
US-Regierung untersucht Medikamentenpreise in Deutschland
Die USA haben eine Handelsuntersuchung gegen Deutschland wegen der Preisgestaltung für Medikamente eingeleitet. Geprüft wird, ob Deutschland für innovative Pharmaprodukte zu wenig bezahlt.

Die USA haben eine Handelsuntersuchung gegen Deutschland wegen der Preisgestaltung für Medikamente eingeleitet. Geprüft wird, ob Deutschland für innovative Pharmaprodukte zu wenig bezahlt.

Die US-Regierung hat eine Untersuchung wegen mutmaßlich unfairer Arzneimittelpreise in Deutschland eingeleitet. Laut US-Handelsbeauftragtem Jamieson Greer tragen US-Patienten unverhältnismäßig hohe Kosten für Forschung und Entwicklung. Die Maßnahme könnte zu Zöllen führen.
Die USA haben eine Handelsuntersuchung gegen Deutschland wegen der Medikamentenpreisgestaltung eingeleitet. Es wird geprüft, ob Deutschland zu wenig für innovative Pharmaprodukte zahlt und US-Patienten unverhältnismäßig hohe Forschungskosten tragen.

Bei hohen Temperaturen können Medikamente wie Wirkstoffpflaster, Blutdrucksenker und Insulin anders wirken. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände rät zur Rücksprache mit dem Apotheker bei längeren Hitzeperioden, um gefährliche Überdosierungen oder Unterzuckerungen zu vermeiden.
Hitze kann die Wirkung von Medikamenten verändern, Nebenwirkungen erhöhen und Substanzen unbrauchbar machen. Beate Müller von der Universität zu Köln erforscht diese Effekte.

Kronprinzessin Mette-Marit wurde eine neue Lunge transplantiert, nachdem sie an Lungenfibrose erkrankt war. Die Krankheit ist nicht heilbar, aber ihr Fortschreiten kann verzögert werden. In Deutschland sind Lungentransplantationen möglich, wenn die Lebensqualität stark eingeschränkt ist.

Die finanzielle Lage der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verschlechtert sich. Ausgaben steigen stärker als erwartet, was den Druck auf Gesundheitsministerin Nina Warken erhöht, das geplante "GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz" anzupassen, da das geplante Sparvolumen von 16,3 Milliarden Euro möglicherweise nicht ausreicht.

Verbraucherzentrale NRW warnt vor unseriösen Online-Shops, die gefälschte Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel verkaufen. Betrüger nutzen alte Arztpraxis- oder Apothekenseiten und falsche Gesundheitsversprechen. Achten Sie auf das EU-Sicherheitslogo und Register-Einträge.
Ein 30-jähriger Mann wurde unter dem Verdacht festgenommen, versucht zu haben, seine 40-jährige Ehefrau mit manipulierten Medikamenten zu töten. Er sitzt nun in Untersuchungshaft. Der Vorfall ereignete sich in Geestland.

Der Bundesrat hat der Apothekenreform zugestimmt, die Apothekern mehr Leistungen wie Impfungen und Blutentnahmen erlaubt. Die Reform soll die Versorgung, besonders in ländlichen Regionen, stärken und sieht Anpassungen bei der Ausgabe von Medikamenten und der Apothekenleitung vor.

Boehringer Ingelheim präsentiert Phase-III-Daten für das Adipositas-Medikament Survodutide, das eine deutliche Gewichtsabnahme und Reduktion von Leberfett zeigt, aber auch hohe Abbruchraten wegen Nebenwirkungen aufweist.
Vier Angeklagte stehen vor Gericht in Braunschweig wegen schwerer Vorwürfe gegen Bewohner eines Pflegeheims im Harz. Ihnen wird vorgeworfen, über Jahre hinweg Bewohner mit Medikamenten außer Gefecht gesetzt und eingesperrt zu haben. Der Prozess ist bis 2027 angesetzt.
Fünf Ebola-Patienten wurden im Kongo geheilt entlassen, doch die Krankheit breitet sich weiter aus. Bewaffnete Konflikte, Misstrauen und Mangel an medizinischer Ausrüstung erschweren die Eindämmung.

Das Honorar für rezeptpflichtige Medikamente steigt erstmals seit 13 Jahren. Ab Juli 2024 auf 9,00 Euro, ab Januar 2027 auf 9,50 Euro. Apothekerverbandspräsident Preis kritisiert die schrittweise Erhöhung und geplante Sparmaßnahmen.

Apotheken in Deutschland erhalten eine lang erwartete Erhöhung ihres Honorars für verschreibungspflichtige Medikamente. Ab dem 1. Juli steigt die Vergütung pro Packung von 8,35 Euro auf 9,00 Euro, mit einer weiteren Anhebung auf 9,50 Euro ab dem 1. Januar 2027. Diese Maßnahme, die ursprünglich im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, wird von Apothekerverbänden begrüßt, die jedoch eine schnellere und umfassendere Stabilisierung fordern.
Ein 77-jähriger Mann steht vor Gericht, weil er einer 82-jährigen Frau mit Erblindungsangst statt wirksamer Medikamente frei verkäufliche Nahrungsergänzungsmittel verkauft haben soll. Die Frau zahlte 850 Euro in dem Glauben, ihre Augenerkrankung behandeln zu lassen. Dem Angeklagten wird bandenmäßiger Betrug vorgeworfen.
Ein Prozess beginnt am Landgericht Braunschweig gegen vier Angeklagte wegen Misshandlung und Betrug in einem Pflegeheim im Harz. Bewohner sollen jahrelang mit Medikamenten ruhiggestellt und eingesperrt worden sein, um Profit zu machen.
Apotheker in Sachsen-Anhalt rufen dazu auf, die gesundheitlichen Gefahren durch Hitze ernst zu nehmen. Sie warnen vor Dehydrierung bei Älteren und der Notwendigkeit, Medikamentendosierungen anzupassen. Zudem wird auf die richtige Lagerung von Medikamenten bei Hitze hingewiesen.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) fordert einen stärkeren Fokus auf die medizinischen Belange von Frauen, da geschlechterspezifische Unterschiede in der Medizin oft ignoriert werden. Experten weisen auf Lücken in der Forschung und Ausbildung hin, die zu verzögerten Diagnosen und falscher Behandlung bei Frauen führen.

Die "Enhanced Games" in Las Vegas, eine Veranstaltung für gedopte Athleten, blieben hinter den Erwartungen zurück. Nur 2500 Zuschauer waren anwesend, und die genauen Dopingmittel blieben geheim. Trotz Kritik von Anti-Doping-Agenturen und dem IOC gab es Sieger wie Fred Kerley und Hunter Armstrong.
Ein neues Medikament, das Lena Paulin benötigt, wird aufgrund von Donald Trumps "America First"-Politik nicht auf den deutschen Markt kommen. Dies ist Teil einer größeren Entwicklung, die die Medikamentenverfügbarkeit für Patienten weltweit beeinträchtigt.

Apotheken in Deutschland dürfen künftig mehr Leistungen anbieten, darunter Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen und die Abgabe bestimmter verschreibungspflichtiger Medikamente ohne ärztliche Verordnung. Ziel ist es, die Wirtschaftlichkeit und Flexibilität von Apotheken, insbesondere in ländlichen Gebieten, zu stärken und die medizinische Versorgung zu verbessern.

Biontech streicht bis zu 1860 Stellen und schließt Werke in Idar-Oberstein, Marburg und Singapur. Der Fokus liegt wieder auf Krebsforschung. Betriebsrat kritisiert mangelnde Kooperation bei Investorensuche.

Die EU hat sich auf den „Critical Medicines Act“ geeinigt, um die Abhängigkeit von außereuropäischen Arzneimittelimporten zu reduzieren. Durch neue Vergabekriterien und staatliche Förderungen soll die Produktion kritischer Medikamente innerhalb der Union gestärkt werden.