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Deutsche Autohersteller fallen im internationalen Vergleich zurück
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Spiegel Wirtschaft·15 sa önce·🇩🇪Germany·Business

Deutsche Autohersteller fallen im internationalen Vergleich zurück

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#DeutscheAutoindustrie#Umsatzrückgang#internationaleKonkurrenz#Elektromobilität#Marktwettbewerb
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Spiegel Wirtschaft
Yayıncı
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Die deutschen Autohersteller fallen im internationalen Vergleich weiter zurück. Das geht aus einer Analyse der weltweit 19 größten Automobilhersteller durch die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervor. Die Umsätze von Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW sanken demnach von Januar bis März dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,3%. Alle betrachteten Hersteller kamen gemeinsam hingegen auf ein Plus von 1,7%. Ein Umsatzplus von 6,7% verzeichneten dabei die beiden anderen europäischen Hersteller Stellantis und Renault. US-Hersteller konnten um fünf Prozent zulegen, japanische Autobauer um 4,3%. Ein Minus von 1,4% verbuchten dagegen die chinesischen Autohersteller. Beim operativen Gewinn (Ebit) ging die Schere deutlich weiter auseinander, wobei hier Sondereffekte eine Rolle spielten. Insgesamt ging er um 32,4% auf 17,2 Milliarden Euro zurück. Allerdings habe der japanische Hersteller Honda Abschreibungen auf E-Autos in Milliardenhöhe vorgenommen, teilte ein EY-Sprecher mit. Der operative Gewinn der deutschen Hersteller ging demnach um 23,3% zurück. Noch größer war das Minus bei den chinesischen Herstellern, hier ging der operative Gewinn um 43,4% zurück. Anders in Amerika: Die US-Hersteller Ford, General Motors und Tesla erreichten ein Plus von 82,9%. Enormer Gegenwind für deutsche Hersteller Ein Grund für das deutliche Gewinnwachstum der US-Hersteller seien neben der Abschirmung des US-Markts gegen Produkte aus dem Ausland unter anderem teilweise gekippte Einfuhrzölle, die zu hohen Rückzahlungen an die Hersteller führten, sagte EY-Autoexperte Constantin Gall einer Mitteilung zufolge. »Die gesamte deutsche Autoindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel: wegfallende Auslandsmärkte, teure Überkapazitäten, hohe Softwareinvestitionen und ein langsamer Hochlauf der Elektromobilität belasten die Ergebnisse«, sagte Gall. Zudem sähen sich die deutschen Autokonzerne enormem Gegenwind ausgesetzt, sowohl in den USA als auch in China. In China hatten die drei deutschen Autobauer der Analyse zufolge im ersten Quartal einen Absatzrückgang von 16% verzeichnet. »China bleibt eines der größten Probleme für die deutschen Konzerne«, sagte Gall. Der Markt sei extrem wettbewerbsintensiv und hochpreisige Premiumfahrzeuge verkauften sich aufgrund der schwachen Konjunktur schlecht. Im wachsenden Elektrosegment bevorzugten die Chinesen einheimische Marken. »Da gibt es für die westlichen Hersteller aktuell wenig zu gewinnen«, sagte Gall. Mehr über den Einbruch des chinesischen Automarkts und die Folgen für deutsche Hersteller lesen Sie hier.

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