US-Präsident droht Teheran zum wiederholten Mal mit »letzter Chance«
Krieg zwischen USA und Iran: US-Präsident Trump will einen Großangriff gegen Iran abgesagt haben. Ihm zufolge befänden sich die Länder nun in Gesprächen. Iran bestätigt jedoch nur einen Austausch mit Oman.
L'essentiel
- US-Präsident Trump droht Iran erneut mit einer »letzten Chance« und will einen Großangriff abgesagt haben, um Gespräche zu ermöglichen.
- Iran bestätigt derweil nur Verhandlungen mit Oman über die Straße von Hormus.
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Pourquoi c'est important
US-Präsident Trump droht Teheran seit Wochen wiederholt mit harten Militärschlägen, während Iran diplomatische Kontakte zu Drittstaaten pflegt.
Krieg zwischen USA und Iran US-Präsident droht Teheran zum wiederholten Mal mit »letzter Chance«
Auf eine Drohung folgt Siegesgewissheit, folgt Drohung: US-Präsident Trump will einen Großangriff gegen Iran abgesagt haben. Ihm zufolge befänden sich die Länder nun in Gesprächen. Iran bestätigt jedoch nur einen Austausch mit Oman.
US-Präsident Donald Trump gibt Iran eine »letzte Chance« bei Verhandlungen – wieder einmal. Man befände sich in Gesprächen, diese seien ein Wunsch Irans gewesen, sagte Trump im Weißen Haus. Diverse Staaten hätten die USA darum gebeten, der Diplomatie noch eine Chance zu geben, so Trump. Iran informierte wiederum lediglich über bilaterale Verhandlungen, die das Land jedoch nicht mit den USA, sondern mit Oman führe, so Irans Außenamtssprecher Esmaeil Baghaei.
Es ist bei Weitem nicht das erste Mal, dass Trump Teheran mit maximaler Härte droht: Erst Mitte Juli sagte er, es würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, »es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln«. Ende Juni wütete er, die Islamische Republik Iran könnte nach US-Angriffen »nicht mehr existieren«, während er im April schrieb: »Eine gesamte Zivilisation wird heute Nacht sterben und nie wieder zurückkommen.«
In der Vergangenheit folgte auf sämtliche Drohungen Trumps die Verlautbarung, Iran hätte Gesprächen eingewilligt; die USA hätten bei den Verhandlungen die Oberhand. Wenn Iran Trumps Forderungen dann nicht nachging, donnerte Trump erneut gegen Teheran.
Trump will Großangriff abgesagt haben
Dieses Mal hatte Trump Sonntag neue Gespräche für den Montag dieser Woche angekündigt. Seiner Darstellung nach sagte er den größten Angriff des US-Militärs »seit dem Zweiten Weltkrieg« vorerst ab, um neuen Verhandlungen mit Iran eine Chance zu geben. Seinen Worten zufolge soll es bei den Verhandlungen um eine Öffnung der für den internationalen Gas- und Ölhandel zentralen Straße von Hormus gehen. Es gehe darum, die Meerenge bis Dienstag vollständig zu öffnen. In einer zweiten Phase soll es seiner Darstellung nach dann um die »Denuklearisierung« Irans gehen.
Irans Außenamtssprecher Baghaei informierte daraufhin zunächst nur über bilaterale Verhandlungen seines Landes mit Oman über einen gemeinsamen vorläufigen Schifffahrtskorridor in der Straße von Hormus. Trump warf Iran auf seiner Plattform Truth Social Unehrlichkeit vor. Im Weißen Haus bekräftigte er zudem, dass eine wie auch immer geartete Lösung in der Straße von Hormus nicht beinhalten dürfe, dass Iran dort Gebühren erhebe.
Eine Nachricht, die Trumps US-Überhöhung schmälert, lieferten zuletzt die Bundespolizei FBI und die Umweltschutzbehörde EPA. Demnach habe es in mindestens sieben US-Staaten Angriffe auf Wasser- und Abwasserversorger gegeben. Ermittler verdächtigen Iran.
À surveiller
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Gespräche über die Straße von Hormus
Possible · En quelques jours
Questions ouvertes
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