Deutschland stoppt Bau neuer Fregatten F126 – Pistorius plant Kurswechsel
Hızlı Bakış
- Verteidigungsminister Pistorius plant angeblich das Ende des F126-Fregattenprojekts.
- Statt sechs großer Schiffe sollen acht kleinere Meko A-200 von TKMS gekauft werden.
- Das Projekt war bereits vier Jahre im Verzug.
Yapay zekâ özeti
Neden Önemli?
Das F126-Projekt war das größte Aufrüstungsvorhaben der deutschen Marine, litt aber unter erheblichen Verzögerungen. Verteidigungsminister Pistorius plant nun einen Kurswechsel.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) plant laut übereinstimmenden Medienberichten das vorzeitige Aus für den Bau neuer Fregatten vom Typ F126. Die Bundesregierung hatte das Vorhaben als größtes Aufrüstungsprojekt in der Geschichte der deutschen Marine angestoßen. Das von vielen Problemen begleitete Projekt lag aber bereits vier Jahre hinter dem Zeitplan zurück.
Wie der Spiegel und die britische Zeitung Financial Times unter Berufung auf gut informierte Personen berichteten, haben Pistorius und andere Regierungsvertreter bereits die Rüstungsindustrie und Abgeordnete über den geplanten Ausstieg aus dem Projekt eingeweiht. Der Bau sechs neuer Fregatten vom Typ 126 soll demnach nicht fortgesetzt werden. Stattdessen wolle Pistorius acht kleinere Fregatten vom Typ Meko A-200 des Kieler Marineschiffbauers TKMS kaufen. Die Marine unterstützt das Vorhaben den Berichten zufolge.
Das Verteidigungsministerium und der Rüstungskonzern Rheinmetall, der sich für den Bau der F126-Fregatten bereits in Position gebracht hatte, äußerten sich zunächst nicht zu den Berichten.
Kleinere Fregatten sollten Verzögerung überbrücken
Nach den bisherigen Plänen sollte Deutschland für rund zehn Milliarden Euro sechs neue Fregatten bekommen, die nach Angaben der Bundeswehr »die größten Kampfschiffe« der deutschen Marine sein sollten. Die 166 Meter langen Schiffe wären vor allem für die U-Boot-Jagd spezialisiert gewesen. Die nun laut den Medienberichten favorisierten Meko-A-200-Fregatten sind mit gut 120 Meter Länge deutlich kleiner als die F126.
Im Mai hatte Rheinmetall-Chef Armin Papperger angekündigt, kurz vor der Unterzeichnung eines Vertrags zu stehen, um den Bau der F126-Fregatten vom niederländischen Unternehmen Damen Naval zu übernehmen. Damen Naval – mit deutschen Werften als Subunternehmern – hatte die Schiffe nicht zeitgerecht produzieren können und das Projekt verzögert.
Um die Verzögerungen zu überbrücken, hatte das Verteidigungsministerium Mitte März mitgeteilt, vier Fregatten des Typs Meko A-200 zu kaufen. Grundsätzlich halte man aber am Projekt F126 fest, hieß es damals noch.
Bundan Sonra Ne Olabilir?
Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz
Der Kauf der acht Meko A-200 Fregatten wird offiziell bestätigt.
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Açık Sorular
- Wie hoch sind die genauen Kosten des Ausstiegs?
- Welche rechtlichen Konsequenzen ergeben sich für Damen Naval?
- Wie reagiert die Rüstungsindustrie auf die Entscheidung?

