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US-Behörden ermitteln gegen ChatGPT-Entwickler OpenAI
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Handelsblatt13.06.2026Politique3 dk okumaGermany

US-Behörden ermitteln gegen ChatGPT-Entwickler OpenAI

L'essentiel

  • Mehrere US-Bundesstaaten ermitteln gegen OpenAI, den Entwickler von ChatGPT.
  • Im Fokus stehen Geschäftsaktivitäten, Nutzerinteraktionen und der Umgang mit Daten, insbesondere im Hinblick auf Minderjährige und Senioren.
  • Die Untersuchung findet kurz vor einem möglichen Börsengang des Unternehmens statt.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Mehrere US-Bundesstaaten haben eine Untersuchung gegen den ChatGPT-Entwickler OpenAI eingeleitet. Dem Unternehmen wurde eine Anordnung zur Herausgabe von Unterlagen zugestellt, die sich auf Geschäftsaktivitäten, Nutzerinteraktionen und den Umgang mit Daten bezieht.

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Mehrere US-Bundesstaaten haben Insidern zufolge eine umfassende Untersuchung gegen OpenAI eingeleitet. Dem ChatGPT-Entwickler sei am Freitag eine Anordnung zur Herausgabe von Unterlagen zugestellt worden, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters.

Das von der New Yorker Generalstaatsanwaltschaft übermittelte Schreiben betreffe zahlreiche Geschäftsaktivitäten und deren Auswirkungen auf die Nutzer. Dabei gehe es unter anderem um Werbung, Interaktionen mit Nutzern und deren Bindung an das Angebot sowie den Umgang mit Verbraucher- und Gesundheitsdaten.

Zudem würden Angaben dazu verlangt, wie sich die Angebote auf Minderjährige und Senioren auswirkten, sowie Informationen zu Deep-Learning-Modellen und internen Unternehmensrichtlinien. Zuerst hatte das „Wall Street Journal“ über die Untersuchung berichtet.

Heikle Phase vor dem Börsengang

OpenAI erklärte, es nehme die Bedenken der Generalstaatsanwaltschaften ernst und wolle konstruktiv mit den Behörden zusammenarbeiten. „Künstliche Intelligenz ist eine neue und leistungsstarke Technologie, und wir arbeiten täglich daran, den Menschen ihre Vorteile sicher und verantwortungsvoll zugänglich zu machen“, hieß es in der Stellungnahme weiter.

Die Untersuchung fällt in eine entscheidende Phase für das Unternehmen: OpenAI hatte am Montag mitgeteilt, vertraulich Unterlagen für einen Börsengang in den USA eingereicht zu haben. Dieser könnte Insidern zufolge bereits im September stattfinden, bei einer Bewertung des Unternehmens von bis zu einer Billion Dollar.

» Lesen Sie auch: Anthropic-Chef – Regierung sollte riskante KI stoppen können

OpenAI wurde 2015 als gemeinnützige Forschungsorganisation gegründet, rief jedoch vier Jahre später einen gewinnorientierten Zweig ins Leben, um die enormen Entwicklungskosten für Künstliche Intelligenz (KI) zu decken.

Das Unternehmen kündigte nach internen Turbulenzen und der vorübergehenden Absetzung von Chef Sam Altman Ende 2023 im Dezember 2024 den Umbau in eine gemeinwohlorientierte Gesellschaft („Public Benefit Corporation“) an. Dies stieß auf scharfe Kritik des frühen Unterstützers und Milliardärs Elon Musk, der OpenAI verklagte.

Eine US-Geschworenenjury wies die Klage im Mai jedoch ab. Dies räumte nach Einschätzung von Analysten ein wichtiges rechtliches Hindernis für den Börsengang aus.

Mehr: 120 Millionen aktive Nutzer in der EU – Brüssel will ChatGPT strenger regulieren

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • OpenAI IPO may be delayed or face altered terms due to the investigation.

    Possible · En quelques mois

Questions ouvertes

  • What specific business practices are under scrutiny?
  • What are the potential penalties for OpenAI?
  • Will the investigation impact the IPO timeline or valuation?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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