Dernière minute
RUВенгерский парламент пригрозил импичментом президенту из-за отказа подписать поправку к конституцииITSam Neill, attore di Jurassic Park, è morto a 78 anniINTLUkraine War: EU discusses sanctions, 'Coalition of the Willing' meets in ParisRUВ России подготовят около 600 экспертов для наблюдения за выборамиTRSüleyman Soylu anlattı: 15 Temmuz gecesi neler yaşandı?CN广东探索“产教评”技能生态链:三小时速成一线技工,助力稳就业RUБывшего гендиректора "Торпедо" Скородумова осудили за подкуп арбитровTRİzmir'de Deprem Hazırlıkları: Karşıyaka'da Saha Çalışmaları TamamlandıRUУполномоченный по правам ребенка: 11-летний умерший в больнице Севастополя ребенок имел паллиативный диагноз с рожденияRUЖители Омской области привлечены к ответственности за съемку атаки дронов на НПЗRUВенгерский парламент пригрозил импичментом президенту из-за отказа подписать поправку к конституцииITSam Neill, attore di Jurassic Park, è morto a 78 anniINTLUkraine War: EU discusses sanctions, 'Coalition of the Willing' meets in ParisRUВ России подготовят около 600 экспертов для наблюдения за выборамиTRSüleyman Soylu anlattı: 15 Temmuz gecesi neler yaşandı?CN广东探索“产教评”技能生态链:三小时速成一线技工,助力稳就业RUБывшего гендиректора "Торпедо" Скородумова осудили за подкуп арбитровTRİzmir'de Deprem Hazırlıkları: Karşıyaka'da Saha Çalışmaları TamamlandıRUУполномоченный по правам ребенка: 11-летний умерший в больнице Севастополя ребенок имел паллиативный диагноз с рожденияRUЖители Омской области привлечены к ответственности за съемку атаки дронов на НПЗ
Newsgather
BackUS-Investoren stecken Rekordsummen in europäische Klubs
US-Investoren stecken Rekordsummen in europäische Klubs
En développement
Handelsblatt02.06.2026Business10 dk okumaGermany

US-Investoren stecken Rekordsummen in europäische Klubs

L'essentiel

  • US-Investoren investieren Rekordsummen in europäische Fußballvereine, angezogen von attraktiven Bewertungen und Renditepotenzial.
  • Die Fußball-WM 2026 wird voraussichtlich die Bewertungen weiter steigern.
  • Modelle wie Multi-Club-Ownership und KI-gestützte Leistungsanalysen prägen den Markt.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

US investors are increasingly channeling significant capital into European football clubs, attracted by lower valuations compared to US sports franchises and the potential for high returns. This trend is transforming club ownership and management structures across major European leagues.

Taille de police

US-Investoren stecken Rekordsummen in europäische Klubs. Die Fußball-WM wird die Bewertungen weiter in die Höhe treiben. Die Klubs locken mit Tradition, globalen Marken – und Renditefantasie. Astrid Dörner, Laurin Meyer 02.06.2026 - 08:53 Uhr Artikel anhören

New York, Frankfurt. Stan Kroenke trägt die begehrte Trophäe höchstpersönlich auf den Rasen des Stadions Selhurst Park im Süden Londons. An seiner Seite sein Sohn Josh, vor ihnen 2700 zum Spiel gegen Crystal Palace mitgereiste Arsenal-Fans. Rotes Konfetti regnet, Feuerwerk steigt auf, „North London Forever“ brandet durch das Stadion. Es ist der Moment, auf den der Norden Londons mehr als 20 Jahre gewartet hat. Der Fußballklub FC Arsenal, bei dem der US-Milliardär Kroenke im Jahr 2007 zunächst als Minderheitsinvestor einstieg und den er 2018 ganz übernahm, ist wieder englischer Meister.

Für einige Spieler dürfte es der größte Erfolg ihrer Karriere sein. Für den amerikanischen Geschäftsmann ist es nur der nächste Pokal in einem Sportimperium, dessen Teams in den vergangenen Jahren zuverlässig gewonnen haben. Im American Football gewann Kroenke den Super Bowl mit seinen Los Angeles Rams, im US-Basketball die Meisterschaft mit den Denver Nuggets, im Eishockey den Stanley Cup mit den Colorado Avalanche und jetzt die Premier League.

An diesem Samstag könnte der nächste Titel folgen: Kroenke steht mit Arsenal im Finale der Champions League, des wichtigsten europäischen Klubwettbewerbs. Für US-Investoren im europäischen Fußball ist Kroenke damit zu einem großen Vorbild geworden: Wer Geduld, Kapital und einen Geschäftssinn für den Sport mitbringt, kann aus einem Traditionsklub ein globales Sport-Asset formen.

Europa lockt mit attraktiven Bewertungen

Immer mehr US-Kapital fließt in den europäischen Fußball. Neben der Premier League haben die Amerikaner auch die vier anderen großen Ligen aus Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien für sich entdeckt. In der Bundesliga ist es der FC Augsburg, bei dem der US-Investor David Blitzer beteiligt ist. 37 Klubs in den großen fünf europäischen Topligen haben mittlerweile US-Kapitalbeteiligungen, wie Daten des Analysehauses Pitchbook zeigen. Das entspricht einem Anteil von 40 Prozent – ein Rekord.

Was ist es, das die US-Investoren anzieht? Und was haben die europäischen Klubs davon?

Die Klubs in Europa bieten etwas, das die Geldgeber in ihrem Heimatmarkt selbst nicht mehr finden: attraktive Bewertungen und das Potenzial, Klubs zu professionalisieren und damit attraktive Renditen zu erzielen. „Aus US-Sicht sind Klubs in Europa immer noch unterbewertet, auch wenn es schon viele große Deals gegeben hat“, sagt Pitchbook-Analyst Nicolas Moura, der die Entwicklung seit Jahren verfolgt.

Die Amerikaner geben den Ton an, wenn es darum geht, Klub-Bewertungen zu setzen.

Lange Zeit waren Profiklubs vor allem ein Investment für vermögende Liebhaber oder Staatsfonds, die sich mit beliebten Sportklubs Zugang zu wichtigen Märkten ebnen wollten. „Trophy Assets“ werden solche Vermögenswerte in den USA genannt. Mit der steigenden Zahl an Milliardären ist in den vergangenen Jahren auch das Interesse an Sportklubs gestiegen, was die Bewertungen in die Höhe getrieben hat – vor allem in den USA. Seitdem sind auch andere Investoren aufgesprungen, um von dem Boom zu profitieren. Viele Geldgeber sehen die Vereine als gestandene Unternehmen mit Gewinnen und Cashflows. „Sport ist zu einer Assetklasse geworden“, sagt Moura.

Es geht längst um mehr als nur um Beteiligungen an Profiklubs. Die Finanzierung von Stadien und Spielertransfers gehört genauso zum Sportbusiness wie Investments in neue Technologien, Vermarktungsstrategien und Immobilien rund um die Stadien. Das lockt auch Private-Credit-Investoren an, genauso wie Risikokapitalgeber und große Investmentbanken. Goldman Sachs, JP Morgan Chase und auch die Deutsche Bank haben eigene Teams, die sich mit Sport-Investments beschäftigen.

„Die Amerikaner geben den Ton an, wenn es darum geht, Klub-Bewertungen zu setzen“, sagt Les Allan von der Boutique-Investmentbank Montminy aus Los Angeles. „Und wenn jemand verlässliche Finanzierung mit Expertise verbindet, dann sind es US-Investoren.“

City, Bayern, Real

Das sind die reichsten Fußballklubs der Welt

In den USA sind viele Profiligen als sogenannte Franchisesysteme organisiert: Die Liga ist ein geschlossener Verbund fester Teams ohne Auf- und Abstieg. Zentrale Rechte werden oft gemeinsam vermarktet und Erlöse fair geteilt, was Einnahmen planbarer macht. Anders als im europäischen Sport steht dabei die wirtschaftliche Stabilität der Liga stärker im Vordergrund. Doch da die Bewertungen in den USA so stark gestiegen sind, drängt das US-Kapital trotz aller Unterschiede nach Europa.

Italienische Klubs im Fokus

Pitchbook-Analyst Moura beobachtet derzeit zwei Trends: Zum einen gebe es weiterhin Interesse an großen Deals, wie etwa die Übernahme von Atlético Madrid zeige. Der spanische Klub wurde Ende 2025 von einer Sport-Tochter der Private-Equity-Firma Apollo übernommen. Der Deal soll den Verein mit 2,2 Milliarden Euro bewertet haben, berichtete der Branchendienst Sportico. Das sei der zweithöchste Preis, der jemals bei einem Mehrheitsverkauf eines Fußballklubs erzielt worden sei. Auf Platz eins steht der Kauf des FC Chelsea durch Todd Boehly und Clearlake Capital im Jahr 2022 für rund drei Milliarden Euro.

In jüngster Zeit haben es US-Investoren besonders auf italienische Teams abgesehen. So übernahm der texanische Private-Equity-Investor Presidio im vergangenen Jahr Hellas Verona. US-Investor Tim Leiweke stieg im Mai beim Venezia FC ein. Beide Vereine spielen in der Serie A, der höchsten italienischen Fußballliga.

Zum anderen würden sich viele US-Investoren gerade auch kleinere Klubs anschauen. „Die Idee ist, kleinere Klubs zu übernehmen und ihnen zum Aufstieg zu verhelfen. Wenn das gelingt, steigen die Bewertungen deutlich“, sagt Moura.

Vorbild sei hier der AFC Wrexham. Der walisische Traditionsverein wurde 2020 von den US-Schauspielern Ryan Reynolds und Rob McElhenney für umgerechnet 2,3 Millionen Dollar übernommen. Seitdem ist der Klub dreimal in Folge aufgestiegen. Es war ein Investment mit spektakulärer Rendite. Wrexham wird nun mit umgerechnet gut 400 Millionen Euro bewertet, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Auch hier hält Apollo eine Minderheitsbeteiligung.

WM als Treiber für Bewertungen

Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Kanada, Mexiko und den USA, die am 11. Juni beginnt, rückt den Sport zusätzlich in den Fokus der amerikanischen Öffentlichkeit. Mit 48 Mannschaften, 104 Spielen und 16 Austragungsstätten findet das größte Fußballturnier aller Zeiten unmittelbar vor der Haustür der finanzkräftigen Investoren statt.

Die WM wird damit auch zu einem groß angelegten Test, wie weit sich der Fußball kommerzialisieren lässt. Der internationale Fußballverband Fifa und die Welthandelsorganisation WTO beziffern den möglichen Beitrag zur Wirtschaftsleistung in den Gastgeberländern auf bis zu 41 Milliarden Dollar, bei erwarteten 6,5 Millionen Stadionbesuchern und mehr als 800.000 geschaffenen Vollzeitjobs weltweit.

Auch Mark O’Neill wird das Turnier aufmerksam verfolgen – wenn auch vor dem heimischen Fernseher. Der Sportjurist ist Fußballforscher an der Universität im britischen Westminster und beschäftigt sich vor allem mit den Eigentumsstrukturen der Klubs. „Die Weltmeisterschaft könnte die Sichtbarkeit, das Engagement der Fans und das kommerzielle Interesse am Fußball in den gesamten USA steigern“, sagt O’Neill.

Dies gelte insbesondere dann, wenn das US-Nationalteam erfolgreich ist. „Das könnte auch dazu führen, dass das ohnehin schon große Interesse noch gesteigert wird“, sagt der Fußballforscher. Zumindest kurzfristig. Denn das Wachstumspotenzial hätten US-Investoren schon früh identifiziert. O’Neill: „Europäische Vereine verfügen zwar über globale Marken, hinken jedoch oft hinter US-amerikanischen Franchises her.“ Das gelte vor allem für Sponsorings und Firmenpartnerschaften.

Fußball

Dietmar Hopp will „ein McKinsey für die Dorfvereine“ schaffen

Ein weiterer Wachstumsmotor: „Derzeit besteht in Europa ein erheblicher Bedarf an Investitionen in Stadien“, sagt Stacy Sonnenberg, Goldman Sachs’ Global Head of Sports Financing. Sonnenberg, die den FC Barcelona bei der Stadionfinanzierung begleitete, hat eine Reihe von Stadien im Blick, die modernisiert oder neu gebaut werden könnten – auch in Deutschland.

„Dadurch können die Vereine ihre Einnahmen steigern und gleichzeitig sicherstellen, dass die Spiele mit modernster Technologie übertragen werden und die Barrierefreiheit und Sicherheit der Stadien auf zeitgemäße Standards gebracht werden“, sagt Sonnenberg. Die richtige Balance zwischen erschwinglichen Tickets und Premium-Hospitality zu finden, sei „entscheidend und keine leichte Aufgabe“.

Wir sehen einen Trend weg von lokalen Geldgebern in einzelnen Vereinen hin zu einer komplexen Mischung aus lokalen und ausländischen Investoren. Stuart DykesDirektor von „Football Supporters Europe“

Einige Vereine hätten jedoch gute Lösungen gefunden. Premium-Sitzplätze seien für Vereine besonders attraktiv. „Eine gängige Faustregel lautet: Die teuersten 20 Prozent der Tickets machen zusammen mit den Namensrechten und Sponsoring-Einnahmen rund 80 Prozent der Stadionfinanzierungskosten aus.“

SAP-Mitgründer Hopp bei einem Spiel der TSG Hoffenheim: Unterstützt den Verein aus persönlicher Verbundenheit. Foto: Uwe Anspach/dpa

Nicht alle begrüßen das Engagement aus Übersee: Bei Stuart Dykes etwa überwiegt die Skepsis: Dykes ist Direktor beim Verband „Football Supporters Europe“, sozusagen der europäischen Fanvertretung. „Wir sehen einen Trend weg von lokalen Geldgebern in einzelnen Vereinen hin zu einer komplexen Mischung aus lokalen und ausländischen Investoren“, sagt Dykes.

Was der Fanvertreter damit meint: Früher hätten lokale Mäzene mehr Geld in einen Verein gesteckt, als sie daraus ziehen konnten – aus persönlicher Verbundenheit zum Klub. SAP-Mitgründer Dietmar Hopp etwa bei der TSG Hoffenheim, der als Jugendlicher selbst bei dem Verein gespielt hatte. Heutige Investoren verfolgten einen renditeorientierten Ansatz mit einer klaren Ausstiegsstrategie.

Kolumne „Inside America“

Die Maschinerie der Fußball-WM stößt an ihre Grenzen

Genau das verändert aus Dykes’ Sicht das Spiel. Vereine würden sich darauf konzentrieren, Spieler auszubilden und mit möglichst viel Gewinn an einen anderen Verein weiterzuverkaufen. „Das führt dazu, dass Spieler nicht mehr darauf aus sind, Titel für diesen Verein zu gewinnen, sondern dass sie sich für andere Vereine bewerben wollen“, sagt der Fanvertreter.

Problem der Mehrfachbeteiligungen

Ein besonders großes Problem sieht Dykes im sogenannten Multi-Club-Ownership (MCO), bei dem Investorengruppen an gleich mehreren Klubs beteiligt sind. „Vereine, die nicht an der Spitze einer MCO-Struktur stehen, werden faktisch zu B-Mannschaften für höherrangige Vereine“, sagt Dykes. „Das gefährdet die Integrität der Wettbewerbe.“

Pitchbook-Daten zeigen, wie beliebt dieses Modell geworden ist. Fast jeder zweite Klub in Europa ist Teil eines MCO-Modells. Einzige Ausnahme in diesem Trend: die Bundesliga. Hier sind Beteiligungen von Investoren besonders kompliziert. Zwar öffnete der Deutsche Fußball-Bund (DFB) vor knapp 30 Jahren die Vereinstüren für externes Geld. Damals erlaubten die Funktionäre den Klubs, ihre Profiabteilungen in Kapitalgesellschaften auszugliedern. Gleichzeitig wurde jedoch die sogenannte 50+1-Regel verankert.

» Lesen Sie auch: Milliardengeschäft Fußball-WM: Adidas rechnet mit Rekorden

Das Prinzip: Bei ausgelagerten Kapitalgesellschaften muss der Mutterverein – mit wenigen Ausnahmen – mindestens 50 Prozent der Stimmrechte sowie eine zusätzliche Stimme behalten. Damit sollen die Mitglieder den entscheidenden Einfluss haben. In den vergangenen Jahren gab es zwar immer wieder Versuche, die Regel aufzuweichen. Doch die Proteste der Fans waren zu groß, die Änderungen scheiterten.

Ryan Reynolds: Der Hollywood-Star ist Mitbesitzer des AFC Wrexham. Foto: Getty Images

Auch amerikanische Geldgeber werden immer wieder vom Widerstand der Fans überrascht. „US-Investoren sind mit der Kultur des Fußballs nicht vertraut und glauben bisweilen, sie könnten das Spiel nach ihrem Willen gestalten“, sagt Kieran Maguire, Finanzprofessor an der Universität in Liverpool, der sich auf das Fußballgeschäft spezialisiert und mehrere Bücher verfasst hat.

Trotz all des Tauziehens zwischen Fans und Investoren ist klar, dass es kein Zurück geben wird. „US-Investoren sind zunehmend davon überzeugt, dass der europäische Fußball höhere Standards einführt, wenn es um die Verwaltung und das Management geht“, sagt Investmentbanker Allan von Montminy. Das werde weitere Investments anlocken. Zu groß ist die Hoffnung vieler Investoren auf ein neues Fußballmärchen im Stil des AFC Wrexham.

Drei Faktoren könnten Branchenkennern zufolge die Bewertungen weiter antreiben.

1. Leistungsanalyse mithilfe von KI

Das Start-up Hudl aus dem US-Bundesstaat Nebraska macht es vor: Das Unternehmen erhebt Videos und Daten von Fußballern. Es geht um die Position und das Spielverhalten auf dem Platz, Laufleistung und Geschwindigkeit, körperliche Belastung. Anschließend wandelt Hudl die Informationen mithilfe von Künstlicher Intelligenz in eine umfassende Leistungsanalyse um.

Für Investoren ist moderne Fußballanalyse wie ein Röntgenbild des Klubs. Sie zeigt nicht nur, wo ein Verein in der Tabelle steht, sondern auch, ob seine Leistungen nachhaltig sind: Erspielt die Mannschaft genügend hochwertige Torchancen? Entwickeln sich die Talente schnell genug? Die Informationen darüber machen das Ergebnis auf dem Platz kalkulierbarer – und damit auch den finanziellen Einstieg.

Fußball-Zweitligist

Wie Schalke konsequent auf KI setzt – und vom Abstiegs- zum Aufstiegskandidaten wurde

Inzwischen zählen zahlreiche Vereine in Europa zu den Kunden von Hudl oder dessen Tochterfirmen, darunter der FC Fulham oder Newcastle United. Eine vollständige Kundenliste veröffentlicht Hudl allerdings nicht; viele Verträge im Scouting- und Analytics-Markt bleiben vertraulich.

Pünktlich zur anstehenden Fußball-WM schloss Hudl auch einen Deal mit der Fifa. Hudl erhält dadurch Zugang zu allen Videos und Daten verschiedener Wettbewerbe des Weltverbands – neben der Fußball-WM der Männer etwa auch von Nachwuchsturnieren oder der Vereins-Weltmeisterschaft. „Diese Zusammenarbeit mit der Fifa ist spannend, da sie uns ermöglicht, unsere Expertise auf dem globalen Fußballmarkt weiter auszubauen“, sagt Hudl-Manager Daniel Horlock.

2. Ohne Spieler geht es nicht

Der zweite Faktor hat auch mit KI zu tun, allerdings auf ungewohnte Weise: „Sport ist als Assetklasse weitgehend gegen die Auswirkungen von KI abgeschirmt. KI kann Analytik, Coaching und Teamführung verbessern – am Ende braucht es aber weiterhin eine bestimmte Zahl von Menschen, die auf dem Platz stehen und spiel

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Further increase in US investment in European football clubs.

    Très probable · Moyen terme

  • Increased use of AI and data analytics in club operations and player scouting.

    Très probable · Court terme

  • Continued debate and potential regulatory action regarding Multi-Club Ownership.

    Probable · Moyen terme

Questions ouvertes

  • What will be the long-term impact of Multi-Club Ownership on competitive balance in European leagues?
  • How will fan groups continue to influence or resist foreign investment and club management decisions?
  • To what extent will the FIFA World Cup 2026 directly translate into sustained growth in European football valuations?
  • What regulatory measures, if any, might European football bodies implement to address concerns about foreign ownership and competitive integrity?

Sujets liés

This article was originally published by Handelsblatt.

Articles liés

Plus sur ce sujetFußball