Newsgather
Geri|Trump sieht Waffenverkäufe an Taiwan als Druckmittel gegen China
Trump sieht Waffenverkäufe an Taiwan als Druckmittel gegen China
SiyasetAI
Spiegel Ausland·16.05.2026·🇩🇪Germany·Siyaset

Trump sieht Waffenverkäufe an Taiwan als Druckmittel gegen China

2 dk okuma·%70 önem·422 kelime
#donaldtrump#taiwan#china#waffenverkäufe#xijinping#verhandlungen#peking
S
Spiegel Ausland
Yayıncı
Yazı boyutu

US-Präsident Donald Trump sieht seine ausstehende Entscheidung über weitere Waffenverkäufe an die von China beanspruchte Insel Taiwan als effektives Druckmittel gegenüber Peking.

Er lasse das noch in der Schwebe, »es hängt von China ab«, sagte Trump dem Sender Fox News. »Ehrlich gesagt ist es für uns ein sehr guter Trumpf für Verhandlungen.« Es gehe um viele Waffen, erklärte Trump zu dem Geschäft in Höhe von 14 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 12 Milliarden Euro).

Zuvor hatte Trump während seines Rückflugs aus Peking in die USA bereits gesagt, dass er in nächster Zeit eine Entscheidung treffen werde. Er müsse allerdings zunächst mit Taiwan darüber sprechen. Der US-Kongress hatte das jüngste Waffengeschäft mit Taiwan bereits im Januar 2025 vorab genehmigt.

China lehnt solche Waffenverkäufe ab, weil es Taiwan für sich beansprucht, obwohl die Inselrepublik eine unabhängige und demokratische Regierung hat – mehr dazu hier. Taiwan gehörte nie zur 1949 gegründeten kommunistischen Volksrepublik. Trotzdem will sich China Taiwan einverleiben. Peking drohte bereits mit dem Einsatz des Militärs, sollte dies nicht auf friedlichem Wege funktionieren. Die USA unterstützen seit Langem Taiwans Bemühungen, seine Streitkräfte zu modernisieren und die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.

Die Regierung werde weiterhin mit ⁠den ⁠USA im Austausch bleiben, um das weitere Vorgehen bei einem geplanten Rüstungspaket zu klären. Chen betonte zudem, ‌dass Taiwan bereit sein müsse, sich ​selbst zu ‌verteidigen. Nur die Bevölkerung der Insel könne demokratisch über ihre Zukunft entscheiden. Man müsse die wahren Absichten hinter Trumps Äußerungen noch ‌genau verstehen.

Warnungen aus Peking

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hatte bei seinen Gesprächen mit Trump in Peking vor möglichen Konflikten mit den USA gewarnt, sollte die Taiwanfrage schlecht gehandhabt werden. Dies könnte die Beziehungen zwischen China und den USA in eine »äußerst gefährliche Lage bringen«, sagte er am Donnerstag.

Trump betonte in dem Interview mit Fox News, dass er lange mit Xi über das Thema gesprochen habe. Taiwan sei schon immer das Wichtigste für Chinas Staats- und Parteichef gewesen. Er glaube nicht, »dass sie etwas unternehmen werden«, solange er im Amt sei, sagte Trump – wohl mit Blick auf ein mögliches militärisches Vorgehen Pekings gegen Taiwan. Der US-Präsident betonte zugleich, er wolle, dass alles so bleibe, wie es aktuell sei.

Bu haber ilk olarak şurada yayınlandı: Spiegel Ausland.

İlgili Haberler

BSW wirft ARD und ZDF Benachteiligung in Talkshows vor
SiyasetAI
politics

BSW wirft ARD und ZDF Benachteiligung in Talkshows vor

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kritisiert ARD und ZDF für eine angebliche Benachteiligung in politischen Talkshows. Laut einer BSW-Auswertung kamen Parteivertreter anderer Parteien deutlich häufiger zu Wort als BSW-Vertreter, obwohl die Partei Millionen Wähler repräsentiert und in Parlamente eingezogen ist. ARD und ZDF weisen die Vorwürfe zurück und betonen journalistische Kriterien bei der Gästewahl.

Olumsuz
16 dk önce