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GeriEbola-Ausbruch im Kongo: Bundibugyo-Typus mit geringerer Letalität
Ebola-Ausbruch im Kongo: Bundibugyo-Typus mit geringerer Letalität
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Die Zeit23.05.2026Sağlık2 dk okumaGermany

Ebola-Ausbruch im Kongo: Bundibugyo-Typus mit geringerer Letalität

Hızlı Bakış

  • Ein Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo wird durch den Bundibugyo-Typus ausgelöst, der seltener vorkommt und eine Letalität von 30-50% aufweist.
  • Übertragung erfolgt durch Körperflüssigkeiten, nicht durch die Luft.
  • Es gibt keine zugelassenen Impfstoffe gegen diesen Typus.

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Ebola ist eine schwere Infektionskrankheit, die durch Viren der Gattung Ebolavirus ausgelöst wird. Es gibt mehrere Spezies des Virus, darunter Zaire, Sudan und Bundibugyo. Der aktuelle Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo wird vom selteneren Bundibugyo-Typus ausgelöst, mit dem bisher nur zwei Ausbrüche dokumentiert waren.

Das Virus wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten wie Blut, Stuhl oder Erbrochenem von infizierten Personen übertragen. Eine Übertragung durch die Luft, wie bei Sars-CoV-2 oder der Grippe, ist für Ebola-Ausbrüche nicht dokumentiert. Die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Symptome beträgt meist zwei Tage bis drei Wochen. Infizierte sind ab Symptombeginn ansteckend; das Virus kann sich jedoch auch nach dem Tod weiterverbreiten, etwa bei engem Kontakt mit Verstorbenen im Rahmen von Beerdigungsritualen.

Zu Beginn ähneln die Beschwerden mit Fieber, Glieder- oder Muskelschmerzen und starker Müdigkeit oft anderen Virusinfektionen. Im weiteren Verlauf können Übelkeit, Erbrechen und Durchfall hinzukommen; schwere Verläufe können unter anderem mit Atemnot, Krampfanfällen und Organversagen einhergehen und zum Tod führen.

Ebola ist laut der Weltgesundheitsorganisation WHO in etwa der Hälfte der Fälle tödlich. Die Sterblichkeit variiert jedoch je nach Virusspezies zwischen 25 und 90 Prozent. Ebola-Bundibugyo hat mit schätzungsweise 30 bis 50 Prozent eine etwas geringere Letalität als etwa Ebola-Zaire. Entscheidend für die Überlebenschancen des Einzelnen ist eine frühe unterstützende Behandlung, insbesondere Flüssigkeits- und Elektrolytgabe sowie die Behandlung von Komplikationen.

Es gibt zugelassene Ebola-Impfstoffe, allerdings nur gegen das Zaire-Ebolavirus, jene Spezies, die sich bei den großen Ebola-Ausbrüchen 2014 und 2018 verbreitet hat. Gegen das aktuell zirkulierende Bundibugyo-Ebolavirus gibt es derzeit keinen zugelassenen Impfstoff; die Entwicklung entsprechender Impfstoffe befindet sich noch in einem frühen Stadium. Ob die bereits gegen Zaire-Ebolavirus zugelassenen Impfstoffe auch gegen Bundibugyo ausreichend schützen, ist derzeit nicht durch belastbare Daten belegt.

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Bu haber ilk olarak şurada yayınlandı: Die Zeit.

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