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Beschäftigung in Deutschland sinkt im ersten Quartal 2026
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Handelsblatt19.05.2026Business2 dk okumaGermany

Beschäftigung in Deutschland sinkt im ersten Quartal 2026

Hızlı Bakış

  • Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal um 486.000 gesunken.
  • Besonders betroffen sind das produzierende Gewerbe und das Baugewerbe, während der öffentliche Dienst wächst.

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Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorquartal gesunken. Dies setzt einen seit Sommer 2025 verzeichneten Negativtrend fort. Besonders betroffen sind das produzierende Gewerbe und das Baugewerbe, während der öffentliche Dienst wächst.

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Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Zwei Branchen leiden besonders, der öffentliche Dienst wächst dagegen. 19.05.2026 - 08:48 Uhr Artikel anhören

Agentur für Arbeit: Mehr Menschen werden derzeit arbeitslos. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Deutsch

Berlin. In Deutschland waren im ersten Quartal dieses Jahres weniger Menschen erwerbstätig als zuvor. Die Zahl der Erwerbstätigen sank im Vergleich zum Vorquartal um 486.000 Personen oder 1,1 Prozent auf 45,6 Millionen Menschen, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Bereinigt um die zum Jahresbeginn üblichen Saisoneffekte bleibt immer noch ein Rückgang um 61.000 Menschen oder 0,1 Prozent.

Der Rückgang setzt einen seit Sommer 2025 verzeichneten Negativtrend fort. Auch im Jahresvergleich ging die Beschäftigung zurück: Sie lag 0,3 Prozent unter dem Wert aus 2025.

Besonders stark vom Stellenabbau betroffen sind das Produzierende Gewerbe (minus 2,1 Prozent) und das Baugewerbe (minus 1,1 Prozent). Diesen Verlusten standen nur geringe Zuwächse in den Dienstleistungsbereichen gegenüber: Hier nahm die Beschäftigung um 45.000 Personen oder 0,1 Prozent zu. Allein der Bereich öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit wuchs deutlich um 181.000 Stellen (+1,5 Prozent).

In der Volkswirtschaft sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig versicherten Arbeitnehmer um 120.000 oder 0,3 Prozent auf 42 Millionen, die der Selbstständigen um 37.000 oder 1,0 Prozent auf 3,6 Millionen. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen blieb mit 15,7 Milliarden Stunden unverändert – weniger Personen arbeiten etwas länger.

Im Euroraum stieg die Erwerbstätigkeit im gleichen Zeitraum um 0,5 Prozent, in der gesamten EU um 0,6 Prozent. Deutschland entwickelt sich damit schwächer als der europäische Durchschnitt.

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  • Fortsetzung des Negativtrends bei der Beschäftigung in Deutschland, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

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  • Was sind die genauen Ursachen für den Rückgang im produzierenden Gewerbe und Baugewerbe?
  • Welche spezifischen Dienstleistungsbereiche außer dem öffentlichen Dienst verzeichnen ebenfalls Zuwächse?
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  • Welche politischen Maßnahmen sind geplant, um dem Trend entgegenzuwirken?

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