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US tax authority barred from examining Trump's past tax returns
Politique
Die Zeit20.05.2026Politique2 dk okumaGermany

US tax authority barred from examining Trump's past tax returns

L'essentiel

  • The US tax authority is prohibited from examining former President Donald Trump's past tax returns as part of a legal settlement with the Justice Department.
  • Trump had sued for $10 billion in damages after his tax data was leaked.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

The US tax authority is prohibited from examining former President Donald Trump's past tax returns as part of a legal settlement with the US Department of Justice. Trump had sued the tax authority IRS for at least ten billion dollars in damages after an employee allegedly unlawfully obtained tax data of the Trump Organization and passed it on to several media outlets during Trump's first term (2017-2021).

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Die US-Steuerbehörde darf auf Betreiben der Regierung keine früheren Steuererklärungen von Präsident Donald Trump mehr prüfen. Das geht aus dem zweiten Teil eines juristischen Vergleich mit dem US-Justizministerium hervor, der jetzt publik wurde. Trump hatte die Steuerbehörde IRS auf mindestens zehn Milliarden Dollar Schadenersatz verklagt, nachdem sich ein Mitarbeiter während Trumps erster Amtszeit (2017-2021) unrechtmäßig Steuerdaten der Trump Organization verschafft und diese an mehrere Medien weitergegeben haben soll.

Der «auf ewig» zugesicherte Prüfverzicht der Behörde umfasst alle Kläger, zu denen neben Trump auch die Familienfirma Trump Organization sowie die Söhne des Präsidenten, Eric Trump und Donald Trump Jr., gehören. Sie sind vor sämtlichen Forderungen in Bezug auf Steuererklärungen geschützt, die bis dato eingereicht wurden - ebenso wie alle mit ihnen verwandten oder anderweitig verbundenen Personen, Unternehmen und Stiftungen. Unterzeichnet ist der weitreichende Vergleich vom amtierenden Justizminister Todd Blanche - ihn hatte Trump erst vor wenigen Wochen an die Spitze des Ministeriums gesetzt.

Trump kämpfte jahrelang gegen Veröffentlichung

Den ersten Teil des Vergleichs, für den im Gegenzug die Klage fallengelassen wurde, hatte das Ministerium bereits am Montag veröffentlicht. Demnach sollen rund 1,8 Milliarden US-Dollar (etwa 1,5 Mrd. Euro) in einen neuen Fonds fließen, mit dem angebliche Opfer von politisch oder ideologisch motiviertem Vorgehen des Staates entschädigt werden sollen.

Mehreren US-Medien zufolge könnte der Fonds etwa Trump-Anhängern zugutekommen, die beim Sturm auf das Kapitol 2021 dabei gewesen waren und dafür angeklagt wurden. Der Republikaner sprach in diesem Zusammenhang immer wieder von politisch motivierter Strafverfolgung.

Trumps Steuern sind in den USA ein Dauerthema: Anders als frühere Präsidenten hatte er sich heftig gegen eine Veröffentlichung seiner Steuerklärung gewehrt - und war bis vor den Obersten Gerichtshof gezogen. Nach jahrelangen rechtlichen Auseinandersetzungen veröffentlichte ein Ausschuss des Repräsentantenhauses 2022 mehrere Tausend Seiten an Steuerdokumenten. Die Unterlagen zeigten unter anderem, dass Trump in mehreren Jahren kaum oder gar keine Einkommensteuer auf Bundesebene zahlte, obwohl er sich stets mit seinem Reichtum brüstete.

Questions ouvertes

  • What specific actions led to the employee obtaining and leaking the tax data?
  • What is the exact process for compensating alleged victims through the new fund?
  • Will there be further investigations into the leak of Trump's tax data?
  • What are the long-term implications of this settlement for IRS oversight and taxpayer privacy?

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This article was originally published by Die Zeit.

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