Warum Tech-Milliardäre Trump hofieren
L'essentiel
Historikerin Margaret O'Mara erklärt, warum Tech-Milliardäre wie Mark Zuckerberg und Elon Musk trotz ihrer libertären Rhetorik mit Donald Trump zusammenarbeiten.
Résumé généré par IA
Pourquoi c'est important
Historikerin Margaret O'Mara analysiert die Beziehungen zwischen Tech-Milliardären und Donald Trump.
Seattle. Als Mark Zuckerberg, Elon Musk und andere Silicon-Valley-Größen sich nach Donald Trumps Wahlsieg um den neuen Präsidenten scharten, fragten sich viele: Wie passt das zusammen? Tech-Milliardäre, die sich jahrelang als Freigeister inszenierten, die staatliche Einmischung ablehnten – und nun einen zunehmend autokratisch agierenden früheren Reality-TV-Star hofieren? Margaret O’Mara, Historikerin an der Universität Washington und einst im Weißen Haus unter Bill Clinton beschäftigt, hat eine klare Antwort: „Ich glaube nicht, dass die Tech-Unternehmer so libertär sind, wie sie immer vorgeben.“ O’Mara ist so etwas wie die Chronistin des Valleys. Ihr Buch „The Code“ zur Geschichte der Tech-Industrie gilt als Standardwerk. Sie beschreibt darin, wie sich einst obskure Start-ups namens Google oder Facebook zu globalen Machtzentren aufschwangen und was das mit ihren Gründern zu tun hat. O’Mara empfängt das Handelsblatt an einem nasskalten Wintertag in ihrem Büro am Historischen Institut in Seattle. Es gibt heißen Tee – und eine eindringliche Warnung.
Questions ouvertes
- Warum unterstützen Tech-Milliardäre Trump trotz seiner autokratischen Tendenzen?




