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VW-Konzern: Bis zu 100.000 Jobs auf der Kippe – Werke könnten schließen
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VW-Konzern: Bis zu 100.000 Jobs auf der Kippe – Werke könnten schließen

L'essentiel

  • Der VW-Konzern könnte bis zu 100.000 Stellen weltweit streichen, vier deutsche Werke sind von Schließung bedroht.
  • Der VDA fordert Reformen und die Öffnung für ausländische Hersteller zur Sicherung von Arbeitsplätzen.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Die Automobilindustrie steht unter Druck durch Sparpläne und die Notwendigkeit, Geschäftsmodelle neu zu gestalten. Dies führt zu Diskussionen über Arbeitsplatzsicherheit und Werksschließungen.

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Bis zu 100.000 Jobs stehen allein beim VW-Konzern auf der Kippe. Der Verband der Automobilindustrie warnt, dass dies nur die Spitze des Eisbergs sein könnte. Kooperationen mit ausländischen Herstellern könnten Werke hierzulande sichern.

Inmitten der Debatte über Sparpläne in der Autoindustrie sieht der Verband der Automobilindustrie weiteren Reformbedarf - auch bei Kosten und Personal. "Die Unternehmen der Automobilindustrie werden mit Blick auf die andauernden und akuten Standortprobleme weitere Reformen und Anpassungen vornehmen müssen", teilte VDA-Präsidentin Hildegard Müller mit. "Sie stehen vor der Aufgabe, ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihr Geschäftsmodell konsequent zu sichern und neu zu gestalten. Dazu gehören Kostendisziplin, leider auch notwendige Personalanpassungen und tiefgreifende Reformen der Geschäftsmodelle."

Mit Blick auf Jobs in der Branche sagte Müller, die Realität habe die politischen Ziele und Ansätze überholt und gefährde zunehmend auch Arbeitsplätze. "Die Werke bei Herstellern und Zulieferern werden wir so nicht halten können", so Müller. "Wir müssen die Standorte hier auch für ausländische Hersteller öffnen. Mit jedem Werk, das wir hier halten können, halten wir Arbeitsplätze."

Die Entscheidungen seien schwierig und müssten im Dialog mit allen Beteiligten ausgestaltet werden, so die VDA-Präsidentin. "Diesen Handlungsbedarf ganz oder in Teilen zu leugnen und die eindeutige Faktengrundlage nicht anzuerkennen, ist keine Option. Es ist kurzsichtig und wegen seiner Konsequenzen unsozial."

Vier VW-Werke wackeln wohl

Wachsende Konflikte um Arbeitszeit und Sparprogramme in der Branche wirken sich zunehmend auf die Beschäftigten aus. Bei Volkswagen beispielsweise formiert sich Widerstand: Die IG Metall hat für Donnerstag zum bundesweiten Aktionstag an allen Konzernstandorten aufgerufen. Am selben Tag findet die VW-Aufsichtsratssitzung statt, auf der über mögliche Einschnitte beraten wird.

Laut "Manager Magazin" wolle VW seinen Sparkurs deutlich verschärfen: Bis zu 100.000 Stellen könnten weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Werken des VW-Konzerns in Deutschland droht demnach sogar die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. Laut "Spiegel" könnte die Fahrzeugproduktion dort bis Ende 2034 auslaufen.

Am vergangenen Freitag hatten bereits bundesweit auch Zehntausende Beschäftigte des Autobauers Mercedes-Benz gegen eine geplante Verschärfung des dortigen Sparkurses protestiert.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Weitere Proteste und Streiks in der Automobilindustrie sind wahrscheinlich.

    Probable · En quelques semaines

  • Die Öffnung für ausländische Hersteller könnte zur Sicherung einiger Werke führen.

    Possible · En quelques mois

Questions ouvertes

  • Welche ausländischen Hersteller könnten Werke übernehmen?
  • Wie werden die Gewerkschaften auf weitere Einschnitte reagieren?
  • Welche konkreten Reformen sind bei den Geschäftsmodellen geplant?

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This article was originally published by n-tv Wirtschaft.

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