Wall Street verhalten vor Tech-Zahlen, Ölpreis steigt durch Nahost-Spannungen
L'essentiel
- An der Wall Street zeigten sich Anleger vor den Quartalszahlen großer Tech-Konzerne wie Alphabet und Tesla zurückhaltend.
- Tesla-Aktien fielen nachbörslich.
- Gleichzeitig trieben geopolitische Spannungen im Nahen Osten und Drohgebärden von US-Präsident Trump den Ölpreis auf ein Sechs-Wochen-Hoch.
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Anleger zeigten sich an der Wall Street vor den Quartalszahlen großer Technologiekonzerne zurückhaltend, während geopolitische Spannungen im Nahen Osten den Ölpreis in die Höhe trieben.
Vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen großer Technologiekonzerne haben sich die Anleger an der Wall Street am Mittwoch zurückgehalten. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss nahezu unverändert bei 52.219 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,1 Prozent auf 7499 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,6 Prozent auf 25.691 Punkte.
Investoren warteten auf neue Signale, ob sich die milliardenschweren Investitionen der Unternehmen in Künstliche Intelligenz (KI) auszahlen. "Die Anleger sind viel anspruchsvoller und wählerischer geworden, wo sie im KI-Bereich investieren", sagte Kevin Gordon, Stratege bei Charles Schwab.
Nach Börsenschluss öffneten mit Alphabet und Tesla die ersten der sogenannten "Magnificent Seven"-Börsenschwergewichte ihre Bücher. Die Tesla-Aktie gab im nachbörslichen Handel um drei Prozent nach, nachdem der Elektroautobauer zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren einen negativen freien Cashflow im zweiten Quartal gemeldet hatte. Alphabet-Papiere zeigten sich volatil. Der Google-Mutterkonzern steht wegen der verzögerten Einführung eines für seine KI-Ambitionen zentralen Modells unter Beobachtung. Texas Instruments gaben nachbörslich ebenfalls nach, obwohl der Chipkonzern mit seiner Umsatzprognose für das laufende Quartal die Erwartungen übertroffen hatte.
Für Verunsicherung sorgten zudem geopolitische Spannungen im Nahen Osten, die den Ölpreis auf ein Sechs-Wochen-Hoch trieben. US-Präsident Donald Trump kündigte an, jedes Mal eine iranische Brücke oder ein Kraftwerk zu zerstören, wenn der Iran auf ein Schiff in der Straße von Hormus schieße. Die steigenden Energiepreise schürten laut Analyst Gordon neue Inflationssorgen. Experten gehen mehrheitlich davon aus, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen für den Rest des Jahres 2026 stabil halten wird.
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Die US-Notenbank Fed wird die Zinsen für den Rest des Jahres 2026 stabil halten.
Probable · En quelques mois
Questions ouvertes
- Wie werden sich die "Magnificent Seven" nach den Quartalszahlen entwickeln?
- Wie reagiert der Iran auf Trumps Drohungen?
- Welche Auswirkungen haben steigende Energiepreise auf die Inflation?







