Finanzministerium plant Senkung der Freibeträge für nicht gemeinnützige Vereine
Große Vereine in Deutschland könnten bald höhere Steuern zahlen. Ein Entwurf sieht vor, Freibeträge deutlich zu senken.
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Finanzminister Lars Klingbeil plant einem Entwurf zufolge die Absenkung von Steuerfreibeträgen für nicht gemeinnützige Vereine in Deutschland von 5.000 auf 1.000 Euro, wovon unter anderem Wirtschaftsverbände und Profisportvereine betroffen wären.
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Neden Önemli?
Gemeinnützige Vereine sind in Deutschland weitgehend von Steuerarten befreit, während wirtschaftlich orientierte Vereine Sonderregelungen unterliegen.
Berlin. Auf große Vereine in Deutschland könnten bald höhere Steuern zukommen. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) will die Freibeträge für steuerpflichtige Vereine deutlich senken. Das geht aus einem Entwurf aus dem Finanzministerium hervor, über den zuerst die „Bild“ berichtete. Nicht betroffen wären gemeinnützige Vereine, also kleine Sportvereine, Musikvereine, Umwelt- und Tierschutzvereine, Wohlfahrts-, Feuerwehr- und Heimatvereine. Sie sind mit der Anerkennung der Gemeinnützigkeit von fast allen Steuerarten befreit.
Nicht gemeinnützig sind etwa Vereine, die wirtschaftliche Interessen verfolgen. Dazu können Wirtschaftsverbände, Vereine mit großen Immobilienbeständen, aber auch Profisportvereine zählen. Für sie soll künftig statt eines Freibetrags von 5.000 Euro eine Freigrenze von 1.000 Euro gelten. Einkommen bis 1.000 Euro bliebe damit steuerfrei, sobald höhere Gewinne erzielt werden, würde das gesamte Einkommen steuerpflichtig.
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- Wann soll die Neuregelung in Kraft treten?
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