Elterngeld hat seit 2007 fast ein Drittel an Kaufkraft verloren
Hızlı Bakış
- Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, dass das Elterngeld seit seiner Einführung 2007 fast ein Drittel seiner Kaufkraft verloren hat.
- Geplante Änderungen im Familienministerium sehen eine Verkürzung der Bezugsdauer und eine moderate Erhöhung der Beträge vor, die laut IW nicht ausreichen, um die Inflation auszugleichen.
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Das Elterngeld soll junge Familien finanziell unterstützen und den Wiedereinstieg in den Beruf erleichtern. Seit seiner Einführung im Jahr 2007 hat es jedoch an Kaufkraft verloren.
Seit seiner Einführung im Jahr 2007 hat das Elterngeld einer Studie zufolge fast ein Drittel an Kaufkraft verloren. Wegen der Inflation habe sein Wert bis 2026 um 31,5 Prozent abgenommen, wie aus einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervorgeht. Der Mindestbetrag von 300 Euro ist bislang nicht erhöht worden, ebenso wenig der Höchstsatz von 1.800 Euro im Monat.
Das soll sich nach Plänen des Familienministeriums ändern. Statt 14 Monate soll das Elterngeld künftig nur noch zwölf Monate gezahlt werden, vorausgesetzt, beide Elternteile nehmen jeweils mindestens drei Monate berufliche Auszeit. Im Gegenzug soll der Mindestbetrag auf 330 Euro steigen, der Höchstbetrag auf 1.900 Euro. »Was nach einer großzügigen Anhebung klingt, ist kaum mehr als ein Trostpflaster«, sagte Ökonom Wido Geis-Thöne. Bei einem vollständigen Inflationsausgleich müsste der Höchstsatz bei rund 2.591 Euro und der Mindestsatz bei 432 Euro liegen.
Familienministerium muss einsparen
Außerdem kritisierte das IW die neue Bezugslogik: Sinke das Elterngeld für einen allein beziehenden Partner von zwölf auf neun Monate, führe dies zu drei Monaten ohne Elterngeld und ohne Anspruch auf Betreuung. Das Familienministerium hingegen wolle mit den Partnermonaten einen Anreiz für eine gleichere Aufteilung der Betreuung setzen. »Das ist zwar aus gleichstellungspolitischer Sicht sehr gut nachvollziehbar, passt aber nicht zur Lebensrealität aller Familien in Deutschland«, sagte Geis-Thöne.
»Die Politik verliert den eigentlichen Zweck des Elterngeldes immer mehr aus dem Blick«, kritisierte der Wirtschaftswissenschaftler des IW. Die Leistung sei ursprünglich dafür gedacht gewesen, jungen Familien in der ersten Lebensphase des Kindes den Rücken freizuhalten und den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern. Dies sei nun aufgrund von Inflation und Kürzungen nicht mehr der Fall.
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Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz
Das Elterngeld wird voraussichtlich nicht vollständig an die Inflation angepasst.
Muhtemel · Orta vadede
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- Wie werden die geplanten Änderungen konkret umgesetzt?
- Welche weiteren Maßnahmen sind zur Stärkung des Elterngeldes geplant?





