Dernière minute
TRTrump'tan Hürmüz Boğazı'nda saldırıya uğrayan gemilerin zararına ilişkin açıklama: İran'ın dondurulmuş varlıklarından karşılanacakTRSiverek-Diyarbakır Karayolu'nda Trafik Kazası: 3 Ölü, 1 YaralıTRAvrupa Ligi'nde İkinci Eleme Turu İlk Maçları TamamlandıTRKamulaştırma Davası İlanı: Işıl Hüsran Bentürk'e TebligatTRBM'den Kıbrıs sorununa çözüm denemesi: Guterres ve Holguin'den yoğun diplomasiTRYeniden Refah Partili Yüksel'den Bakan Şimşek'e Vergi Muafiyeti SorularıTREğitim Sistemi: Sınav Sonuçları ve Gelecek TartışmalarıTRÖzgür Özel Ekibinden Yeni Parti Kuruluşu İçin 'Teknik' Çalışmalar SürüyorTRAB'den Rusya'ya Yeni Yaptırım Paketi: Gaz, Petrol ve Finans HedefteTRYunanistan'dan 3.5 Milyar Euroluk 'Aşil Kalkanı' Hava Savunma Hamlesi: Türkiye'ye Karşı KalkanTRTrump'tan Hürmüz Boğazı'nda saldırıya uğrayan gemilerin zararına ilişkin açıklama: İran'ın dondurulmuş varlıklarından karşılanacakTRSiverek-Diyarbakır Karayolu'nda Trafik Kazası: 3 Ölü, 1 YaralıTRAvrupa Ligi'nde İkinci Eleme Turu İlk Maçları TamamlandıTRKamulaştırma Davası İlanı: Işıl Hüsran Bentürk'e TebligatTRBM'den Kıbrıs sorununa çözüm denemesi: Guterres ve Holguin'den yoğun diplomasiTRYeniden Refah Partili Yüksel'den Bakan Şimşek'e Vergi Muafiyeti SorularıTREğitim Sistemi: Sınav Sonuçları ve Gelecek TartışmalarıTRÖzgür Özel Ekibinden Yeni Parti Kuruluşu İçin 'Teknik' Çalışmalar SürüyorTRAB'den Rusya'ya Yeni Yaptırım Paketi: Gaz, Petrol ve Finans HedefteTRYunanistan'dan 3.5 Milyar Euroluk 'Aşil Kalkanı' Hava Savunma Hamlesi: Türkiye'ye Karşı Kalkan
Newsgather
RetourVarta droht Zerschlagung: Geldgeber wollen Haushaltsbatterie-Geschäft herauslösen
Varta droht Zerschlagung: Geldgeber wollen Haushaltsbatterie-Geschäft herauslösen
Urgent
Die Weltil y a 8 heuresBusiness3 min de lectureGermany

Varta droht Zerschlagung: Geldgeber wollen Haushaltsbatterie-Geschäft herauslösen

L'essentiel

  • Der deutsche Batteriehersteller Varta steht vor der Zerschlagung, da wichtige Geldgeber das profitable Haushaltsbatterie-Geschäft abspalten wollen.
  • Dem Unternehmen fehlen kurzfristig Millionen, was die übrigen Bereiche in die Insolvenz treiben und Arbeitsplätze gefährden könnte.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Varta, ein Traditionsunternehmen für Batterien, steht erneut vor einer Finanzkrise, nachdem ein Sanierungsverfahren 2024 abgeschlossen wurde. Der Verlust von Apple als Großkunde und hohe Kosten belasten das Geschäft.

Taille de police

Kaum eine Batteriemarke ist so bekannt wie Varta. Ob in Fernbedienungen, Taschenlampen oder Spielzeug – die blau-gelben Batterien aus dem schwäbischen Ellwangen liegen seit Jahrzehnten in Millionen Haushalten weltweit. Nun könnte ausgerechnet dieses Traditionsunternehmen zerschlagen werden.

Wichtige Geldgeber wollen das Geschäft mit den bekannten Haushaltsbatterien aus dem Konzern herauslösen, wie sie in einer Mitteilung schrieben. Der Grund: die angespannte Finanzlage des Unternehmens. Die übrigen zwei Unternehmensbereiche könnten dadurch in die Insolvenz rutschen.

Das Unternehmen beschäftigt eigenen Angaben nach rund 3260 Menschen, viele davon in Ellwangen. Zuletzt im Jahr 2024 veröffentlichte Zahlen zeigen, dass Varta damals bei einem Umsatz von mehr als 790 Millionen Euro rund 64,5 Millionen Euro Verlust machte. Neben den bekannten Haushaltsbatterien produziert das Unternehmen Mikrobatterien, etwa für Hörgeräte, sowie Energiespeicher für Privathaushalte und Industrie.

Ein Werk mit rund 350 Mitarbeitern im bayerischen Nördlingen soll noch im Herbst geschlossen werden. Apple war als wichtigster Kunde für den Standort abgesprungen, wie im Mai bekannt wurde. Neue Großkunden fehlten. Varta stellt dort noch bis November Knopfbatterien für die kabellosen Kopfhörer des US-Konzerns her – die sollen künftig aber wohl aus Asien kommen.

Es ist nicht die erste Krise für den deutschen Batteriehersteller: Schon 2024 musste sich das Unternehmen im Rahmen eines Sanierungsverfahrens nach dem Restrukturierungsgesetz (StaRUG) neu aufstellen. Alte Aktionäre verloren dabei ihr Investment, Gläubiger verzichteten auf einen Teil ihrer Forderungen. Das Verfahren sollte eine Insolvenz verhindern. Varta erklärte es im April des vergangenen Jahres für abgeschlossen.

Eigentlich hat Varta nach Einschätzung von Branchenkennern weiterhin Potenzial. Das Unternehmen arbeitet unter anderem an Natrium-Ionen-Batterien, die als Zukunftstechnologie gelten. Daraus könnten große und nachhaltigere Energiespeicher in Europa entwickelt werden.

Doch genau diese Zukunft kostet Geld. Nach Angaben der Gläubiger benötigt Varta kurzfristig einen Finanzbedarf im mittleren zweistelligen Millionenbereich, um den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten. Hinzu kommen hohe Investitionen für die kommenden Jahre.

Die wichtigsten Geldgeber – darunter die Deutsche Bank sowie die Finanzinvestoren RBC BlueBay, Blantyre und Whitebox – sehen deshalb inzwischen keine tragfähige Gesamtlösung mehr. Sie wollen stattdessen das Geschäft mit Haushaltsbatterien herauslösen und dafür eine neue Eigentümerstruktur schaffen. „Trotz intensiver Gespräche mit allen Stakeholdern ist von keiner Seite eine Zusage zur Bereitstellung der erforderlichen zusätzlichen Finanzmittel eingegangen“, erklärte ein Sprecher der Gruppe.

Nach Medienberichten legte der Schweizer Investor Allswiss ein Angebot vor. Die finanzierenden Gläubiger sprechen dagegen lediglich von einer Interessenbekundung. Nach ihrer Darstellung fehlen bis heute wesentliche Informationen, um den Vorschlag bewerten zu können.

„Wer die vollständige Rückzahlung nach eigenen Worten begrüßen würde und zugleich jedes Gespräch darüber ablehnt, will nicht verkaufen, sondern verwerten – auf Kosten des Unternehmens, seiner Beschäftigten und der übrigen Gläubiger“, sagte Allswiss-Gründer Pino Sergio der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

„Das ist eine riesige Katastrophe“, sagte Fabian Fink, Zweiter Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG Metall Aalen und Schwäbisch Gmünd, mit Blick auf die drohende Zerschlagung. Die Nachricht habe ihn schlagartig erreicht. „Arbeitsplätze und Existenzen stehen auf dem Spiel – auch die vieler Familien.“

Fink forderte vom Unternehmen schnell Transparenz und Gespräche mit den Arbeitnehmervertretungen. Die Beschäftigten müssten so rasch wie möglich erfahren, wie es für sie weitergehe.

Auch aus Sicht des Varta-Investors Michael Tojner war der Schritt der Gläubiger „leider“ voraussehbar. „Mit dem Wegfall des großen US-Kunden Apple war klar, dass die Varta in ihrer bestehenden Form nicht weitergeführt werden kann und einen weiteren Sanierungsschritt braucht“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“. Hohe Energiepreise, hohe Lohnkosten und andere Standortnachteile machten die Entwicklung des Batteriegeschäftes in Europa im Vergleich zu Asien zu einer großen Herausforderung.

Er wolle versuchen, die verbleibenden Unternehmensteile in Nischenmärkten neu zu positionieren. „Das wird jedoch mit einem weiteren Sanierungsverfahren und harten Einschnitten verbunden sein“, erklärt das Aufsichtsratsmitglied. Ziel sei es, das Batterie-Know-how in Europa zu erhalten.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Das Geschäft mit Haushaltsbatterien wird aus dem Varta-Konzern herausgelöst und unter neuer Eigentümerstruktur fortgeführt.

    Probable · En quelques mois

  • Die übrigen zwei Unternehmensbereiche könnten in die Insolvenz rutschen.

    Possible · En quelques mois

Questions ouvertes

  • Wird das Haushaltsbatterie-Geschäft tatsächlich abgespalten?
  • Wie wird sich die Situation für die verbleibenden Unternehmensbereiche entwickeln?
  • Wie viele Arbeitsplätze sind konkret betroffen?

Sujets liés

This article was originally published by Die Welt.

Articles liés

Ärger mit Washington: Kanada spricht von Vergeltungsmaßnahmen gegen Trumps neue Zollattacken
En développement·il y a 42 minutes

Ärger mit Washington: Kanada spricht von Vergeltungsmaßnahmen gegen Trumps neue Zollattacken

US-Präsident Trump kündigte neue 50%-Zölle auf kanadische Produkte ab 19. August an. Kanadas Premierminister Carney bezeichnete dies als ungerechtfertigt und drohte mit Vergeltungsmaßnahmen, während bilaterale Handelsgespräche intensiviert werden. Die USA verhängen zudem neue Zölle von 10-12,5% gegen 60 weitere Handelspartner, darunter die EU, wegen Zwangsarbeit.

Spiegel Ausland
2 min de lecture
Plus sur ce sujetVarta