US-Regierung genehmigt Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount
L'essentiel
- Die US-Regierung hat die 111-Milliarden-Dollar-Übernahme von Warner Bros.
- Discovery (WBD) durch Paramount genehmigt.
- Das Justizministerium sieht keine Gefahr für den Wettbewerb, während Hollywood-Kreative Bedenken äußern.
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Pourquoi c'est important
Die US-Regierung hat die Übernahme von Warner Bros. Discovery (WBD) durch Paramount genehmigt, nachdem eine monatelange Prüfung durch die Kartellabteilung des Justizministeriums abgeschlossen wurde. Die Fusion hat ein Volumen von fast 111 Milliarden Dollar.
Die US-Regierung hat die Übernahme des US-Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery (WBD) durch Paramount Skydance genehmigt. Die Kartellabteilung des Justizministeriums stimmte der Fusion nach einer monatelangen Prüfung am Freitag zu, ohne eine einzige Änderung zu verlangen.
Nach Ansicht des Ministeriums stellt der Deal keine Bedrohung für den Streamingmarkt, das traditionellen Fernsehgeschäft oder die Filmindustrie dar. Der Zusammenschluss werde »voraussichtlich nicht zu einer Beeinträchtigung des Wettbewerbs und der amerikanischen Verbraucher« führen, teilte das Ministerium mit.
Hollywoodschauspieler schrieben offenen Brief
Schauspieler, Autoren und Regisseure hatten dagegen im Vorfeld Bedenken angemeldet. In einem offenen Brief warnten sie, die Übernahme könnte den Wettbewerb schwächen, die kreative Vielfalt einschränken und die Arbeitsbedingungen in der Branche verschlechtern. Zu den Unterzeichnern gehörten Schauspielerinnen und Schauspieler wie Ben Stiller, Sandra Hüller und Joaquin Phoenix.
Das Geschäft hat ein Volumen von knapp 111 Milliarden Dollar (fast 96 Milliarden Euro). Paramount erwirbt die gesamte WBD-Gruppe inklusive Fernsehsendern, darunter auch den Nachrichtensender CNN. Paramount-Chef David Ellison und dessen Vater Larry Ellison vom Softwareanbieter Oracle sind Unterstützer von US-Präsident Donald Trump. Kritiker der Fusion fürchten daher um die redaktionelle Unabhängigkeit von CNN.
Kritiker befürchten Beeinflussung der Berichterstattung
Paramount und Warner Bros. hatten die Vereinbarung Ende Februar unterzeichnet, nachdem sich Netflix aus dem Übernahmekampf zurückgezogen hatte. Ende April stimmten auch die Aktionäre zu. Zehn US-Bundesstaaten, angeführt von Kalifornien, prüfen die Übernahme allerdings noch und wollen laut einem Bericht der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg noch in diesem Monat Klage einreichen.
Ellison, dem seit der Übernahme von Paramount durch Skydance auch der US-Sender CBS gehört, steht bereits wegen der Ernennung der umstrittenen Meinungsjournalistin Bari Weiss zur Chefin von CBS News in der Kritik. Weiss wird vorgeworfen, seit ihrer Ernennung redaktionelle Entscheidungen im Sinne der Regierung von US-Präsident Donald Trump beeinflusst zu haben. Betroffen ist insbesondere die renommierte Nachrichtensendung 60 Minutes.
À surveiller
Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes
Zehn US-Bundesstaaten reichen Klage gegen die Übernahme ein.
Probable · En quelques semaines
Questions ouvertes
- Wie werden die zehn prüfenden US-Bundesstaaten reagieren?
- Wird die redaktionelle Unabhängigkeit von CNN gewahrt bleiben?


