Commerzbank wehrt sich gegen feindliche Übernahmepläne der Unicredit
Italienischer Großaktionär kündigt offizielles Übernahmeangebot für den 5. Mai an – Management kritisiert „zerstörerischen Plan"
Hızlı Bakış
- Die Commerzbank wehrt sich gegen die Übernahmepläne der italienischen Unicredit, die als größter Anteilseigner einen Umbauplan vorgelegt hat.
- Das Management um Vize-Chef Kotzbauer kritisiert die Pläne als „zerstörerisch" und wirft Unicredit feindliches Vorgehen mit irreführenden Darstellungen vor.
- Unicredit will auf einer außerordentlichen Hauptversammlung die Zustimmung für ein offizielles Übernahmeangebot einholen und hat dieses für den 5.
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Die Commerzbank wurde 1870 als Außenhandelsbank gegründet und betreibt heute ein Netzwerk in über 40 Ländern. Der deutsche Staat ist nach dem Einstieg der Unicredit nur noch zweitgrößter Anteilseigner. Etwa 58 Prozent der Erträge mit Firmenkunden hängen vom internationalen Netzwerk ab.
Im Machtkampf um die Commerzbank erhöht der größte Anteilseigner aus Italien den Druck. Das Frankfurter Management wehrt sich scharf gegen die Pläne von Unicredit. Manager Kotzbauer spricht von irreführenden Darstellungen und einem zerstörerischen Plan.
Das Ringen um die Zukunft der Commerzbank spitzt sich zu: Während sich die italienische Unicredit bei einer außerordentlichen Hauptversammlung die Zustimmung ihrer Aktionäre für ein offizielles Übernahmeangebot holen will und für den 5. Mai ein offizielles Übernahmeangebot angekündigt hat, kontert die Commerzbank die jüngsten Vorstöße aus Mailand.
"Was die Unicredit nach 18 Monaten und zahlreichen Treffen nun auf den Tisch gelegt hat, ist ein Plan, der die Bank, wie sie heute für ihre Kunden funktioniert, zerlegt und unseren Aktionären dafür keine Prämie zahlt", sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Commerzbank, Michael Kotzbauer, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".
Kotzbauer betonte, die Commerzbank lehne "keine Gespräche mit der Unicredit ab". Es habe in den vergangenen Monaten viele Treffen gegeben. "In keinem dieser Treffen war Unicredit aber je daran interessiert, über unser Geschäftsmodell oder ihre Pläne bei der Commerzbank zu reden." Das habe die Unicredit erst getan, nachdem sie am 16. März unabgestimmt ein Angebot für die Commerzbank-Aktionäre angekündigt hatte.
Dieses will Unicredit-Chef Andrea Orcel am Dienstag konkretisieren.
Umbauplan steht bereit
Die Unicredit, die im September 2024 bei der Commerzbank eingestiegen war, ist inzwischen mit Abstand größter Anteilseigner der Commerzbank vor dem deutschen Staat. Erst kürzlich präsentierte Unicredit-Chef Orcel einen Umbauplan für den Fall einer Übernahme. Dabei kritisierte Orcel unter anderem, das Auslandsnetz der Commerzbank sei "überdimensioniert" und "ineffizient".
Commerzbank-Manager Kotzbauer, der das Firmenkundengeschäft verantwortet, bezeichnet die Präsentation als "feindliches Vorgehen mit irreführenden Darstellungen". Mit Standorten in mehr 40 Ländern betreibe die Commerzbank "ein globales und effizientes Netzwerk aus Niederlassungen und Repräsentanzen", sagt Kotzbauer. "Rund 58 Prozent der Erträge mit unseren Firmenkunden haben einen klaren Bezug zu unserem internationalen Netzwerk. Ohne diese Auslandsbrückenfunktion wäre die Commerzbank nicht mehr die Commerzbank. Wir wurden 1870 genau aus diesem Grund als Außenhandelsbank gegründet."
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Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz
Die außerordentliche Hauptversammlung wird Zustimmung für das Übernahmeangebot erteilen
Muhtemel · Haftalar içinde
Deutscher Staat wird sich öffentlich zur Übernahme positionieren
Çok muhtemel · Haftalar içinde
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- Welche genauen Konditionen wird das Unicredit-Angebot haben?
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