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WHO: Ebola-Ausbruch im Kongo fordert über 220 Tote
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Die Zeit25.05.2026Monde1 dk okumaGermany

WHO: Ebola-Ausbruch im Kongo fordert über 220 Tote

L'essentiel

  • Die WHO meldet über 220 Tote im Ebola-Ausbruch in der DR Kongo.
  • Über 900 Verdachtsfälle gibt es dort.
  • Zwei neue Fälle wurden in Uganda bestätigt, wo nun sieben Infektionen vorliegen.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

In der Demokratischen Republik Kongo gibt es einen Ebola-Ausbruch, bei dem bereits rund 220 Menschen gestorben sind. Die WHO bezeichnet die Situation als 'Aufholjagd', da die Epidemie schneller voranschreitet als die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung. Es gibt über 900 Verdachtsfälle in der DR Kongo und nun auch bestätigte Fälle in Uganda.

Taille de police

Inmitten des Ebolaausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo sind laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund 220 Menschen gestorben. Das teilte WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus mit. Angesichts von Verzögerungen in der Erkennung des Virus sprach er von einer »Aufholjagd«.

Man fahre Maßnahmen »mit hoher Dringlichkeit« hoch, im Moment sei die Epidemie allerdings »schneller als wir«, sagte Tedros. Er rief die angrenzenden Länder der DR Kongo auf, sofort zu handeln.

Laut der WHO gibt es in der DR Kongo, dem Epizentrum des Ausbruchs, mehr als 900 Ebola-Verdachtsfälle. Die Organisation stützt sich dabei auf Zahlen und Daten der Regierungen in den betroffenen Ländern. Im aktuellen Fall wurde das gefährliche Virus erstmals am 15. Mai in der DR Kongo festgestellt.

Zwei weitere bestätigte Ebolafälle in Uganda

Im Nachbarland Uganda sind zudem zwei weitere Ebola-Fälle bestätigt worden. Damit steigt die Zahl der festgestellten Infektionen in dem ostafrikanischen Land auf insgesamt sieben. Wie das Gesundheitsministerium des Landes weiter mitteilte, hatten die beiden Infizierten als Mitarbeiter im Gesundheitswesen in einer privaten Einrichtung in der Hauptstadt Kampala gearbeitet. Beide würden nun medizinisch behandelt.

Ebolafieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, weil es für den seltenen Bundibugyo-Typ bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt.

Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Weitere Fälle von Ebola könnten in Uganda und angrenzenden Ländern auftreten.

    Probable · En quelques semaines

  • Die WHO wird ihre Bemühungen zur Eindämmung intensivieren und internationale Unterstützung mobilisieren.

    Très probable · Immédiat

Questions ouvertes

  • Wie hat sich das Virus nach Uganda ausgebreitet?
  • Welche spezifischen Maßnahmen werden zur Eindämmung ergriffen?
  • Gibt es Fortschritte bei der Entwicklung von Impfstoffen oder Therapien für den Bundibugyo-Typ?
  • Wie ist die Kapazität des Gesundheitssystems in den betroffenen Regionen zur Bewältigung der Krise?

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This article was originally published by Die Zeit.

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