Erzeugerpreise in Deutschland steigen im Mai deutlich
Hızlı Bakış
- Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im Mai um 2,2 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen, hauptsächlich wegen höherer Energie- und Vorleistungsgüterpreise.
- Dies gilt als Frühindikator für die Inflation, die bei den Verbrauchern im Mai leicht zurückging.
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Die Erzeugerpreise spiegeln die Kostenentwicklung in der Produktion wider und gelten als Frühindikator für die Verbraucherinflation. Der Anstieg wird durch höhere Energie- und Vorleistungsgüterpreise, beeinflusst durch den Irankrieg, angetrieben.
Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im Mai stark angestiegen. Grund ist weiterhin der Ölpreisanstieg im Zuge des Irankriegs. Die Hersteller gewerblicher Produkte, von Lebensmitteln bis hin zu Industriegütern, verlangten 2,2 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zuletzt hatte es einen höheren Anstieg im Mai 2023 gegeben. Der Anstieg der Herstellerpreise ist laut dem Bundesamt vor allem auf die erhöhten Preise bei Vorleistungsgütern zurückzuführen. Die Preise für Energie legten im Vorjahresvergleich um 2,5 Prozent zu.
Von April auf Mai dieses Jahres erhöhten sich die Erzeugerpreise um 0,3 Prozent. In der Statistik werden die Preise von Produkten von Herstellern bewertet, bevor sie etwa in den Groß- und Einzelhandel kommen. Sie können deshalb als frühes Signal für die allgemeine Inflation betrachtet werden. Die deutschen Verbraucherpreise sind im Mai nicht mehr so stark gestiegen wie im Vormonat. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich um 2,6 Prozent zum Vorjahresmonat, nach 2,9 Prozent im April. Die Europäische Zentralbank hat im Kampf gegen die Inflation im Euroraum die Leitzinsen angehoben. Der Einlagensatz wurde zuletzt von 2,0 auf 2,25 Prozent erhöht, dies war die erste Anhebung seit knapp drei Jahren.
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- Wie lange wird der Ölpreisanstieg anhalten?
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