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Sinner unterliegt bei den French Open
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Spiegel Sport·6 g önce·🇩🇪Germany·Sport

Sinner unterliegt bei den French Open

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Spiegel Sport
Yayıncı
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Die Hitze machte der Nummer eins der Welt spätestens nach der 2:0-Satzführung schwer zu schaffen. Sinner nahm eine Auszeit und schien sich mehrfach fast übergeben zu müssen. Immer wieder ging der Italiener in den spärlichen Schatten am Seitenrand, doch auch dort fand er keine Kraft.

Sinner, 24, hatte in den vergangenen Jahren bei hohen Temperaturen immer wieder mit seinem Körper zu kämpfen gehabt. Gegen einen starken Cerúndolo sah es zunächst so aus, als würden diese Beschwerden Sinner diesmal nichts anhaben können. Gegen Ende des dritten Satzes jedoch schien der Südtiroler plötzlich Probleme zu bekommen.

In Sinners Box herrschte Ratlosigkeit, als er ein eigenes Aufschlagspiel ohne Punktgewinn abgeben musste. Beim Stand von 6:3, 6:2, 5:4 für ihn konnte Sinner dann erstmals nicht mehr weiterspielen und nahm eine medizinische Auszeit. Dabei gab er an, dass ihm »schwindelig« sei. Sinner kehrte anschließend auf den Platz zurück, verlor aber den dritten Satz.

Sinner muss sich auf seinen Schläger abstützen

Auch nach einer weiteren längeren Pause sah Sinner nicht gut aus. Im vierten Satz musste er sich beinahe auf dem Court übergeben. Immer wieder stützte er sich zudem auf seinen Schläger ab und versuchte, Rat in seiner Box einzuholen. Es half nichts: Nach insgesamt drei Stunden war auch der vierte Satz verloren.

In Rom gewann der Italiener sein sechstes Masters in Serie nach den Triumphen in Paris (2025) sowie Indian Wells, Miami, Monte Carlo und Madrid in diesem Jahr. Einer seiner größten Rivalen in diesem Jahr war Alexander Zverev, dessen Chancen auf einen ersten Grand-Slam-Titel durch Sinners Aus nun deutlich besser erscheinen.

Becker: Wetter ist Sinners »größter Gegner«

Bei ähnlichen Bedingungen hatte Sinner zuletzt einige Male körperliche Probleme gehabt. »Wir Rothaarigen tun uns bei großer Hitze schwer«, hatte Tennisidol Boris Becker schon vor dem Zweitrundenmatch gesagt: »Das Wetter ist sein größter Gegner.«

This article was originally published by Spiegel Sport.

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