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DAX erholt sich leicht – Hochtief steigt in die erste Börsenliga auf
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Tagesschau Wirtschaft·4 sa önce·🇩🇪Germany·Business

DAX erholt sich leicht – Hochtief steigt in die erste Börsenliga auf

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#DAX#Börse#Ölpreise#Israel#Libanon#Waffenruhe#Iran-Konflikt#KI-Rally
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Tagesschau Wirtschaft
Yayıncı
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Während in sechs von 16 Bundesländern Feiertag ist, geht der Börsenhandel in Frankfurt weiter. Fallende Ölpreise sorgten für etwas Entspannung, nachdem sich Israel und Libanon auf eine Umsetzung der vereinbarten Waffenruhe geeinigt hatten. Der deutsche Leitindex gewann am Morgen 0,5 Prozent auf 24.913 Punkte. Gestern war das Börsenbarometer mit einem Minus von 1,3 Prozent aus dem Handel gegangen.

Zwar ist die 25.000 Punkte-Marke wieder in Sicht, der DAX dürfte im ausgedünnten Handel aber unter Druck bleiben, sagte Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research. "Marktteilnehmer sehen sich weiterhin mit erheblichen Unsicherheiten durch den ungelösten Iran-Konflikt konfrontiert, während die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung bislang immer wieder enttäuscht wurde." Neue Gefechte zwischen den USA und Iran stellten die wackelige Feuerpause auf die Probe.

Neben der Hoffnung im Iran-Krieg verliert nun auch die KI-Rally etwas an Schwung. Der S&P 500 in den USA erreichte nach seiner Rekordserie keinen neuen Höchststand mehr und der Nasdaq 100 drehte nach einem weiteren Rekord letztlich ab.

Kursverluste bei Technologiewerten an der Wall Street drückten auch hierzulande die Kurse von Chipwerten wie Infineon, die um 3,4 Prozent absackten. Der US-Chipkonzern Broadcom hat im zweiten Quartal die Umsatzerwartungen der Wall Street verfehlt und damit seine Anleger enttäuscht.

Die Aktien fielen im nachbörslichen US-Handel am Mittwoch um rund zwölf Prozent. Hingegen ging es bei den im DAX schwer gewichteten Aktien von SAP um 2,5 Prozent aufwärts.

Der Essener Baukonzern Hochtief steigt nach 30 Jahren in die erste Börsenliga auf. Das Unternehmen verdrängt dort zum 22. Juni den Volkswagen-Großaktionär Porsche SE, der in den Nebenwerteindex MDAX absteigt. Das teilte die Deutsche-Börse-Tochter ISS Stoxx nach Börsenschluss mit.

Der Aufstieg von Hochtief war erwartet worden, nachdem der Konzern massiv vom Bau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz profitiert hat. Der Aktienkurs hat sich binnen eines Jahres fast verdreifacht.

In den USA steht in der kommenden Woche der voraussichtlich größte Börsengang der Geschichte bevor. Tech-Milliardär Elon Musk will mit seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX an die Börse.

SpaceX strebt einen Ausgabepreis von 135 Dollar je Aktie an. Damit könnte das Unternehmen 75 Milliarden Dollar durch das Börsendebüt einsammeln. Die Gesamtbewertung liegt damit aus dem Stand bei nahezu 1,8 Billionen Dollar.

Im Übernahmekampf der Commerzbank durch die italienische UniCredit äußern die Frankfurter Bedenken zum aktuellen Stand des Übernahmeangebots. Womöglich stammen Aktien, die die UniCredit erhalten hat, zum größten Teil von verbündeten Investmentbanken und nicht von Commerzbank-Aktionären.

Die zuletzt kommunizierten Daten seien "ohne ergänzende Erläuterungen irreführend und begründen den Verdacht eines Handelns mit dem Ziel, ihre Position in der Wahrnehmung des Marktes künstlich aufzublähen", heißt es in einer Mitteilung der Commerzbank.

Die Bank hat ihre Bedenken bei der Finanzaufsicht BaFin angemeldet. Die Italiener sagten zuletzt, dass sie zusammen mit den angedienten Aktien ihren Anteil an der Commerzbank auf 34,35 Prozent erhöht hätten.

Der Kurs der ältesten und bekanntesten Digitalwährung rutschte im frühen Handel auf der Handelsplattform Bitstamp zeitweise bis auf 61.310 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang Februar. Zu Wochenbeginn war der Bitcoin noch rund 74.000 Dollar wert.

Experten begründeten den Kursrückgang mit Verkäufen des Krypto-Investors Strategy. Dieser ist der größte institutionelle Anleger von Bitcoin und gilt als wichtiger Trendsetter. Die Verkäufe durch Strategy seien zwar vergleichsweise gering ausgefallen, hätten die Anleger aber verunsichert, heißt es.

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