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Wirtschaftsrat der CDU warnt vor 'Energiedeckel' in Energieeffizienzgesetz
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Die Welt24/06/2026Politik2 min de lectureGermany

Wirtschaftsrat der CDU warnt vor 'Energiedeckel' in Energieeffizienzgesetz

CDU-geführtes Wirtschaftsministerium will mit Gesetzesnovelle Unternehmen entlasten

L'essentiel

  • Der Wirtschaftsrat der CDU kritisiert den 'Energiedeckel' im geplanten Energieeffizienzgesetz, da er die deutsche Wirtschaft schrumpfen lasse.
  • Das Bundeskabinett will das Gesetz trotzdem beschließen, um Unternehmen von Bürokratiekosten zu entlasten.

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Unmittelbar vor dem geplanten Beschluss eines Gesetzes zur Energieeffizienz durch das Bundeskabinett hat der Wirtschaftsrat der CDU vor den Folgen des darin enthaltenen „Energiedeckels“ für die deutschen Unternehmen gewarnt. Das in dem Gesetzentwurf genannte Energie-Einsparziel „wäre nur mit einer Schrumpfung der deutschen Wirtschaft zu erreichen“, sagte Wirtschaftsrats-Generalsekretär Wolfgang Steiger dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Dies könne „gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation niemand ernsthaft wollen“. Der „Energiedeckel“ sei ein „Relikt aus der Planwirtschaft“ und müsse gestrichen werden, sagte Steiger. Ein starrer Zielwert sei „bei einem perspektivisch stetig zunehmenden Anteil grüner Energie ohnehin sinnlos“. Der Ausbau von Rechenzentren für stromintensive Anwendungen für Künstliche Intelligenz (KI) etwa brauche keinen Höchstwert, wenn diese Zentren mit grünem Strom betrieben würden. „Wenn Strom zunehmend aus CO₂-armen Quellen stammt, verliert eine starre Begrenzung des Energieverbrauchs ihre klimapolitische Rechtfertigung“, sagte Steiger. Das Bundeskabinett will in seiner Sitzung am Mittwoch eine Gesetzesnovelle zur Energieeffizienz beschließen, das durch Abschwächung bisheriger Vorschriften die Wirtschaft entlasten soll. Der neue Gesetzentwurf führt nach Angaben des zuständigen Bundeswirtschaftsministeriums die Anforderungen des Energieeffizienz-Gesetzes für Unternehmen und den Staat auf das Maß zurück, das von den EU-Vorgaben gefordert wird. Unternehmen würden hierdurch erheblich von Bürokratiekosten entlastet, argumentiert das CDU-geführte Ministerium. Das Energieeffizienz-Gesetz, eingeführt durch die Ampel-Regierung 2023, sieht unter anderem vor, den Endenergieverbrauch in Deutschland bis 2045 um 45 Prozent gegenüber 2008 zu senken, bis 2030 um 26,5 Prozent. Erreicht sind bisher zwölf Prozent. Bis 2030 müssten noch etwa 16 Prozent des heutigen Endenergieverbrauchs verschwinden. Diesen „Energiedeckel“ kritisiert etwa auch die DIHK scharf, sie fordert die Abschaffung der Zielvorgaben für den Endenergieverbrauch.

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This article was originally published by Die Welt.

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