Erneuerbare Energien decken 58 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland
Hızlı Bakış
- Im ersten Halbjahr 2024 deckten erneuerbare Energien 58% des deutschen Stromverbrauchs, ein Rekordwert.
- Haupttreiber waren Wind- und Solarenergie, während Wasserkraft aufgrund geringerer Niederschläge zurückging.
- Dies unterstreicht die Bedeutung erneuerbarer Energien im Klimaschutz.
Yapay zekâ özeti
Erneuerbare Energien haben im ersten Halbjahr 58 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland gedeckt und damit so viel wie noch nie in einem ersten Halbjahr. Das geht aus Hochrechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor. Sie lagen der Deutschen Presse-Agentur vorab vor.
Die Quote liegt fast drei Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Im gesamten Jahr 2025 hatte der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch 55,8 Prozent betragen.
„Der Anstieg gegenüber dem windschwachen Vorjahreshalbjahr ist insbesondere auf die höhere Stromerzeugung aus Windenergie an Land (+7,0 Prozent) und auf See (+28,3 Prozent) zurückzuführen“, hieß es. Die Stromerzeugung aus Sonnenlicht stieg um 3,7 Prozent.
Weil es weniger regnete, wurde weniger Strom aus Wasserkraft erzeugt. Hier gab es einen Rückgang um 7,7 Prozent. Die Erzeugung aus Biomasse legte um 0,6 Prozent zu.
Der Ausbau der Erneuerbaren sei auch das „schärfste Schwert“ im Kampf gegen den Klimawandel. Damit Elektrifizierung ihr volles Klimaschutzpotenzial entfalten könne, müsse der Strom aus erneuerbaren Energien stammen. Die Hitzewelle der vergangenen Tage habe sehr deutlich gezeigt, wie dringend Erfolge beim Klimaschutz erzielt werden müssten.



