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BackVW und Bosch beenden Partnerschaft bei automatisierten Fahrsystemen
VW und Bosch beenden Partnerschaft bei automatisierten Fahrsystemen
En développement
Handelsblatt01.07.2026Automotive2 dk okumaGermany

VW und Bosch beenden Partnerschaft bei automatisierten Fahrsystemen

L'essentiel

  • Volkswagen und Bosch beenden ihre 2022 gestartete Partnerschaft zur Entwicklung automatisierter Fahrsysteme, da das Projekt laut VW zu wenig Fortschritte zeigte.
  • VW will nun Hard- und Software extern zukaufen, während die bisher entwickelte Technik in Modelle wie den ID.Every1 integriert werden soll.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Volkswagen und Bosch beendeten ihre 2022 gestartete „Automated Driving Alliance“ zur Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen, da das Projekt laut VW zu wenig Fortschritte zeigte und 1,5 Milliarden Euro investiert wurden.

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Volkswagen und der Zulieferer Bosch stoppen ihre Partnerschaft bei automatisierten Fahrsystemen. Die gemeinsame Entwicklung von assistierten und automatisierten Fahrfunktionen in der „Automated Driving Alliance“ sei abgeschlossen worden, teilten beide Unternehmen mit. Partner auf VW-Seite war die Software-Tochter Cariad.

Zuvor hatte „Bild“ über das bevorstehende Aus berichtet. Der Zeitung zufolge hatte VW die Reißleine gezogen, weil das Projekt zu wenig Fortschritte gezeigt habe. Trotz Investitionen von bisher 1,5 Milliarden Euro sei die Technik nicht wettbewerbsfähig, hieß es. VW wolle nun stattdessen Hard- und Software fürs automatisierte Fahren extern zukaufen, statt sie selbst zu entwickeln.

Die Partnerschaft war 2022 noch unter dem damaligen VW-Chef Herbert Diess ins Leben gerufen worden. Mehr als 1.000 Expertinnen und Experten sollten die gemeinsame Software-Plattform für Fahrerassistenzsysteme entwickeln, die später auch anderen Herstellern angeboten werden könnte. Zunächst ging es um Systeme nach Level 2, bei dem der Mensch in der Verantwortung bleibt. Später war eine Erweiterung des Projekts angedacht.

Nun ist bereits früher Schluss. Zu Technologien für hochautomatisiertes Fahren nach Level 3, bei dem der Fahrer zeitweise die Verantwortung abgeben kann, wird die Partnerschaft nach VW-Angaben nicht fortgesetzt. Insbesondere bei solchen Fahrsystemen hätten sich - gerade in Europa - andere Entwicklungen in Markt und Technologie ergeben als zu Beginn der Zusammenarbeit erwartet, hatte Cariad zuvor mitgeteilt.

Der Volkswagen-Konzern halte an dem Ziel fest, hochautomatisiertes Fahren nach Europa und Nordamerika zu bringen, und fokussiere die Strategie konsequent darauf, teilte Vorstandschef Oliver Blume mit. Die Partnerschaft habe eine starke technologische Grundlage geliefert. „Darauf bauen wir jetzt auf - mit klarem Fokus auf Tempo, Skalierung und die schnelle Umsetzung“.

Der Rückzug passt zum Strategieschwenk, den Blume der Software-Sparte verschrieben hat: Statt - wie von seinem Vorgänger gewünscht - alles selbst zu entwickeln, setzt der Manager auf Partner und Lieferanten. Zuvor war es bei Cariad wiederholt zu Verzögerungen bei der Software-Entwicklung gekommen, mehrfach mussten Modellanläufe verschoben werden.

Zum Einsatz kommen soll die bisher entwickelte Technik aber: Integriert werden kann sie demnach sowohl in verschiedene Fahrzeugklassen - vom Kleinwagen bis hin zum Premiumfahrzeug - als auch in Elektro- und Verbrennermodelle. Der Ersteinsatz bei VW stehe beim ID.Every1 an, der 2027 in Serie gehen soll, hieß es. Gebaut wird das Elektro-Einstiegsmodell, das dann rund 20.000 Euro kosten soll, in Portugal. Auch Bosch hat nach eigenen Angaben bereits Aufträge von mehreren Fahrzeugherstellern für die Systeme.

Kritik an der Entscheidung kommt von der Cariad-Belegschaft: Fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme seien „eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft des Automobils“, teilte der Gesamtbetriebsrat mit. Wer das abgebe, gebe Know-how, Wertschöpfung und Zukunftsfähigkeit aus der Hand.

„Zukunftstechnologien gehören zu Cariad und in den Volkswagen-Konzern. Nicht nach China. Nicht in die USA. Nicht zu externen Anbietern“, schrieben Betriebsratschef Gerhard Retzer und dessen Stellvertreterin Claudia Richter. „Denn: Know-how entsteht durch Machen. Nicht durch Zukauf.“

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • VW wird Hard- und Software für automatisiertes Fahren extern zukaufen.

    Très probable · En quelques mois

  • Die bisher entwickelte Technik wird in VW-Modelle wie den ID.Every1 integriert.

    Très probable · En quelques années

Questions ouvertes

  • Welche externen Partner wird VW für Hard- und Software wählen?
  • Wie wird sich die Belegschaft von Cariad entwickeln?
  • Welche Auswirkungen hat dies auf Boschs weitere Projekte?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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