee vorhanden“. Woher das Geld für die Reform kommen soll, sagte er nicht.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Inspekteur des Heeres fordert mehr Drohnen für Landstreitkräfte

Einheiten, die Drohnen steuern, „höchste Bedeutung“, sagte der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Christian Freuding, am Freitag während des Besuchs der Militärübung „Freedom Shield 2026“ in Litauen.

Die im vergangenen Jahr in Dienst gestellte deutsche Panzerbrigade 45 trainiert bei der Militärübung erstmals das Gefecht auf litauischem Boden und hat auch 350 Drohnen dabei. Dem Inspekteur wurden dabei Gefechtsstände und Konzeptionen für den Drohneneinsatz vorgestellt.

Ihn habe überzeugt, wie im Gefechtsstand der Drohneneinsatz gesteuert wurde, sagte Freuding. Der Inspekteur fügte an: „Ich glaube, wir haben im ganzen Spektrum noch viel Luft nach oben.“ Es müssten unbemannte Systeme in der Truppe integriert werden „mehr und mehr, tiefer und tiefer, auf allen Ebenen“.

Für die Übung an der Ostflanke der NATO wurden rund 2.900 Soldaten – darunter 2.300 aus Deutschland – und rund 800 Fahrzeuge aus acht NATO-Staaten auf dem Truppenübungsplatz Pabrade zusammengezogen. Dieser liegt 20 Kilometer von der Grenze zu dem mit Russland verbündeten Belarus entfernt.

Die Panzerbrigade in Litauen wurde von der Bundesregierung als Reaktion auf die wachsende Bedrohung durch Russland zugesagt. Sie soll bis 2027 mit einer Gesamtstärke von 4.800 Soldaten und 200 zivilen Mitarbeitern als Kampfverband voll einsatzfähig sein. Bislang sind rund 1.800 Angehörige in Litauen stationiert.

Heeresinspekteur Christian Freuding (links) am Freitag auf dem litauischen Truppenübungsplatz Paprade. dpa

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Pistorius: „Deutschland kann von Ukraine lernen“

Deutschland kann nach Auffassung von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) von der Leistungsfähigkeit der Ukraine im Verteidigungskrieg gegen Russland lernen. „Die Erfahrungen der Ukraine auf dem Gefechtsfeld sind für uns von allerhöchstem Wert“, sagte Pistorius am Freitag bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin. Als Beispiele nannte er den Einsatz und die Abwehr von Drohnen sowie elektronische Kriegsführung.

Deutschland könne davon „als europäischer Nato-Partner, aber auch als Bundeswehr insgesamt“ lernen, sagte Pistorius. Innerhalb weniger Wochen seien „technologische Sprünge“ sichtbar, „mit denen wir umgehen müssen und auf die wir uns einstellen müssen“.

Bei seinem jüngsten Besuch in der südöstlichen Region Saporischschja habe er auf „sehr beeindruckende Weise“ gesehen, wie die ukrainischen Streitkräfte mit Drohnen umgingen. „Wir orientieren uns daran.“ So sei etwa mit den Ukrainern verabredet worden, den Datenaustausch zu intensivieren, „um ganz konkret aus dem zu lernen, was dort passiert“.

Pistorius kündigte zudem an, dass die „bereits sehr erfolgreichen Joint-Venture-Bemühungen“ verstärkt werden sollen. Die Kooperation zwischen deutscher und ukrainischer Rüstungsindustrie wird ihm zufolge dazu führen, „dass das westliche Geld in der Ukraine eingesetzt wird für eine deutlich steigende Produktion verschiedener Systeme mit entsprechender Reichweite und auch Wirkungsmacht“.

„Deutsch-Ukrainische Joint-Ventures sind damit dann eben auch ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit Europas“, sagte der Minister. Er verwies auf ein von den Unternehmen Skyfall und Airbus auf der ILA unterzeichnetes Memorandum zur „Automatisierung der ukrainischen Luftverteidigung“.

Der Minister äußerte sich auch zum Aus für das deutsch-französische Kampfjet-Projekt FCAS. Die Entscheidung sei „folgerichtig“ gewesen, nun gelte es, den Blick nach vorne zu richten. Spekulationen über mögliche Nachfolgeprojekte seien allerdings verfrüht. „Von einer Entscheidung sind wir noch entfernt“, sagte Pistorius. Erste konkrete Vorschläge stellte er für den deutsch-französischen Ministerrat am 17. Juli in Aussicht.

Hinsichtlich der Luftverteidigung kündigte Pistorius an, dass Deutschland im September seinen ersten US-Kampfjet vom Typ F-35 in den USA übernehmen und dort mit der Ausbildung daran beginnen werde. Der F-35 gilt als eines der modernsten Kampfflugzeuge der Welt. Die Bundesregierung hatte 2022 den Kauf von 35 Exemplaren beschlossen.

Mit diesem Kampfflugzeug der fünften Generation „bricht für unsere Luftwaffe dann eben auch ein neues Zeitalter an“, sagte Pistorius. Daran partizipiere auch die deutsche Industrie „durch die Produktion der Rumpfteile hier in Deutschland“. „Wir stärken also auch damit gleichzeitig die Kompetenzen in einem Schlüsselbereich der Luft- und Raumfahrttechnik hier in Deutschland.“

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Ukraine greift Ziele auf der Krim an

Die ukrainische Armee hat mit ihren Drohnen mehrere Ziele auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim angegriffen. Danach wurde am Kraftwerk von Simferopol ein großer Brand beobachtet, wie der proukrainische Telegramkanal „Krymskij Weter“ berichtete. Am russischen Luftwaffenstützpunkt Saki gab es demnach Flugabwehrfeuer. Explosionen seien auch in anderen Teilen der Halbinsel zu hören gewesen. Die russische Verwaltung äußerte sich nicht zu den Angriffen.

Taktik der ukrainischen Armee in den vergangenen Wochen war es, die Krim zu isolieren und den russischen Nachschub zu stören. In der ablaufenden Woche seien alle drei Straßenverbindungen von der Südukraine auf die Halbinsel gestört worden, schrieb das amerikanische Institut für Kriegsstudien (ISW) i

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Die EU wird die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau fortsetzen.

    Très probable · En quelques mois

  • Die Angriffe auf kritische Infrastruktur werden sich intensivieren.

    Probable · En quelques semaines

Questions ouvertes

  • Wie lange wird die Stromversorgung des AKW Saporischschja stabil bleiben?
  • Welche langfristigen Auswirkungen haben die Angriffe auf die russische Ölindustrie?
  • Wie wird sich die geplante Militärreform auf die ukrainischen Streitkräfte auswirken?

Sujets liés

This article was originally published by FAZ.

Articles liés

Plus sur ce sujetUkrainekrieg