Ein Toter und mehrere Verletzte nach Drohnenangriff auf Flughafen von Kuwait
Hızlı Bakış
- Bei einem iranischen Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait sind mindestens ein Mensch getötet und 63 verletzt worden.
- Kuwait wies zwei iranische Diplomaten aus und reduzierte die Botschaftsmitarbeiter.
- Deutschland verurteilte den Angriff scharf.
Yapay zekâ özeti
Neden Önemli?
The article reports on a series of escalating events in the Middle East, including a drone attack on Kuwait International Airport attributed to Iran, retaliatory strikes by the US, and ongoing conflict between Israel and Hizbullah. High inflation in Iran and diplomatic tensions further complicate the situation.
Ein Toter und mehrere Verletzte nach Drohnenangriff auf Flughafen von Kuwait
03.06.2026, 19:22Lesezeit: 1 Min.
Das von der Nachrichtenagentur Kuwaiti News Agency (KUNA) bereitgestellte Foto zeigt den Premierminister von Kuwait, Sheikh Ahmad al-Abdullah al-Sabah (zweiter von rechts) nach den iranischen Angriffen auf den Flughafen.AFP
Mehr als 60 Verletze bei Angriff auf Passagierterminal +++ Flugverkehr wieder aufgenommen +++ Iran greift US-Ziele im Golf an – US-Militär meldet Gegenschläge +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Ein Toter und mehr als 60 Verletzte nach Drohnenangriff auf Flughafen von Kuwait
Bei einem iranischen Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait sind nach Angabendes Golfstaates mindestens ein Mensch getötet und mehrere verletzt worden. Wie Sprecher des Gesundheitsministeriums mitteilte, wurden mindestens ein Mensch getötet und 63 Menschen verletzt. Unter den Verletzten seien Reisende, Mitarbeiter des Flughafens und andere Zivilisten.
Mehrere „feindliche“ Drohnen hätten „im Rahmen einer iranischen Aggression“ das Passagierterminal T1 des Flughafens getroffen, teilte die Armee am Mittwoch im Onlinedienst X mit. Es habe „erhebliche materielle Schäden“ gegeben. Der Flugverkehr wurde vorerst ausgesetzt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Kuna meldete. Flüge seien in Richtung anderer Flughäfen umgeleitet worden.
Kuwait hat als Reaktion zwei iranische Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt und deren Ausreise binnen 24 Stunden angeordnet. Zudem werde die Zahl der Mitarbeiter der iranischen Botschaft im Emirat reduziert, teilte das kuwaitische Außenministerium am Mittwoch auf der Plattform X mit. Demnach wurde der kommissarische Geschäftsträger der iranischen Botschaft in Kuwait ins Außenministerium einbestellt. Dort übergab ihm die Regierung eine formelle Protestnote gegen die nach kuwaitischer Darstellung anhaltenden iranischen Angriffe.
Kritik kam auch von der Bundesregierung, die den iranischen Raketenangriff „aufs Schärfste“ verurteilte. „Angriffe auf Unbeteiligte und insbesondere auf zivile Infrastruktur sind in keiner Weise hinnehmbar und müssen sofort eingestellt werden“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. „Deutschland steht in Solidarität mit unseren Freunden und Partnern in Kuwait, Bahrain und der gesamten Golfregion“, betonte er. Außenminister Johann Wadephul sagte in New York, dass sich der Angriff gegen den Friedensprozess richte. „Parallel zu Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten und zu einem vereinbarten Waffenstillstand ist es völlig unzulässig, derartige Angriffe vorzunehmen“, betonte der Minister.
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Netanjahu: Konflikt mit Iran nicht vorbei
Der Konflikt mit Iran ist nach Einschätzung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu noch nicht ausgestanden. „Es ist im Iran noch nicht vorbei, sie sind jedoch geschwächt“, sagte Netanjahu in einem Interview des US-Senders CNBC. Mit US-Präsident Donald Trump stimme er in den wesentlichen Punkten bezüglich Irans überein. Gelegentliche taktische Meinungsverschiedenheiten würden ausgeräumt. Mit Blick auf die Hizbullah-Miliz sagte Netanjahu zudem, viele derjenigen, die Israel angriffen, hielten sich in der libanesischen Hauptstadt Beirut auf.
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Trump berichtet von schroffem Gespräch mit Netanjahu
Der amerikanische Präsident Donald Trump räumt ein schroffes Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ein. Er sei unzufrieden mit den Kämpfen Israels in Libanon, sagt Trump in einem Interview des Podcasts „Pod Force One“. „Ich würde nicht sagen wütend. Ich war ein wenig irritiert über seine ständigen Kämpfe mit Libanon“, erklärt er. Trump fügt jedoch hinzu, dass er und Netanjahu sehr gut miteinander auskämen.
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Weitere Hinrichtung in Iran im Zusammenhang mit Protesten
In Iran ist ein weiteres Todesurteil im Zusammenhang mit den Aufständen im Januar vollstreckt worden. Ein Mann namens Fathollah Awari sei hingerichtet worden, berichtete das mit der Justiz verbundene Nachrichtenportal Misan. Wann und wo die Exekution erfolgte, war unklar. Dem Mann wurde der Justiz zufolge vorgeworfen, Anfang Januar in der Stadt Hamedan einen Polizisten getötet zu haben. Es ist bereits die 18. Hinrichtung im Zusammenhang mit den Januar-Protesten.
Die Demonstrationen waren Ende Dezember wegen der Wirtschaftskrise im Land ausgebrochen und entwickelten sich rasch zu Massenprotesten gegen die autoritäre Führung. Der Staat ließ sie gewaltsam niederschlagen. Tausende Demonstranten wurden dabei getötet.
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„Nicht die Drohne fotografieren, sonst schießen sie!“
Die Küstenstadt Saida in Südlibanon ist zur Frontstadt geworden. Heerscharen von Vertriebenen suchen hier Schutz – doch der Krieg rückt näher. F.A.Z.-Korrespondent Christoph Ehrhardt hat mit Menschen vor Ort gesprochen.
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Neue Spielregeln im Libanon-Krieg?
Nachdem ein Bombardement der südlichen Vorstädte von Beirut knapp abgewendet werden konnte, wird in der libanesischen Hauptstadt jetzt darüber gerätselt, ob für den Krieg zwischen Israel und der Hizbullah neue Spielregeln gelten. Lange hatte es von Diplomaten geheißen, die Vereinigten Staaten würden groß angelegten israelischen Luftangriffen auf Beirut einen Riegel vorschieben, zugleich aber die israelischen Streitkräfte im Süden und Osten Libanons gewähren lassen. Doch dieses Arrangement scheint nicht mehr garantiert, auch wenn Donald Trump am Montag gegen die militärischen Pläne seines Verbündeten einschritt.
Der amerikanische Außenminister Marco Rubio ließ erkennen, dass Washington dafür einen Stopp der Hizbullah-Angriffe auf den Norden Israels will. In der libanesischen Presse ist jetzt von der neuen Formel „südliche Vorstädte gegen Nordisrael“ die Rede. Propaganda der von Iran gelenkten Schiitenmiliz, die im Süden Beiruts das Sagen hat, verkauft den abgeblasenen Großangriff auf Beirut als Sieg, auch wenn ihr Handlungsspielraum womöglich eingeschränkt wurde. Ihr Hauptsponsor, das Regime in Teheran, hatte, als sich die Attacke abzeichnete, Druck ausgeübt und sogar die Waffenstillstandsverhandlungen mit den USA in Frage gestellt. Aus dem Hizbullah Lager wird Iran jetzt mit Dank überschüttet. Von dort wird auch die Erzählung verbreitet, Iran habe mehr erreicht als die libanesische Regierung mit den direkten Verhandlungen mit Israel.
Das ignoriert sowohl den Druck aus Washington, das aus eigenem Interesse an einer Deeskalation in Libanon arbeitet, als auch diplomatische Interventionen arabischer Partner der USA. Und die Hizbullah führt ihre Angriffe gegen Israel jetzt mit dem Wissen, dass diese zu einem Großangriff auf Beirut führen könnten, welcher wiederum auch den innerlibanesischen Druck auf die Schiitenmiliz erhöhen dürfte.
Die Verhandlungen zwischen der libanesischen und der israelischen Regierung gehen unterdessen weiter – und damit die Bemühungen eine Deeskalation zu erreichen. Nach wie vor kann von einem Waffenstillstand nicht die Rede sein. Die jüngste Volte im Waffengang zwischen Israel und der Hizbullah hat, wie ein libanesischer Kommentator hervorhob, noch einmal gezeigt, wie wenig die libanesische Regierung das Schicksal des Landes in ihren eigenen Händen hat.
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Trump: Iran stimmt Verzicht auf Atomwaffen zu
Dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump zufolge hat Iran einem Verzicht auf Atomwaffen zugestimmt. Zudem sei Irans Ajatollah an Verhandlungen mit den USA beteiligt, sagt Trump in einem Podcast-Interview. „Sie haben bereits zugestimmt, dass sie keine Atomwaffe besitzen werden“, erklärt er. Die Führung in Teheran hat allerdings stets betont, dass ihr umstrittenes Nuklearprogramm ausschließlich zivilen Zielen diene.
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Israel fängt „feindliches Flugobjekt“ aus Libanon ab
Das israelische Militär fängt nach eigenen Angaben ein „feindliches Flugobjekt“ ab, das aus Libanon in den Luftraum über dem Norden Israels eingedrungen ist. Die Armee bringt den Vorfall zunächst nicht mit der libanesischen Hizbullah-Miliz in Verbindung. Zudem übernimmt die von Iran unterstützte Gruppe keine Verantwortung dafür.
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Berichte: Sechs Tote bei israelischem Angriff in Südlibanon
Bei einem israelischen Angriff nahe der südlibanesischen Küstenstadt Tyrus sind nach Angaben aus medizinischen Kreisen sechs Menschen getötet worden. Vier Syrer und zwei Palästinenser seien bei zwei Angriffen in dem Gebiet Al-Hausch getötet worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus den Kreisen. Zuvor hatte die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA zwei israelische Angriffe in der Region gemeldet.
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Iran: Kuwait und Bahrain tragen „direkte“ Verantwortung
Das Außenministerium in Teheran verurteilt angebliche US-Angriffe auf einen iranischen Öltanker in der Straße von Hormus und einen Telekommunikationsturm auf der Insel Keschm. Die Angriffe verletzten die vereinbarte Waffenruhe und internationales Recht, erklärt das Ministerium. Zudem trügen Kuwait und Bahrain eine „direkte und klare Verantwortung“, da deren Territorium und Einrichtungen zur Unterstützung der US-Militäroperationen genutzt worden seien. Teheran behalte sich das Recht auf Selbstverteidigung vor und werde mit allen verfügbaren Mitteln reagieren. Dazu gehöre auch, die Ausgangspunkte künftiger Angriffe ins Visier zu nehmen.
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Iran meldet höchste Inflation seit Jahrzehnten
Mehr als drei Monate nach Kriegsbeginn ist die Inflation in Iran nach Angaben von Experten auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten gestiegen. Der Verbraucherpreisindex in den städtischen Gebieten lag im Mai 77,2 Prozent über dem Vorjahreswert, wie die Staatsagentur Irna unter Berufung auf die Zentralbank berichtete. Die durchschnittliche Inflationsrate der vergangenen zwölf Monate betrug 53,9 Prozent. Das auf Wirtschaftsthemen spezialisierte Bamdad-Institut in der iranischen Hauptstadt Teheran sprach von den höchsten registrierten Preissteigerungen seit dem Zweiten Weltkrieg.
Auch im Vergleich zum Vormonat waren einzelne Bereiche in Iran deutlich teurer geworden. Restaurant- und Hotelpreise etwa stiegen dem Bericht zufolge im Vergleich zum April um 88 Prozent. Jeweils rund 20 Prozent mehr mussten Iranerinnen und Iraner für Gesundheit, Verkehr, Telekommunikation und Dienstleistungen im Haushalt ausgeben. Bewohner der Metropolen berichten unterdessen über noch viel größere Preissprünge bei Lebensmitteln und in Cafés, die sich während des Kriegs seit Ende Februar teils mehr als verdoppelt haben. Viele Menschen haben sich folglich eingeschränkt und kaufen nur noch das Nötigste. Auch Irans Währung Rial hat gegenüber dem Euro weiter an Wert verloren.
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In der Nacht kam es zwischen Iran und den USA zu den schwersten Gefechten seit Beginn der Waffenruhe. Lesen Sie hier den Überblick aus der Nacht:
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Uli Putz
US-Militär: Iranische Angriffe in der Golfregion abgewehrt
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht einen größeren Angriff Irans auf Ziele in der Golfregion erfolgreich abgewehrt. Mehrere ballistische Raketen und Drohnen seien abgefangen worden, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Als Reaktion auf Irans Angriffe seien zudem „Selbstverteidigungsschläge“ auf eine iranische Militäreinrichtung auf der Insel Qeschm in der Straße von Hormus durchgeführt worden. Die Angaben des US-Militärs ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Unmittelbar zuvor hatten Kuwait und der Inselstaat Bahrain Angriffe mit Raketen und Drohnen gemeldet. Die beiden Staaten am Persischen Golf beherbergen wichtige US-Militärstützpunkte. Nach US-Angaben verfehlten die jüngsten Angriffe ihre Ziele, entweder weil Raketen nicht funktionierten oder weil sie von der Luftabwehr abgefangen wurden.
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Uli Putz
US-Militär meldet Gegenschlag nach iranischen Raketenangriffen
Das US-Militär greift nach eigenen Angaben eine militärische Bodenstation auf der iranischen Insel Qeschm an und reagiert damit auf iranische Raketenangriffe. Sämtliche von Iran in Richtung Kuwait und Bahrain abgefeuerten ballistischen Raketen verfehlten laut dem US-Zentralkommando (Centcom) ihre Ziele. Zwei auf Kuwait gerichtete Geschosse stürzten demnach ab oder zerbrachen in der Luft, drei weitere wurden von US- und bahrainischen Truppen abgefangen. Zudem zerstörten die US-Kräfte drei iranische Kampfdrohnen, die auf zivile Seeleute zielen.
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Uli Putz
Iranische Medien melden Angriff der Revolutionsgarde auf 5. US-Flotte
Die iranische Revolutionsgarde greift Medienberichten aus Iran zufolge das Hauptquartier der 5. US-Flotte sowie einen Luftwaffenstützpunkt in der Region mit Raketen und Drohnen an. „Die Gefährdung der Sicherheit in der Straße von Hormus wird das US-Militär teuer zu stehen kommen“, zitieren iranische Medien die Revolutionsgarde. Zudem feuere die Marine der Revolutionsgarde Raketen auf ein Schiff namens „Panaya“ ab. Die Angriffe seien eine Reaktion auf US-Angriffe gegen einen Kommunikationsturm südlich der Insel Qeschm sowie gegen einen iranischen Tanker nahe der Meerenge.
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Quelle: FAZ.NETArtikelrechte erwerben
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Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz
Further retaliatory strikes between Iran and the US.
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Increased oil prices due to ongoing conflict in the Strait of Hormuz.
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Continued diplomatic efforts for de-escalation in Lebanon and the wider region.
Muhtemel · Haftalar içinde
Açık Sorular
- What is the full extent of damage and casualties from the drone attack on Kuwait?
- What specific US military facilities were targeted by Iran, and what was the precise nature of the US retaliatory strikes?
- What are the immediate next steps in the diplomatic negotiations between Lebanon and Israel?
- What is the Iranian government's official stance on the accusations of attacks and its nuclear program?



