Verkehrsminister Blank fordert vom Bund mehr Geld für den ÖPNV
Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Wolfgang Blank fordert vom Bund mehr Geld für den ÖPNV und eine grundlegende Reform der Trassenpreise nach einem EuGH-Urteil.
Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Wolfgang Blank fordert vom Bund mehr Geld für den ÖPNV und eine grundlegende Reform der Trassenpreise nach einem EuGH-Urteil.

Nach einem EuGH-Urteil muss die Bundesnetzagentur die Trassenentgelte neu ordnen. Der Nahverkehr muss 2026 rund 400 Millionen Euro zusätzlich zahlen, während Fern- und Güterverkehr entlastet werden. Brandenburgs Verkehrsminister warnt vor Auswirkungen auf das Deutschlandticket.
Im Berliner öffentlichen Nahverkehr gab es 2025 insgesamt 13.585 Straftaten, ein leichter Rückgang gegenüber 2024. Jedoch stiegen Sexualdelikte um fast neun Prozent auf 421 Fälle, wobei 89 Prozent der Opfer Frauen waren. Die Grünen fordern Frauenabteile, was Senat und BVG ablehnen.

Uber, Bolt und Co. fordern Taxen mit digitalen Diensten heraus. Trotz Gerichtsentscheidungen planen sie, Flotten aus dem Ausland einzusetzen. Der Wettbewerb zwingt das Taxigewerbe, seine Vorteile wie Daseinsvorsorge und feste Standorte zu nutzen, um Kunden zu halten.

Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) plant, bis Anfang 2027 ein KI-Agentensystem einzuführen, das Fahrplanauskunft, Ticketkauf und Taxi-Ruf vereint. Ziel ist es, die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs durch Sprachsteuerung in 146 Sprachen zu vereinfachen.

Die HVV-Geschäftsführerin Anna-Theresa Korbutt plant bis Anfang 2027 die Einführung eines KI-Agentensystems, das Fahrplanauskunft, Ticketkauf und Taxi-Ruf vereint. Das System soll per Sprachsteuerung in 146 Sprachen funktionieren und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs revolutionieren.

Deutschland erlebt eine Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 39 Grad, die von schweren Gewittern mit Sturm und Starkregen begleitet wird. Zahlreiche Feuerwehreinsätze, überflutete Straßen und beschädigte Infrastruktur sind die Folge. Mehrere Festivals und der öffentliche Nahverkehr waren betroffen, neun Menschen wurden verletzt.
Wegen der zweijährigen Sperrung der Bonner Nordbrücke fordert OB Déus (CDU) Bundesmittel für den Ausbau des ÖPNV. Er sieht eine "Verkehrskatastrophe" und "absolute Ausnahmesituation" für Bonn und betont die Notwendigkeit, Menschen auf Busse und Bahnen umzusteigen, um Straßenverkehr zu reduzieren.

Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) entwickelt unter der Leitung von Anna-Theresa Korbutt ein KI-Agentensystem, das Fahrplanauskunft, Wegeplanung, Ticketshop und Taxi-Ruf in einem vereint. Ab 2027 soll es per Sprachsteuerung in 146 Sprachen verfügbar sein und den ÖPNV in Deutschland revolutionieren.

Mannheim's new Rhein-Neckar-Tram, at nearly 60 meters, is the world's longest. The RNV operator uses these trams to manage rising passenger numbers and driver shortages, with each long tram requiring only one driver and costing less than two coupled trams.
Ein neues Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hat die Daseinsvorsorge in fast 11.000 deutschen Gemeinden untersucht. Die Ergebnisse, die DIE ZEIT vorab einsehen konnte, zeigen, dass eine gute Versorgung mit den Erfordernissen des modernen Lebens nicht zwingend eine Großstadt erfordert.

Der Iran-Krieg hat viele Lieferketten gestört. Nicht nur Kraftstoffe werden teuer und teilweise knapp. Wenig Beachtung findet bislang, dass sogenannte Basisöle in Deutschland fehlen. Doch die Folgen könnten dramatisch werden.

Drei Jahre nach Einführung des Deutschlandtickets fordern Kommunen, Verbände und Experten einen massiven Ausbau des Nahverkehrs mit mehr Linien, dichteren Takten und besserer Finanzierung. Städte profitieren stärker als ländliche Regionen, wo Angebote lückenhaft sind.

Die geplanten Transportpreise zur FIFA-Weltmeister 2026 in den USA sorgen für massive Kritik. Für eine 30-minütige Zugfahrt vom Manhattan zum MetLife-Stadion in New Jersey sollen statt zwölf Dollar nun 150 Dollar fällig werden – das Zwölffache. New Jerseys Gouverneurin Mikie Sherrill verweigert die Übernahme der Transportkosten von 50 Millionen Dollar und fordert die FIFA auf zu zahlen. Die Ticketpreise sind ebenfalls umstritten: Das günstigste Ticket für 200 Dollar war sofort ausverkauft, für Deutschland gegen Ecuador werden bis zu 3.000 Dollar verlangt.

Wegen EU-Vorgaben erhält der ÖPNV nicht die volle Entlastung beim Dieselpreis. Die Branche kritisiert das als »sozial unausgewogen« – und fordert einen Nachlass an anderer Stelle.

Die VW-Tochter Moia will den ÖPNV mit autonomen Shuttles retten und verlangt staatliche Förderung. Der Konzern prüft auch den Einstieg von Investoren.

Als Reaktion auf die Energiepreiskrise empfiehlt die EU-Kommission Homeoffice und ÖPNV-Zuschüsse. Bevormunden will die Kommission aber niemanden.