Zwei Schwestern machen Millionen mit bunten Streuseln
L'essentiel
- Zwei Schwestern aus Hamburg, Katharina Decker und Daniela Sichting, haben mit ihrem Unternehmen "Super Streusel" zweistellige Millionenumsätze erzielt.
- Sie verkaufen bunte Streuselmixe und Backzubehör über ihren Onlineshop und konkurrieren erfolgreich mit großen Marken wie Dr.
Résumé généré par IA
Pourquoi c'est important
Super Streusel, founded by sisters Katharina Decker and Daniela Sichting, has achieved significant success with its colorful sprinkle mixes and baking decorations. The company competes with larger players like Dr. Oetker and a local competitor, Happy Sprinkles.
Zwei Schwestern aus Hamburg erzielen mit knalligen Streuselmischungen zweistellige Millionenumsätze. Wie besteht „Super Streusel“ gegen die Großen und einen Mitbewerber aus der eigenen Stadt? Sebastian Dalkowski 03.06.2026 - 07:49 Uhr
Hamburg. Vielleicht ist das die einzige Herausforderung in einer Show, die damit wirbt, alles sei kinderleicht, solange man nur dieses und jenes unserer Produkte verwendet: den gekauften Käsekuchen von der Plastikschale auf die Tortenplatte zu befördern. Eine Woche vor Ostern steht Katharina Decker in ihrer lila Wollstrickjacke an der Arbeitsfläche einer Küche.
Im Hintergrund eine rosa Wand, eine rosa Mikrowelle, rosa Küchenarmaturen. Regelmäßig schiebt sie ihre Brille wieder den Nasenrücken hoch. In die Kamera, die ihre Instagram-Show überträgt, spricht sie: „Das wird gleich so geil, ich sag’s euch.“
Eine halbe Stunde läuft die Sendung schon. Nun will sie ihrem Publikum zeigen, wie sich aus einem gefrorenen New-York-Cheesecake eine Ostertorte machen lässt, die alle Gäste beeindruckt. Doch der dünne Käsekuchen ist bereits aufgetaut und droht beim Umheben zu zerbrechen. „Wahrscheinlich mache ich ihn kaputt, aber das macht nichts, weil: Am Ende rettet Super Streusel immer alles.“
„Super Streusel“ ist das Start-up, das Decker mit ihrer Schwester Daniela Sichting vor acht Jahren gegründet hat. Mit kunterbunten Streuselmixen, Kuchenglasuren und Backmischungen machen die beiden vor allem im eigenen Onlineshop einen Jahresumsatz, den andere nicht mit Kuchen machen. Der liegt, so sagen sie, deutlich im zweistelligen Millionenbereich, Tendenz wachsend. Mehr lassen sie sich nicht entlocken. Der letzte veröffentlichte Jahresabschluss von 2024 weist einen Überschuss von rund 260.000 Euro auf. 50 Menschen arbeiten im Unternehmen.
Wie verdient man mit etwas so viel Geld, das eigentlich nur den Kuchen hübsch machen soll? Wie können sie bestehen gegen die Riesen wie Dr. Oetker, die Streuselmischungen viel billiger in jedem Supermarkt anbieten? Und wie reagiert man darauf, wenn nur wenige Wochen nach der Shop-Eröffnung ein Konkurrent mit einem ähnlichen Konzept antritt?
Ratzifatzi innerhalb von 30 Minuten
Decker hantiert an diesem Tag noch weiter, und für alles braucht man selbstverständlich Produkte von Super Streusel. Die Zuckerdeko ist für die Gründerinnen der Hauptdarsteller, den sie regelmäßig in Internet-Livestreams bewerben, die anmuten wie eine Handwerkershow, bloß für Kuchen.
Nachdem sie den New-York-Cheesecake unfallfrei auf die Tortenplatte gehoben hat, bedeckt sie ihn mit rosafarbener Fettglasur und verziert ihn mit Brownie-Stücken. „Ich bin selbst ein bisschen baff ..., ich flipp aus“, sagt sie. „Ratzifatzi innerhalb von … 30 Minuten.“
Streusel-Upgrade: Der Kuchen am linken Bildrand war mal ein ganz gewöhnlicher New-York-Cheesecake aus dem Supermarkt. Foto: Screenshot
Einen Kastenformkuchen verwandelt sie in eine Blumenwiese, einen Cupcake in einen Osterkorb, auf einem Brownie lässt sie Spiegeleier aus Zucker entstehen. Die Zuschauer sollten selbst entscheiden, ob sie den Brownie selber machen oder kaufen. „Wir sind ja Fan von Kaufen.“ Nach 90 Minuten endet die Show mit der Einblendung „Tschüüüüssiii“ und „gaaaanz viel Spaß“.
Die Showküche liegt wie Firmensitz, Produktion und Versandzentrale in einem Hamburger Gewerbegebiet gleich neben einer Kfz-Werkstatt. „Streuselhausen“ nennen die Schwestern ihren Arbeitsplatz. Selbst die schalldichten Kabinen fürs Telefonieren sind in Rosa gehalten. In einem Raum steht eine Badewanne, die fast bis oben hin mit Streuseln gefüllt ist. Zweimal musste das Unternehmen bereits umziehen, weil es mehr Platz brauchte.
95Prozentder Kunden von Super Streusel sind Frauen.
Katharina Decker, 36, und Daniela Sichting, 42, sind für alle nur Dani und Kati. Sie machen den Eindruck, als wären sie schon als Kinder die besten Freundinnen gewesen. Ironischerweise kommen sie aus einer Familie, die sich vorrangig um das gekümmert hat, was die Streusel verschönern sollen. Der Vater war Konditor, hatte mehrere Cafés in Krefeld und Düsseldorf.
Für die Töchter stand aber früh fest, dass sie das Unternehmen nicht weiterführen wollten. Katharina Decker lernte unter anderem was mit Online-Marketing, ihre Schwester wurde nach einem BWL-Studium Journalistin in Hamburg.
Ausbildung
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Als ihr Magazin dicht machte, eröffnete sie 2013 einen Onlineshop für Cake-Pops, diese Kuchenkugeln am Stiel, die damals noch nicht so verbreitet waren. Tipps von Papa gab’s gratis dazu. Ihre Schwester stieg bald mit ein. Praktischerweise arbeitete sie mittlerweile in einem Unternehmen, das Software für Onlineshops entwickelte. „Guter Kuchen“ wurde ihr gemeinsames Projekt.
Bescheidenes Streusel-Angebot
Immer wieder fiel ihnen auf, wie bescheiden das Angebot an originellen Streuselmixen war, mit denen sie ihre Cake-Pops verzierten. In den USA war man schon viel weiter. Und was machen Unternehmerinnen mit einem guten Gespür für die nächste Geschäftsidee? Darauf setzen, dass andere diesen Mangel ebenfalls spüren.
Im November 2018 ging ihr nächster Shop online, zu Guter Kuchen kam „Super Streusel“. Nur wenige Wochen später eröffnete ein weiterer Streuselshop aus Hamburg. Das wird später noch eine Rolle spielen.
Einhorn-Muffins: Die Streusel-Mischungen sollen besonders originell sein. Foto: Super Streusel
Das neue Unternehmen finanzierten die Schwestern nur mit eigenem Geld. Bis heute halten sie alle Anteile an der GmbH. Das bedeutete damals aber auch: Sie mussten von Anfang an profitabel sein. „Super Streusel“ lief bald besser als ihr Cake-Pop-Geschäft – das heute nicht mehr existiert – schon deshalb, weil sich die neue Geschäftsidee leichter groß aufziehen ließ.
Cake-Pops sind vor allem Handarbeit und nur wenige Wochen haltbar. Die Streusel stellen sie nicht selbst her, sondern lassen sich die einzelnen Bestandteile liefern und mixen sie vor Ort in einem großen Kupferkessel. Maschinen helfen den Angestellten beim Abfüllen und Etikettieren.
Wir machen Backen zugänglicher. Daniela SichtingGründerin von Super Streusel
In den ersten Jahren verzichteten die Gründerinnen auf Onlineanzeigen. Um ihre Produkte bekannter zu machen, arbeiteten sie mit Back-Enthusiasten auf Instagram zusammen, lange bevor sich der Begriff Influencer-Marketing durchgesetzt hatte. Das waren meist Menschen mit ein paar Tausend Followern, die am Anfang nicht mal Geld, sondern bloß die Produkte bekamen.
Die Schwestern holten sich von Beginn an Feedback aus ihrer Community. Und vor allem priesen sie nicht bloß ihre Streusel, sondern zeigten in Videos, in Liveshows, was sich damit machen ließ, auch mit wenig Zeit und Talent. So wurde aus einem im Supermarkt gekauften Kastenkuchen mit den Produkten von Super Streusel ein Dinosaurier, mit Vorlage zum Ausdrucken.
Dinosaurier: Er hat vermutlich als ganz normaler Supermarktkuchen angefangen. Foto: Super Streusel
Das sorgte gerade in Coronazeiten für einen riesigen Schub. Man konnte wenig Schönes unternehmen, also wollte man wenigstens zu Hause was Schönes machen. „Riesenrakete – und dann ist es raketig weitergegangen“, sagt Daniela Sichting über die ersten Jahre.
Idiotensichere Anleitungen
Es geht Super Streusel bis heute nicht darum, bloß ein paar Streusel auf einen Kuchen zu werfen, sondern Teigware mit idiotensicheren Anleitungen Instagram-tauglich zu machen. „Wir machen Backen zugänglicher“, sagt Sichting. Weil nicht das Backen im Mittelpunkt steht, sondern wie man aus einem einfachen Kuchen etwas machen kann, das Kinder begeistert und bei anderen Erwachsenen für Neid sorgt.
Fußballplätze, Feuerwehrautos, Pferdeköpfe, Taufkerzen. Sichting spricht von „Core-Memories“, die man mit der Familie schafft. Die Kinder erzählen es dann am nächsten Tag. „Guck mal, das habe ich mit meiner Mama zusammen gemacht.“
Wir zeigen unserer Community sehr viele Anlässe. Irgendwann sagen sie: Jetzt habt ihr mich. Daniela SichtingGründerin von Super Streusel
Dafür braucht es neben Streuseln andere Produkte aus dem Sortiment, bunte Kuchenglasuren, die sich in der Mikrowelle verflüssigen lassen, Zuckerfiguren, Fertigbackmischungen. Und alles bekommt leicht verrückte Namen wie „Schnuffelschnute“, „PlitschiPlatschi“, „Tatütata“, gerne auch mithilfe von ChatGPT.
Sichting erzählt die Geschichte, als sie am Geburtstag ihres Sohnes morgens noch nichts für den Kindergarten gebacken hatte. Also kaufte sie im Supermarkt ein paar Windbeutel, stapelte sie aufeinander und baute daraus mit schwarzer und gelber Glasur den Wayne Tower aus Batmans Gotham City. „Das war der Oberkracher.“
Sie sagt, mit ihren Produkten könne man „einen richtig geilen Kindergeburtstag haben, auch mit wenig Zeit“. Aber mit ein bisschen Geld. 90 Gramm Streusel kosten 7,90 Euro, 300 Gramm Glasur in der Tube 10,90 Euro.
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Doch auch außerhalb der Familie sorgte das Unternehmen für eine Art Gemeinschaftsgefühl. Weil auf dem Instagram-Account von Super Streusel auch geteilt wird, was die Community backt. Dort haben sie 300.000 Follower. Kooperationen mit Marken wie Coppenrath & Wiese, Tchibo oder Super Dickmann's sorgten für weiteren Zulauf. Den berühmten Kirschkuchen von Tante Mathilda aus den „Drei Fragezeichen“ bieten sie als lizensierte Backmischung an.
2024 waren es laut Jan Lühring, verantwortlich für den E-Commerce, 100.000 einzelne Kunden im deutschen Shop. Oder besser Kundinnen, denn es sind zu 95 Prozent Frauen. Das Unternehmen verkauft in Deutschland auch in einigen Supermärkten, aber vor allem in ihrem eigenen Onlineshop. Amazon führt einige Produkte, die dort aber deutlich mehr kosten.
Das funktioniert selbst in Zeiten der Inflation. Auch in dieser Phase gönnen sich die Leute etwas, wollen sich abheben, sagt Sichting. Schließlicht backt man meist an besonderen Tagen wie Weihnachten und Geburtstag. „Du wirst immer wieder getriggert von uns“, sagt sie. „Wir zeigen unserer Community sehr viele Anlässe. Irgendwann sagen sie: Jetzt habt ihr mich.“ Und Anlässe gibt es ständig. Geburtstag, Kommunion, Taufe, Vatertag, Muttertag, erster Schultag, Weihnachten, Ostern.
Community-Aufbau, Instagram-Auftritt und die breite Produktpalette erklären auch, warum sie gegen die Konkurrenz bestehen, die im Supermarkt deutlich günstiger ist. Für Dr. Oetker, Ruf und Decocino sind Streusel nur ein kleiner Teil der Produktpalette und lange nicht der wichtigste, weshalb sie auch weniger Auswahl bieten.
Super Streusel hat mittlerweile auch einen niederländischen und einen italienischen Shop. Den französischen stellten sie allerdings nach einigen Wochen wieder ein. Die Franzosen waren wohl nicht bereit für Produkte, die nicht aus Frankreich kommen und sich eher mit dem Verzieren von Fertigkuchen als dem kunstvollen Backen an sich befassen.
Konkurrenz aus der eigenen Stadt
Die Streusel-Schwestern treten so gutgelaunt auf, wie ihre Produkte vermuten lassen. Allerdings ist auch die bunte Zuckerwelt ein Geschäft. Die beiden mögen sich selbst nicht so ernst nehmen, das Business aber schon. Was die Konkurrentin, von der gleich die Rede sein wird, „Ellbogen ausfahren“ nennt, nennen sie „normaler Rechtsschutz“.
Denn drei Wochen nach Super Streusel eröffnete Ende November 2018 der Onlineshop von „Happy Sprinkles“. Das Start-up hatte sich ebenfalls in Hamburg gegründet und verkaufte ebenfalls bunte Streuselmischungen in durchsichtigen Plastikdosen mit weißem Deckel und weißem Logo. Die Schwestern sahen darin eine gezielte Kopie ihres Shops und der Produkte.
Eine Dose von „Super Streusel“... Foto: Super Streusel
... und eine von „Happy Sprinkles“. Foto: Happy Sprinkles
Sie beauftragten einen Anwalt, der der Konkurrenz eine Woche nach der Eröffnung eine Abmahnung schickte. „Ihr gesamter Marktauftritt stellt sich als Nachahmung des Marktauftritts unserer Mandantin dar.“ Das Schreiben forderte auf, den Onlineshop in dieser Form einzustellen und eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben. Bei Vertragsstrafe von 7500 Euro für jeden einzelnen Verstoß. Bei Nicht-Unterschreiben würde man dem Mandanten den Gerichtsweg empfehlen.
Doch ist der Fall wirklich so eindeutig?
Die Gründungsgeschichte von Happy Sprinkles ist eine ähnliche wie die von Super Streusel. Auch Lilian Merks hatte vorher ein anderes Unternehmen gegründet. Sie verkaufte in Hamburg selbstgemachte Cupcakes und Cake-Pops, eröffnete dort das Café „Bunny & Scott“. Die Betreiberinnen von Guter Kuchen und Bunny & Scott kannten sich, man begegnete sich schon mal auf denselben Märkten in Hamburg.
Irgendwann stellte auch Merks einen Mangel an originellen Streuselmixen fest. Deshalb mischte sie selbst, fing auch an, sie in ihrem mittlerweile geschlossenen Café Bunny & Scott und mit dessem Namen und Logo zu verkaufen.
Bunny & Scott: So sahen die ersten Streuselmixe aus, die Lilian Merks entwickelte. Foto: Lilian Merks
Es gibt Fotos, die belegen, dass Merks eigene Streuselmixe bereits Anfang 2018 in Hamburg anbot, in durchsichtigen Dosen, mit silbernem Deckel. Also mehrere Monate, bevor Super Streusel öffentlich aktiv wurde. Auch auf der Webseite des Cafés wurden sie eine Weile verkauft.
In einem Artikel in der „Hamburger Morgenpost“ von April 2018 berichtete Merks, dass sie eigene Streuselmischungen entwickelt habe und mit Amazon im Gespräch sei. Im Juli stellte sie beim Food Innovation Camp in Hamburg die Idee eines eigenen Onlineshops für Streusel vor und fing an, sich über den Instagram-Account von Bunny & Scott Feedback zu geplanten Mischungen einzuholen.
Es wäre schön gewesen, wenn wir ein friedliches Verhältnis entwickelt hätten wie mit den anderen Playern aus der Branche. Lilian MerksGründerin von Happy Sprinkles
Die durchsichtigen Dosen mit den weißen Deckeln habe sie schon gekauft, bevor sie von der Konkurrenz wusste, auch das weiße Logo vorher entwickelt, sagt Merks. „Und plötzlich drei Wochen vor unserer Eröffnung ist Super Streusel mit Streuseln mit der gleichen Verpackung online gegangen. Das war nicht ganz so erfreulich.“
Die Gründerinnen von Super Streusel hatten ihre eigenen Mischungen samt Logo erstmals im September 2018 öffentlich vorgestellt, bei einem Event, auf dem auch Merks vertreten war. Ihren Onlineshop kündigten die Schwestern allerdings erst wenige Wochen vor dem Start im November öffentlich an.
Kein Gerichtsverfahren zwischen den Gründerinnen
Merks unterschrieb die Unterlassungserklärung nicht und ließ ihren Anwalt in einem Antwortschreiben ausführlich darlegen, warum die Vorwürfe nicht zutrafen. Nicht nur, weil Merks schon vor der Konkurrenz eigene Mixe verkauft hatte. Aus ihrer Sicht war es eher so, dass sich die Konkurrenz an den Produkten aus Nordamerika, bei Sweetapolita aus Kanada und Fancy Sprinkles aus den USA, orientiert hatte.
Daniela Sichting schreibt heute: „Ein sich ausbreitendes gerichtliches Verfahren kostet Zeit und Ressourcen, die wir lieber in unser Wachstum inve
À surveiller
Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes
Super Streusel will continue to grow its revenue and market share.
Très probable · Moyen terme
Further legal or competitive actions between Super Streusel and Happy Sprinkles are possible.
Possible · Court terme
Super Streusel may expand its product line to include more baking-related items.
Probable · Moyen terme
Questions ouvertes
- What are the specific growth strategies for Super Streusel in the coming years?
- Will there be further legal disputes between Super Streusel and Happy Sprinkles?
- How will Super Streusel adapt to changing consumer trends in the baking and decoration market?
- What is the potential for international expansion beyond the current markets?





