US-Soldat wegen Insiderwetten auf Militäreinsatz gegen Maduro festgenommen
38-Jähriger soll mit Insiderwissen über Operation gegen venezolanischen Präsidenten über 400.000 Dollar bei Polymarket gewonnen haben
L'essentiel
- Ein 38-jähriger US-Soldat einer Spezialeinheit ist festgenommen worden, weil er mit Insiderwissen über einen Militäreinsatz gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro auf der Online-Plattform Polymarket gewettet und mehr als 400.000 US-Dollar Gewinn gemacht haben soll.
- Der Mann war seit dem 8.
- Dezember an den Vorbereitungen der völkerrechtswidrigen Entführung Maduros beteiligt und platzierte ab dem 27.
Résumé généré par IA
Pourquoi c'est important
Der Fall ist Teil einer Serie von Skandalen um Insiderhandel auf Prognosemärkten wie Polymarket. Die Plattform ermöglicht Wetten auf das Eintreten von Ereignissen durch Ja-Nein-Fragen und hat in den USA enorm an Popularität gewonnen. Gleichzeitig gab es vermehrt Kritik wegen des Einsatzes von Insiderwissen.
In den USA ist ein Soldat einer Spezialeinheit verhaftet worden, weil er mit Insiderwissen zum Militäreinsatz gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro auf der Online-Plattform Polymarket gewettet und mehr als 400.000 US-Dollar Gewinn gemacht haben soll. Das geht aus einer Mitteilung des US-Justizministeriums hervor (Az. 26 Cr. 114, SDNY). Es handelt sich demnach um einen 38-jährigen Mann, der seit dem 8. Dezember an den Vorbereitungen der völkerrechtswidrigen Entführung Maduros beteiligt und ab dem 27. Dezember insgesamt 13 Wetten bei Polymarket abgeschlossen haben soll. Bei einem Einsatz von 33.034 US-Dollar habe er angeblich 409.881 US-Dollar gewonnen. Später habe er versucht, seine Identität zu verschleiern. Ihm drohe eine lange Haftstrafe.
Enorm populär, immer mehr Hinweise auf Betrug
Auf Internetportalen wie Polymarket kann man auf das Eintreten bestimmter Ereignisse wetten, dabei geht es um Ja-Nein-Fragen, deren Ausgang darüber entscheidet, wer den Gewinn bekommt. Ihre Popularität hat zuletzt hauptsächlich in den USA enorm zugenommen. Gleichzeitig gab es vermehrt Kritik, weil es immer wieder Hinweise auf den Einsatz von Insiderwissen gab. Mitte Februar wurden in Israel zwei Personen angeklagt, die mit internen Informationen aus dem Militär auf das Eintreten bestimmter Ereignisse Wetten auf Polymarket abgeschlossen haben sollen. Zudem gibt es in Frankreich Hinweise darauf, dass eine Wette auf das Wetter manipuliert wurde und in Israel wurde ein Journalist bedroht, damit er eine Nachrichtenmeldung zugunsten eines Wettausgangs ändert.
Die allesamt erfolgreichen Wetten eines Accounts auf den US-Militäreinsatz in Venezuela hatten schon unmittelbar danach für Aufsehen gesorgt. Nach den Medienberichten soll der Soldat verschiedene Schritte unternommen haben, um seine Entdeckung zu verhindern. So soll er sein Konto auf Polymarket unter Berufung auf eine falsche Behauptung gelöscht haben. Auch die Mailadresse, mit der sein Kryptogeldkonto verknüpft war, soll er geändert haben. Die Strafverfolgungsbehörden versichern jetzt, dass alle Fälle von illegalem Insiderhandel verfolgt würden. Die BBC hat erst vor wenigen Tagen mehrere Fälle von verdächtigen und äußerst lukrativen Transaktionen zusammengetragen, die augenscheinlich mit Wissen um anstehende Äußerungen von US-Präsident Donald Trump getätigt wurden.
À surveiller
Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes
Weitere Ermittlungen gegen Personen wegen Insiderhandels bei Polymarket
Très probable · En quelques mois
Strengere Regulierung von Kryptowettplattformen in den USA
Probable · En quelques mois
Verstärkte internationale Zusammenarbeit bei der Verfolgung von Insiderhandel
Possible · En quelques mois
Questions ouvertes
- Welche genauen Details des Militäreinsatzes wurden für die Wetten genutzt?
- Wer sind die weiteren Beteiligten an der Operation gegen Maduro?
- Wie wird Polymarket auf die Betrugsvorwürfe reagieren?
