Bafin prüft Jungheinrich-Bilanz wegen Russland-Verkaufs
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Die Finanzaufsicht Bafin prüft die Halbjahresbilanz 2025 des Gabelstaplerherstellers Jungheinrich wegen konkreter Anhaltspunkte für Bilanzierungsverstöße im Zusammenhang mit dem Verkauf des Russland-Geschäfts und der Bewertung von Vermögenswerten.
Yapay zekâ özeti
Neden Önemli?
Die Bafin prüft die Halbjahresbilanz 2025 von Jungheinrich aufgrund konkreter Anhaltspunkte für Bilanzierungsverstöße im Zusammenhang mit dem Verkauf des Russland-Geschäfts.
Düsseldorf. Die Finanzaufsicht Bafin prüft die Halbjahresbilanz des Gabelstaplerherstellers Jungheinrich aus dem vergangenen Jahr genauer. Es lägen konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass das Hamburger Unternehmen gegen Bilanzierungsvorschriften verstoßen habe, teilte die Behörde am Dienstag mit.
Jungheinrich erklärte, man stehe mit der Bafin im Austausch. Die Aktie verlor am Dienstagmorgen deutlich, erholte sich im Verlauf aber wieder.
Es geht um die Bewertung von Vermögenswerten – vor allem von Mietgeräten und Vorräten – im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf des Russland-Geschäfts, die möglicherweise fehlerhaft sei. Der Gabelstaplerhersteller hatte seine Russland-Tochter Jungheinrich Lift Truck OOO im Juli 2025 mit Verlust an einen russischen Finanzinvestor verkauft und deshalb seine Gewinnerwartungen deutlich gesenkt.
Das Unternehmen erklärte, die Prüfung beträfe ausschließlich den Zeitpunkt der Wertminderung im Zusammenhang mit der Veräußerung der russischen Tochtergesellschaft. Diese Wertminderung sei im Juli 2025 vollständig erfasst worden. Umsatz und Ergebnis im Konzernabschluss der Geschäftsjahre 2025 und 2026 seien von der Prüfung nicht betroffen.
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- Wie lange dauert die Bafin-Prüfung?
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