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GeriDeutschland, Österreich und Portugal kämpfen um UN-Sitze, Putins Wirtschaft, US-Zölle und KI-Texte
Deutschland, Österreich und Portugal kämpfen um UN-Sitze, Putins Wirtschaft, US-Zölle und KI-Texte
Gelişiyor
Spiegel Deutschland03.06.2026Dünya4 dk okumaGermany

Deutschland, Österreich und Portugal kämpfen um UN-Sitze, Putins Wirtschaft, US-Zölle und KI-Texte

Hızlı Bakış

  • Deutschland, Österreich und Portugal bewerben sich um UN-Sitze.
  • Putins Wirtschaft schrumpft, während deutsche Firmen und AfD-Politiker am SPIEF teilnehmen.
  • Ein US-Gerichtsurteil zu Zöllen wird von Trump angefochten.

Yapay zekâ özeti

Neden Önemli?

Germany is vying for a seat on a powerful UN body, a process usually routine but now contested by Portugal and Austria. Russia's economy is facing challenges, yet President Putin uses the SPIEF forum to showcase economic strength. In the US, a court ruling on customs duties is being appealed by the President.

Yazı boyutu

Die deutsche Bewerbung auf einen dieser Plätze ist eigentlich Routine. Alle acht Jahre drängt die Bundesrepublik in das mächtigste Gremium der Weltgemeinschaft, meist war die Wahl ein Selbstläufer. Dieses Mal ist das anders. Um zwei Sitze für westeuropäische Staaten rangeln drei Länder. Neben Deutschland sind auch Portugal und Österreich im Rennen. Und die sehen gar nicht ein, warum sie dem großen Konkurrenten das Feld überlassen sollten.

Mein Kollege Christoph Schult weiß, wie intensiv CDU-Außenminister Johann Wadephul und seine Leute in New York bis zur letzten Minute um Stimmen werben. Dabei geht es nicht nur um inhaltliche Überzeugungsarbeit, sondern auch um Tauschgeschäfte nach dem Motto: Wenn ihr uns hier helft, unterstützen wir euch woanders. Am Ende braucht Deutschland eine Zweidrittelmehrheit der 193 Uno-Staaten.

Wladimir Putin kümmert es nicht, er wird das Forum auch dieses Jahr wieder nutzen, um sein Reich als ökonomische Macht zu inszenieren. Dabei sehen selbst die offiziellen (mutmaßlich beschönigten) Zahlen nicht gut aus: Der Wachstumsschub der ersten Kriegsjahre ist vorbei, in den ersten drei Monaten 2026 schrumpfte die Wirtschaft sogar leicht (mehr zur Lage der russischen Wirtschaft hier ).

Immerhin kann Putin darauf verweisen, dass einige deutsche Firmen ihre Zurückhaltung aufgeben und wieder offiziell am SPIEF teilnehmen. Darunter ist der milliardenschwere Unternehmer Thomas Bruch, langjähriger Chef der Globus-Handelskette, die seit 20 Jahren in Russland Märkte betreibt. Mit dabei in Sankt Petersburg ist auch eine Delegation der Russlandfreunde aus der AfD (mehr dazu hier). Und bei einer Veranstaltung zur Rolle der Kultur in Krisenzeiten soll unter anderem Justus Frantz mitwirken. Putin hatte dem Dirigenten im vergangenen Jahr den Orden der Freundschaft verliehen (mehr hier).

Und dann ist da noch das Rätsel um Gerhard Schröder. Der Altkanzler und Putin-Kumpel soll gestern von einem ntv-Journalisten in einem Moskauer Hotel gesichtet worden sein. Trifft er sich mit dem Kremlherrscher, der ihn jüngst als Vermittler im Ukrainekrieg ins Spiel gebracht hatte? Reist er weiter nach Sankt Petersburg für einen Überraschungsauftritt?

Auf Fragen nach dem Grund seines Besuchs antwortete Schröder nicht. Ob es heute mehr zu erfahren gibt?

Mehr Hintergründe hier: »Putin hat begonnen, sich wirtschaftlich selbst ins Bein zu schießen«

Nach dem Grundsatzurteil des Supreme Court (mehr dazu hier ) hatte ein Bundesgericht entschieden, dass die betroffenen Firmen nicht alle einzeln klagen müssen, um ihr Geld wiederzubekommen. Stattdessen können sie seit ein paar Wochen ihre Ansprüche ganz unkompliziert online bei der Zollbehörde geltend machen. Und siehe da, das funktioniert erstaunlich gut: Rund 20 Milliarden der bisher insgesamt etwa 85 Milliarden Dollar an beantragten Forderungen sollen bereits zurückgeflossen sein.

Moment, das geht dann doch ein bisschen zu einfach, wird sich der Herr der Zölle da gedacht haben. Der US-Präsident will jetzt gegen die Vorgabe des Bundesgerichts Berufung einlegen und durchsetzen, dass Walmart, FedEx, DHL und Co. doch erst einmal vor Gericht ziehen müssen. Nur wer klagt, kriegt Geld. Vielleicht. Wenn er gewinnt.

Das Ziel ist klar: Es soll möglichst kompliziert und teuer sein, sich die illegal erhobenen Zölle zurückzuholen. Am liebsten wäre es Trump, die Geschädigten verzichteten gleich ganz darauf. Aus Bequemlichkeit oder weil sie die Rache des Präsidenten fürchten müssen.

Die ganze Geschichte hier: Die US-Regierung müsste 85 Milliarden Dollar zurückzahlen. Doch Trump sträubt sich

Dumm nur, dass der sprachliche Anker, den die beiden Politiker hier ausgeworfen haben, nicht so sehr nach kultureller Selbstbehauptung, sondern vielmehr nach ChatGPT und Co. klingt. Über entsprechende Hinweise berichten etwa die »Magdeburger Volksstimme« und der »Tagesspiegel«. Ein KI-Detektor, heißt es, halte es für wahrscheinlich, dass der gesamte Text nicht aus Menschenfeder stammt.

Der »Tagesspiegel« fragte in der Thüringer Staatskanzlei nach und bekam eine bemerkenswerte Antwort: »Der Beitrag wurde eigenständig erstellt und im Redaktionsprozess mehrfach bearbeitet. Dass einzelne Formulierungen oder sprachliche Wendungen durch digitale Hilfsmittel angeregt oder verbessert werden, ist ein zeitgemäßer Einsatz dieser Technologien.«

Bundan Sonra Ne Olabilir?

Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz

  • The US President will likely appeal the federal court's decision on customs duties.

    Çok muhtemel · Günler içinde

  • Further scrutiny of AI use in official government communications.

    Muhtemel · Haftalar içinde

Açık Sorular

  • Will Germany secure a UN seat?
  • What will be the outcome of the US appeal on customs duties?
  • Will Gerhard Schröder meet with Putin?
  • What is the exact extent of AI involvement in the Thuringian government's text?

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Bu haber ilk olarak şurada yayınlandı: Spiegel Deutschland.

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