Commerzbank lehnt Übernahmeangebot der UniCredit ab
Hızlı Bakış
- Die Commerzbank hat das Übernahmeangebot der italienischen UniCredit abgelehnt.
- Vorstand und Aufsichtsrat sehen keine angemessene Prämie und keinen strategischen Plan.
- UniCredit hält bereits 26,77% der Aktien und plant Stellenstreichungen.
Yapay zekâ özeti
Neden Önemli?
UniCredit has been steadily increasing its stake in Commerzbank since September 2024. The Italian bank made a formal takeover offer in early May, which Commerzbank's management has now rejected.
Die Commerzbank hat das jüngste Übernahmeangebot der italienischen Großbank UniCredit abgelehnt. Zu dem Anfang Mai unterbreiteten Angebot veröffentlichte die deutsche Privatbank eine begründete Stellungnahme. Darin kommen Vorstand und Aufsichtsrat nach Angaben der Bank zu dem Schluss, die UniCredit biete »den Aktionären der Commerzbank keine angemessene Prämie und hat keinen nachvollziehbaren und belastbaren strategischen Plan für einen Zusammenschluss vorgelegt«.
»Was die Unicredit als Zusammenschluss bezeichnet, erweist sich als Restrukturierungsvorschlag, der massiv in unser bewährtes und profitables Geschäftsmodell eingreifen würde«, kritisierte Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp laut einer Stellungnahme. Die Bank wolle eigenständig wachsen. Vorstand und Aufsichtsrat seien überzeugt, dass die Commerzbank mit ihrer jüngsten Strategie mehr Wert schaffen könne.
UniCredit bietet Aktionäre Tausch an
Anfang Mai hatten die Aktionäre der UniCredit für eine Übernahme der Commerzbank gestimmt. Sie votierten auch für eine Kapitalerhöhung durch die Ausgabe neuer Aktien. Diese Aktien will die UniCredit den Commerzbank-Aktionären zum Tausch anbieten. Davon rät diese entschieden ab.
Nach Angaben vom Montag verfügt die italienische Bank inzwischen über 26,77 Prozent der Commerzbank-Aktien und hatten über Finanzinstrumente Zugriff auf weitere 3,22 Prozent. Somit bleibt sie knapp unter der Schwelle von 30 Prozent, ab der ein teureres Pflichtangebot unterbreitet werden muss.
Mit dem freiwilligen Angebot bietet UniCredit für jede Commerzbank-Aktie 0,485 neue UniCredit-Aktien. So will die UniCredit bis zum 16. Juni weitere Aktien einsammeln, ohne ein Pflichtangebot vorlegen zu müssen, was deutlich teurer wäre.
Das Übernahmeangebot ermöglicht es Unicredit-Chef Andrea Orcel laut dem Handelsblatt, 30 Prozent zu überschreiten, ohne ein Pflichtangebot vorlegen zu müssen. In der ersten Woche sei das noch bis Mitte Juni laufende Tauschangebot nur für 0,006 Prozent der Commerzbank-Aktien angenommen worden.
Commerzbank beklagt Opportunismus
Das Angebot habe auch am Freitag mit rechnerisch 34,56 Euro unter dem Kurs der Commerzbank-Aktie von 36,48 Euro gelegen. Der Mittelwert der Kursziele von Analysten liege sogar bei 41,50 Euro. Das Angebot orientiere sich nur an der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgegenleistung und sei »ein opportunistischer Versuch, Kontrolle zu erwerben«, sagte Vorstandschefin Orlopp.
Die UniCredit ist im September 2024 in die wirtschaftlich angeschlagene Commerzbank eingestiegen. Inzwischen ist sie mit Abstand der größte Anteilseigner. Mit dem offiziellen Kaufangebot hat die UniCredit den Druck auf die deutsche Privatbank weiter erhöht. Die italienische Bank plant die Streichung von rund 7.000 Vollzeitstellen.
Bundan Sonra Ne Olabilir?
Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz
UniCredit may attempt to increase its stake further or make a revised offer.
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Commerzbank will focus on executing its independent growth strategy.
Çok muhtemel · Orta vadede
Açık Sorular
- Will UniCredit increase its offer or pursue other strategies to gain control of Commerzbank?
- What will be the long-term impact of UniCredit's significant stake on Commerzbank's operations and strategy?
- How will Commerzbank's independent growth strategy perform compared to the proposed merger?
- What will be the reaction of other Commerzbank shareholders to the rejection of the offer?




