Volkswagen: Sparzwang in VW-Werken – Porsche bleibt vorerst verschont
Vier deutsche Werke gelten im Volkswagen-Konzern als zu teuer. Dabei produzieren die VW-Fabriken in Zwickau und Emden noch relativ günstig. Sie haben ein ganz anderes Problem.

Vier deutsche Werke gelten im Volkswagen-Konzern als zu teuer. Dabei produzieren die VW-Fabriken in Zwickau und Emden noch relativ günstig. Sie haben ein ganz anderes Problem.
Die IG Metall plant deutlichen Widerstand gegen eine mögliche Schließung des VW-Werks in Zwickau. Gewerkschaftsvertreter äußern Wut und Frustration über die Unsicherheit und kündigen Proteste an, falls das Management das Werk schließen will. Sie fordern, dass Zwickau ein Automobilstandort bleibt und sind offen für intelligente Lösungen.

Easyjet-Aktionäre sollen das Angebot von Apollo annehmen, da es einen höheren Barwert als das von Castlelake bietet. Der Wettbewerb dreht sich um Preis und strategischen Kurs der Fluggesellschaft, die unter gestiegenen Kerosinpreisen und sinkender Nachfrage leidet.

Im April meldeten so viele Unternehmen wie seit 14 Jahren nicht Insolvenz an. Der Dienstleistungssektor ist besonders betroffen. Die DIHK fordert Entlastungen bei Kosten und Bürokratie.

VW-Konzernchef Oliver Blume wollte seinen Zukunftsplan als Gesamtpaket durch den Aufsichtsrat bringen, doch nun drohen monatelange Verhandlungen über einzelne Punkte. Dies zementiert den Ruf von VW, im entscheidenden Moment nicht beschlussfähig zu sein.

Die wichtigsten Arbeitnehmervertreter von Volkswagen kritisieren Vorstandschef Oliver Blume scharf und kündigen einen "heißen Herbst" im Ringen um den Umbau des Autobauers an. Sie werfen ihm "empathielose Allgemeinplätze" vor und setzen ihm ein Ultimatum zur Erklärung seines "Zukunftsplans".
Die Arbeitsagentur Thüringen schätzt die Vermittlung der Zalando-Beschäftigten in Erfurt als Kraftakt ein. Besonders für An- und Ungelernte sind passende Stellen rar, da der Arbeitsmarkt Fachkräfte bevorzugt. Ein Transformationsteam soll ab August unterstützen.