Arbeitgeberpräsident: Renteneintrittsalter muss steigen
Hızlı Bakış
- Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger fordert eine Anhebung des Renteneintrittsalters und eine stärkere kapitalgedeckte Vorsorge zur Stabilisierung des Rentensystems.
- Er plädiert zudem für ein flexibleres Arbeitszeitgesetz, um demografischen Herausforderungen zu begegnen.
Yapay zekâ özeti
Neden Önemli?
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger äußert sich zur aktuellen Debatte über die Rentenreform. Die von der Regierung eingesetzte Rentenkommission soll Empfehlungen vorlegen, wobei Berichte über eine mögliche Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre für Aufregung sorgten, was von Kommissionsmitgliedern dementiert wurde.
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hält ein späteres Renteneintrittsalter für unumgänglich. Das sei zwar „nicht beliebt – aber notwendig“, sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Länder wie Dänemark zeigten, dass das funktionieren könne. „Mit der Abschaffung der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte – der sogenannten Rente ab 63 – und einer Kopplung der Regelaltersgrenze an die Entwicklung der Lebenserwartung hätten wir die Debatte vom Tisch.“
Dulger bezog sich auf die aktuelle Debatte zur anstehenden Rentenreform. Die von der Regierung eingesetzte Rentenkommission soll eigentlich erst Ende Juni ihre Empfehlungen vorlegen, doch zuletzt sorgten angebliche Pläne bereits für Aufregung. So berichtete die „Bild“ am Donnerstag, dass das Gremium eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre empfehlen wolle. Die Kommissionsmitglieder dementierten solch einen Beschluss aber umgehend.
Arbeitgeberpräsident Dulger sagte weiter, das Rentensystem müsse „strukturell“ stabilisiert werden. „Dafür braucht es drei Dinge: eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters, den Abbau von Frühverrentungsanreizen und eine stärkere kapitalgedeckte Vorsorge.“ Die Beitragszahlenden – also Arbeitgeber und Arbeitnehmer – dürften in jedem Fall nicht durch weiter steigende Beiträge belastet werden.
Dulger forderte zugleich ein moderneres Arbeitszeitgesetz, das mehr betriebliche Flexibilität ermögliche. „Wir müssen das Arbeitsvolumen erhöhen. Mit einer Teilzeitrepublik werden wir die demografischen Herausforderungen nicht bewältigen“, sagte er dem RND.
Zugleich wies er Sorgen vor überlangen Arbeitstagen zurück: „Niemand wird zu 13‑Stunden‑Tagen gezwungen.“ Mehr Flexibilität bedeute nicht mehr Druck, sondern mehr Möglichkeiten für Arbeitgeber und Beschäftigte. Der starre Acht-Stunden-Tag stamme aus früheren Zeiten und passe oft nicht mehr zu einer digitalen und globalen Arbeitswelt.
Bundan Sonra Ne Olabilir?
Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz
Die Rentenkommission wird Empfehlungen zur Anhebung des Renteneintrittsalters und zur Stärkung der kapitalgedeckten Vorsorge vorlegen.
Muhtemel · Haftalar içinde
Es wird eine Debatte über die Abschaffung der abschlagsfreien Rente ab 63 geben.
Çok muhtemel · Aylar içinde
Das Arbeitszeitgesetz wird reformiert, um mehr betriebliche Flexibilität zu ermöglichen.
Olası · Aylar içinde
Açık Sorular
- Wann genau wird die Rentenkommission ihre Empfehlungen vorlegen?
- Welche konkreten Vorschläge wird die Rentenkommission unterbreiten?
- Wie wird die Politik auf die Forderungen von Rainer Dulger reagieren?
- Welche Auswirkungen hätte eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf die verschiedenen Arbeitnehmergruppen?

