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Unglück in US-Verpackungsfirma: Mindestens ein Toter, neun Vermisste
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Tagesschau Ausland·26.05.2026·🇩🇪Germany·Crime

Unglück in US-Verpackungsfirma: Mindestens ein Toter, neun Vermisste

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Yayıncı
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Bei einem Unglück auf dem Gelände einer Verpackungsfirma im Nordwesten der USA ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Neun Angestellte werden nach dem Vorfall am Dienstag in der Kleinstadt Longview noch vermisst, teilte die Feuerwehr mit. Zudem gebe es neun Verletzte, darunter ein Feuerwehrmann. Einige befänden sich in kritischem Zustand. Einsatzkräfte seien am Morgen zu der Firma in der Kleinstadt Longview gefahren, nachdem dort ein Tank beschädigt worden sei, hieß es. Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung gehe derzeit nicht aus. Zehn Personen wurden laut Feuerwehrangaben vom Einsatzort abtransportiert. Eine davon sei ein Feuerwehrmann, neun seien Mitarbeiter der Firma, sagte Feuerwehrchef Scott Goldstein. "Das Verletzungsspektrum reichte von lebensbedrohlichen, schweren bis hin zu leichten Verletzungen", so Goldstein. Nach Angaben der Feuerwehr war auf dem Gelände der Firma, die Kartons für Flüssigkeiten herstellt, ein mehr als 3,4 Millionen Liter fassender Tank mit Weißlauge geborsten. Die Räumungsarbeiten seien gefährlich, der Tank, in dem sich immer noch Flüssigkeit befinde, drohe einzustürzen. Anwohner seien derzeit aber nicht direkt bedroht. Nationalgarde in Alarmbereitschaft Der Gouverneur des Bundesstaats, Bob Ferguson, sprach den Betroffenen auf der Onlineplattform X sein Mitgefühl aus. "Meine Gedanken sind bei den Arbeitern und ihren Familien sowie bei den Ersthelfern", schrieb Ferguson. Teams vom Umweltministerium und der Arbeitsschutzbehörde seien vor Ort, außerdem sei die Nationalgarde in Alarmbereitschaft versetzt worden. In den vergangenen Tagen hatte bereits die drohende Explosion eines Chemietanks die Menschen im Süden Kaliforniens in Angst und Schrecken versetzt. Zehntausende Anwohner hatten ihre Häuser angesichts der Gefahr einer Explosion mit einer leichtentzündlichen Chemikalie verlassen müssen. Inzwischen durften fast alle Evakuierten wieder in ihre Häuser zurückkehren. Doch vollständige Entwarnung gab die Feuerwehr bislang nicht. Mit Informationen von Nils Dampz, ARD-Studio Los Angeles

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