Deutschland und Großbritannien kooperieren bei KI-Sicherheit
Hızlı Bakış
- Deutschland und Großbritannien vertiefen die Zusammenarbeit bei der KI-Sicherheit.
- Digitalminister Karsten Wildberger kündigte an, dass Deutschland ein eigenes KI-Sicherheitsinstitut nach britischem Vorbild gründen wird, um schnell auf Frontier-Modelle zugreifen zu können.
Yapay zekâ özeti
Berlin, London. Deutschland und Großbritannien wollen in der KI-Sicherheit enger zusammenarbeiten. Das erklärte Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) bei einem Besuch in London. „Wir haben einen umfangreichen Wissenstransfer vereinbart“, sagte Wildberger, nachdem er zuvor das britische AI Security Institute (AISI) besucht hatte.
Deutschland ist dabei, ein eigenes Institut für KI-Sicherheit aufzubauen, und plant, sich das AISI zum Vorbild zu nehmen. Die Briten hatten bereits nach dem globalen KI-Gipfel 2023 in Bletchley Park ein Institut für KI-Sicherheit gegründet, das heute weltweit als Vorreiter gilt. Länder wie die USA, Singapur, Japan, Kanada und Frankreich folgten dem Beispiel. Deutschland will jetzt nachziehen.
„Das neue Institut für KI-Sicherheit muss in der Lage sein, KI-Modelle auf Monatsbasis technisch zu bewerten“, sagte der deutsche Digitalminister. Die Geschwindigkeit sei entscheidend. Deshalb könne man auch nicht auf eine EU-Lösung warten. „Ein vergleichbares Institut auf EU-Ebene zu installieren, wäre zu langsam.“
Der Anspruch des neuen KI-Instituts müsse sein, „frühzeitigen Zugriff auch auf sogenannte Frontier-Modelle wie Mythos vom US-Anbieter Anthropic zu erhalten“. Die US-Regierung hatte zeitweise auch für Verbündete den Zugang zu den am weitesten entwickelten KI-Modellen gesperrt. Das britische AISI war die einzige nicht amerikanische Regierungsorganisation, die Zugang zu dem Modell für Sicherheitstests erhielt.






