Ablöseforderungen erschweren Wohnungssuche in München
München. Erst große Freude. Der Vermieter gibt die Zusage für die schöne neue Wohnung. Dann folgt die Ernüchterung. Der Vormieter verlangt eine Ablösesumme für die Einbauküche, die teuren Fußböden und das restliche Mobiliar, das verbleiben soll. Schnell kann so ein vierstelliger Euro-Betrag zu hohen Umzugskosten und Kaution hinzukommen.
Dass eine Ablöse zunehmend häufig verlangt wird, weiß Daniel Hendel, Geschäftsführer des Portals Immoscout24. Und er kennt auch die Folge: „Der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum wird für viele Haushalte erschwert.“
In jüngster Zeit klagen mehr und mehr Wohnungsinteressierte darüber, dass hohe Ablöseforderungen zunehmend üblich werden. Mit Zahlen belegt den Trend eine aktuelle Umfrage von Immoscout24. Die eigentliche Rechtslage hilft da wenig. Denn Wohnungssuchenden mangelt es auf dem hart umkämpften Markt häufig an Alternativen. Hilfreich dagegen ist zu wissen, wie der Preis für Einbauküche und Möbel berechnet wird.




