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AfD-Politiker reisten trotz Warnung nach St. Petersburg
SiyasetAI
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AfD-Politiker reisten trotz Warnung nach St. Petersburg

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Yayıncı
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Es war keine Spontanreise. Markus Frohnmaier, Steffen Kotré, Petr Bystron und Jörg Urban folgten einer Einladung des Putin-Beraters Anton Kobyakow zum St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum. Die Bundesregierung hatte ausdrücklich abgeraten.

Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Marc Henrichmann, warnte, russische Geheimdienste nutzten solche Veranstaltungen gezielt zur Anwerbung und Informationsgewinnung. Wer dorthin reise, komme „nicht unbeobachtet zurück“. Die AfD reiste trotzdem.

Frohnmaier traf den Gazprom-Chef Alexej Miller persönlich in der Gazprom-Zentrale. Thema des Gesprächs: die Wiederinbetriebnahme der Nord-Stream-Pipelines und russische Gaslieferungen nach Deutschland.

Es ist exakt das Kernanliegen, mit dem die Partei seit Jahren Wahlkampf betreibt. Dass diese ersehnte „Normalität“ über dem Boden zerstörter ukrainischer Städte und Zehntausender Toter errichtet würde, blendet die AfD konsequent aus.

Die Partei nennt das Diplomatie. Tatsächlich ist es Propagandadienst für den Kreml. Wladimir Putin braucht Bilder westlicher Politiker, die zu ihm pilgern: als Beweis, dass seine Isolation bröckelt, dass der Westen sich spaltet, dass Europa müde wird. Die AfD liefert diese Bilder verlässlich und pünktlich. Dass ukrainische Drohnen zeitgleich eine Raffinerie in St. Petersburg angreifen, ändert daran nichts.

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