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US-Präsident Trump droht mit umfangreicheren Militäreinsätzen gegen Iran
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Spiegel Auslandil y a 23 heuresPolitique1 min de lectureGermany

US-Präsident Trump droht mit umfangreicheren Militäreinsätzen gegen Iran

L'essentiel

  • US-Präsident Trump droht in einem Interview mit einer Wiederaufnahme größerer Kampfeinsätze gegen Iran, die umfangreicher sein könnten als bisher.
  • Dies folgt auf eine Eskalation mit gegenseitigen Angriffen.
  • Großbritannien zieht Diplomaten ab, während das US-Repräsentantenhaus eine Resolution zur Beendigung des Militäreinsatzes verabschiedet, der Senat jedoch eine ähnliche ablehnt.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Der Konflikt zwischen den USA und Iran eskaliert nach einer Waffenruhe wieder, mit gegenseitigen Angriffen und Trumps Drohung. Die USA billigten zudem ein Nuklearabkommen mit Saudi-Arabien.

Taille de police

US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit einer Wiederaufnahme größerer Kampfeinsätze gedroht. »Es hat ihnen noch nicht genug wehgetan«, wird Trump vom US-Portal »Axios« zitiert . Die neuen Angriffe könnten umfangreicher sein als bisher, eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Zuletzt war der Krieg mit immer neuen Angriffen wieder eskaliert. Die USA haben in den vergangenen zwölf Nächten Ziele in Iran angegriffen, Teheran antwortete mit Angriffen auf US-Stützpunkte in der Region, die Huthi-Miliz meldete Attacken auf zwei Öltanker.

Im Angesicht der neuen Eskalation hat Großbritannien die noch verbliebenen diplomatischen Mitarbeiter aus Iran abgezogen. »Unsere Botschaft arbeitet weiter aus der Ferne«, teilte das britische Außenministerium mit. Großbritannien hatte wie andere EU-Staaten, Australien und Neuseeland bereits im Juni einen Teil seiner Botschaftsmitarbeiter aus Iran abgezogen.

Ein Zeichen gegen Trumps Krieg

In den Vereinigten Staaten hat das US-Repräsentantenhaus als Reaktion auf die anhaltenden Angriffe erneut eine Resolution verabschiedet, in der ein Ende des Militäreinsatzes gefordert wird. Der Beschluss hat keine unmittelbare Konsequenz, in den vergangenen Monaten hatten die Demokraten immer wieder versucht, Trump so Grenzen zu setzen. Vor den Zwischenwahlen zum Kongress wollen sie den politischen Druck auf den republikanischen US-Präsidenten erhöhen. Die aktuelle Resolution wurde mit 214 Jastimmen verabschiedet, 208 Abgeordnete stimmten dagegen. Im US-Senat wurde eine ähnliche Resolution mit 49 Neinstimmen und 47 Jastimmen abgelehnt.

Im April hatten sich Washington und Teheran auf eine Waffenruhe geeinigt. Trump erklärte sie nach zahlreichen Verstößen jedoch für beendet. Auch Teheran fühlt sich nicht mehr an das vereinbarte Rahmenabkommen gebunden.

Der Irankrieg eskaliert wieder – da billigen die USA ein Nuklearabkommen mit Saudi-Arabien. Das Königreich ist der Erzfeind der Ajatollahs und kann jubeln. Israel war zumindest offiziell nicht eingebunden.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Trump könnte umfangreichere Militäreinsätze gegen Iran anordnen.

    Possible · En quelques semaines

Questions ouvertes

  • Wird Trump die Drohung mit umfangreicheren Angriffen umsetzen?
  • Wie wird Iran auf weitere US-Angriffe reagieren?
  • Welche Auswirkungen hat das Nuklearabkommen mit Saudi-Arabien auf die regionale Stabilität?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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