Apple schließt ersten US-Laden mit Gewerkschaftsvertretung – Streit vor NLRB
Gewerkschaft IAM reicht Unfair Labor Practice Charge ein und wirft Apple Diskriminierung von unionisierten Mitarbeitern vor
Hızlı Bakış
- Apple schließt seinen ersten US-Laden mit Gewerkschaftsvertretung in Towson, Maryland.
- Die Gewerkschaft IAM Union hat eine Beschwerde beim National Labor Relations Board (NLRB) eingereicht und wirft dem Konzern Diskriminierung von gewerkschaftlich organisierten Mitarbeitern vor.
- Konkret wurde Mitarbeitern in Towson die Versetzung in andere Läden verweigert, während Mitarbeitern in zwei anderen zu schließenden Filialen ohne Gewerkschaftsvertretung Ersatzarbeitsplätze angeboten wurden.
Yapay zekâ özeti
Neden Önemli?
Apple betreibt rund 270 Retail-Stores in den USA. Der Laden in Towson war der erste, der eine Gewerkschaftsvertretung durch die IAM Union erhielt. Die Schließung erfolgt im Kontext einer breiteren Diskussion über Arbeiterrechte und Unionisierung im Technologiesektor.
Nach dem von Apple beschlossenen Aus des ersten US-Ladengeschäftes, das eine gewerkschaftliche Vertretung hatte, gibt es Streit vor dem für Arbeitnehmerangelegenheiten zuständigen National Labor Relations Board (NLRB). Die unabhängige US-Bundesbehörde erhielt eine Beschwerde seitens der zuständigen Gewerkschaft IAM Union, die die Arbeiter in dem Laden in Towson, Maryland, vertritt. In dem Schreiben an das NLRB heißt es, Apple diskriminiere gesetzeswidrig Personen, die gewerkschaftlich organisiert seien. Dazu wurde eine so genannte Unfair Labor Practice Charge (ULPC) eingereicht. Diese fordert das NLRB auf, tätig zu werden.
Gewerkschaft sieht Diskriminierung
Apple habe, heißt es in der ULPC, den Mitarbeitern in Towson verweigert, sich zu anderen Läden versetzen zu lassen. Dies widerspreche dem Vorgehen in anderen Ladengeschäften, die Apple schließen will und die keine gewerkschaftliche Repräsentanz haben. Die IAM Union meint, dass dies eine Diskriminierung der von ihr vertretenen Arbeitnehmer sei, damit diese ihre verbrieften Rechte, sich zu organisieren, nicht ausüben können.
Apples Angaben zufolge macht der Konzern insgesamt drei Läden – neben Towson auch in Trumbull, Connecticut, und Escondido, Kalifornien – dicht, weil das jeweilige Umfeld immer schlechter geworden sei. Es habe in den Einkaufszentren, in denen diese liegen, den Abgang mehrerer Händler sowie „sich verschlechternde Bedingungen“ gegeben. Apple hatte gegenüber US-Medien mitgeteilt, im Umkreis von 80 km keine Läden zu betreiben oder betreiben zu wollen, die die nun zu entlassenden Mitarbeiter aufnehmen könnten.
Apple sieht die Sache anders
Das NLRB hat nur wenige Sanktionsmöglichkeiten, es spricht unter anderem Rügen und Anordnungen aus. Was bei Erfolg der ULPC wäre, blieb zunächst unklar. Apple selbst reagierte gegenüber Macrumors auf das Vorgehen von IAM Union. „Wir weisen die vorgebrachten Behauptungen entschieden zurück und werden uns auch weiterhin an die Vereinbarung halten, die mit der Gewerkschaft ausgehandelt wurde. Wir freuen uns darauf, dem NLRB alle Fakten darzulegen“, so der Konzern.
IAM Union hatte unter anderem kritisiert, dass den Mitarbeitern in Trumbull und Escondido Ersatzarbeitsplätze angeboten wurden. IAM Union hält das Vorgehen Apples für einen „zynischen Versuch des Union-Busting“.
Bundan Sonra Ne Olabilir?
Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz
Das NLRB wird eine Untersuchung der Vorwürfe einleiten
Çok muhtemel · Haftalar içinde
Apple könnte zu Vergütungszahlungen oder Wiedereinstellungen verurteilt werden, falls die ULPC erfolgreich ist
Olası · Aylar içinde
Açık Sorular
- Welche konkreten Sanktionen könnte das NLRB gegen Apple verhängen?
- Wie viele Mitarbeiter sind von den Schließungen betroffen?
- Warum wurden nur Mitarbeiter in nicht-unionisierten Filialen Versetzungen angeboten?


