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GeriAllianz: 1.150 Schiffe im Persischen Golf blockiert
Allianz: 1.150 Schiffe im Persischen Golf blockiert
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Handelsblatt23.06.2026Business3 dk okumaGermany

Allianz: 1.150 Schiffe im Persischen Golf blockiert

Hızlı Bakış

  • Die Allianz schätzt, dass 1.150 Schiffe im Persischen Golf blockiert sind, mit einem Wert von 125 Milliarden Dollar.
  • Die Auflösung des Staus würde Wochen dauern.
  • Der Iran nutzt seine strategische Position in der Straße von Hormus aus, was den globalen Handel beeinträchtigt.

Yapay zekâ özeti

Neden Önemli?

Der Iran hat eine erneute Sperrung der Straße von Hormus angekündigt und begründet dies mit der Nichteinhaltung der Waffenruhe im Südlibanon. Dies führt zu anhaltender Unsicherheit für die internationale Schifffahrt.

Yazı boyutu

München. Im Persischen Golf sitzen nach einer Analyse der Allianz ungeachtet des Rahmenabkommens zur Beendigung des Irankriegs nach wie vor an die 1.150 Schiffe fest. Der größte deutsche Versicherer schätzt den Wert der blockierten Schiffe und ihrer Ladung auf etwa 125 Milliarden Dollar. Eine Auflösung dieses Staus würde demnach auch bei einer Normalisierung der Verhältnisse mehrere Wochen dauern. „Die Schifffahrt ist eine Geisel dieses Konflikts“, sagte Justus Heinrich, ein leitender Schifffsversicherungsexperte der Tochtergesellschaft Allianz Commercial.

Der Iran hatte am Wochenende eine neuerliche Sperrung der Straße von Hormus angekündigt und das mit der Nichteinhaltung der vereinbarten Waffenruhe im Südlibanon begründet. Folge ist nach Worten des Allianz-Fachmanns anhaltende Unsicherheit auf dem Meer: „Die Internationale Schifffahrtsorganisation (IMO) und auch deutsche Reeder (VDR) sagen, dass sie die Gefahr für Mannschaften und Schiffe noch nicht abschätzen können.“ So lange fahren die Schiffe auch nicht.“

Der Iran verfüge über einen sehr großen Hebel, da zwischen 20 und 25 Prozent des globalen Handels mit Öl und Flüssiggas durch die Straße von Hormus verlaufen. „Man kommt immer wieder an den Punkt, an dem der Iran das Heft des Handelns hinsichtlich der Situation für die Schifffahrt in der Hand hat“, sagte Heinrich. Der Schifffahrtsfachmann verwies auf die Gründung der neuen iranischen Verwaltungsbehörde für den Persischen Golf und die Straße von Hormus (PGSA). Diese solle die Versicherung der gesamten Schifffahrt in der Straße von Hormus kontrollieren bzw. bestätigen, sagte Heinrich. „Die Route an der Küste des Omans gilt dabei nach jetzigem Stand als Verstoß gegen die Regeln des Iran mit allen möglichen Konsequenzen“ - letztere Route hatte das US-Militär empfohlen.

„Auch wenn sich die Verhältnisse normalisieren, würde es mit Sicherheit Wochen dauern, bis alle festsitzenden Schiffe die Straße von Hormus passiert haben“, sagte Heinrich. Nach einem Bericht der britischen BBC haben seit 18. Juni - dem Tag nach der Unterzeichnung des Rahmenabkommens - lediglich 170 Schiffe die Meerenge passiert. Vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran durchquerten laut Allianz täglich etwa 140 Schiffe die Straße von Hormus. Nach Heinrichs Worten spielen dabei auch ganz alltägliche Probleme eine Rolle: „Viele Schiffe müssten technisch geprüft werden, da zum Beispiel die Hauptmaschine lange nicht in Betrieb war oder einige Ersatzteile an Bord ausgegangen sein könnten.“ Viele Schiffe müssten auch Treibstoff aufnehmen.

Auch der Schiffsverkehr auf dem für die Weltwirtschaft noch bedeutenderen kürzesten Seeweg von Ostasien nach Europa durch das Rote Meer und den Suezkanal ist nach Angaben des Allianz-Experten nach wie vor stark beeinträchtigt. Dort bedrohen die vom Iran unterstützten Huthi-Milizen bereits seit dem Beginn des Gazakriegs im Herbst 2023 die internationale Schifffahrt. Folge ist, dass die meisten Reedereien nach Heinrichs Worten ihre Schiffe auf den mehrere tausend Seemeilen längeren Umweg um Afrika herum schicken. „Wir haben 80 Prozent weniger Schiffe, die den Suezkanal passieren.“

Açık Sorular

  • Wie lange wird die Sperrung andauern?
  • Welche konkreten Konsequenzen drohen bei Verstößen gegen iranische Regeln?

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Bu haber ilk olarak şurada yayınlandı: Handelsblatt.

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