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EZB hebt Leitzinsen erstmals seit September 2023 an
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Spiegel Wirtschaft11.06.2026Business2 dk okumaGermany

EZB hebt Leitzinsen erstmals seit September 2023 an

Hızlı Bakış

  • Die EZB erhöht den Einlagenzins auf 2,25% zur Bekämpfung der Inflation, die durch den Krieg im Nahen Osten angeheizt wird.
  • Dies geschieht trotz der Belastung für die schwache Konjunktur.

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The European Central Bank has raised its key interest rates for the first time since September 2023. The deposit rate, crucial for banks and savers, will increase from 2.0 percent to 2.25 percent. This move is a response to an inflation surge attributed to the war in the Middle East.

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Die Europäische Zentralbank hebt erstmals seit September 2023 die Leitzinsen im Euroraum an. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins steigt von 2,0 Prozent auf 2,25 Prozent, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilt . Damit stemmt sich die EZB gegen den Inflationsschub infolge des Irankriegs.

»Der Krieg im Nahen Osten führt zu Inflationsdruck«, teilt die EZB mit. »Mit der heutigen Entscheidung ist der EZB-Rat weiterhin gut aufgestellt, um die durch den Krieg verursachten Unsicherheiten zu bewältigen.«

EZB will Inflation im Rahmen halten

Zuletzt hatte die Notenbank den Zins, den Geschäftsbanken für bei der EZB geparkte Gelder bekommen, siebenmal in Folge bei 2,0 Prozent belassen. Die letzte Zinserhöhung im Euroraum gab es im September 2023.

Höhere Zinsen verteuern Kredite für Verbraucher und Firmen. Das kann die Nachfrage bremsen und so die Inflation dämpfen. Sparer profitieren, wenn Banken steigende Leitzinsen weiterreichen. Zugleich sind Zinserhöhungen eine Belastung für die ohnehin schwache Konjunktur. Die EZB steckt in der Zwickmühle: Hebt sie die Zinsen zu stark an, läuft sie Gefahr, die Wirtschaft abzuwürgen.

Wichtigstes Ziel der Euro-Währungshüter ist es, die Inflation im Rahmen zu halten. Der Ölpreisschock infolge des Irankriegs hat die Teuerung kräftig nach oben getrieben. Im Mai lagen die Verbraucherpreise im Euroraum ersten amtlichen Zahlen zufolge um 3,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Ökonomen erwarten weitere Zinserhöhung

Ökonomen fürchten, dass sich mit dem Krieg im Nahen Osten nicht nur Tanken und Heizen verteuern, sondern die Preise insgesamt anziehen, da Firmen gestiegene Energie- und Transportkosten an Kunden weitergeben. Noch im Januar – vor Kriegsbeginn – lag die Teuerung im Euroraum bei 1,7 Prozent.

Nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 stand die Notenbank in der Kritik, den damaligen Preisanstieg in der Energiekrise lange unterschätzt zu haben. Die Inflation im Euroraum schnellte bis auf mehr als zehn Prozent hoch, in Deutschland verteuerten sich Energie und Lebensmittel rasant. Die Preiserhöhungen wirken bis heute nach: Nahrungsmittel sind rund ein Drittel teurer als 2019.

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  • Further interest rate increases by the ECB.

    Muhtemel · Orta vadede

Açık Sorular

  • What further actions will the ECB take if inflation persists?
  • How will the economic slowdown in the Eurozone be managed?
  • Will banks pass on the full interest rate increase to savers?
  • What is the projected impact on different Eurozone countries?

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