Florian Lipowitz stürzt bei Tour de France – Schlüsselbeinbruch beendet Teilnahme
Hızlı Bakış
- Die deutsche Radsport-Hoffnung Florian Lipowitz stürzte beim Zeitfahren der Tour de France in einer Rechtskurve und zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu, was das Ende seiner Teilnahme bedeutet.
- Sein Teamkollege Remco Evenepoel gewann die Etappe, während Tadej Pogacar die Gesamtwertung führt.
Yapay zekâ özeti
Neden Önemli?
Florian Lipowitz, als Gesamtfünfter in die Etappe gestartet, stürzte beim Zeitfahren der Tour de France und zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu, was seine Teilnahme beendete. Er war im Vorjahr Dritter der Frankreich-Rundfahrt.
Von einem Betreuer gestützt und mit schweren Wunden an Schulter und Bein bestieg Florian Lipowitz den Medical Truck der Tour de France. Rund 40 Minuten zuvor war die deutsche Radsport-Hoffnung beim Zeitfahren in einer Rechtskurve gestürzt und musste das größte Rennen der Welt aufgeben. Sichtlich geschockt und mit langsamen Schritten ging er in das Fahrzeug. Seine Freundin Antonia Weeger eilte wenig später dazu.
Am Abend teilte sein Team Red Bull dann die Diagnose mit: Lipowitz hat sich bei dem Sturz einen Schlüsselbeinbruch zugezogen. „Super schade, dass er nicht weitermachen kann. Wir werden ihn nicht nur im Kampf um das Podium vermissen, wir werden ihn als Menschen vermissen“, sagte Teamchef Ralph Denk vor dem Teamhotel.
„Ich habe gehört, dass Florian gestürzt ist. Das gibt dem ganzen einen faden Beigeschmack. Ich wünsche ihm gute Besserung“, sagte der spätere Etappensieger und Lipowitz-Teamkollege Remco Evenepoel. Der Olympiasieger aus Belgien war auf den 26,1 Kilometern nach Thonon-les-Bains 28 Sekunden schneller als Tadej Pogacar, der in der Gesamtwertung weiter souverän führt. Der Slowene liegt mit einem Abstand von 4:32 Minuten vor Evenepoel, Dritter ist der Mexikaner Isaac del Toro 6:51 Minuten hinter Pogacar.
„In der Kurve, in der Lipo gestürzt ist“, sagte Pogacar, „bin ich ebenfalls fast zu Fall gekommen. Ich hoffe, Lipo ist okay.“ Dieser war als Gesamtfünfter in die Etappe gegangenen und lieferte bis zum Sturz ein exzellentes Zeitfahren ab. Nur Evenepoel und Pogacar waren deutlich besser. Rund acht Kilometer vor dem Ziel rutschte Lipowitz dann in einer Rechtskurve das Vorderrad weg. Der 25-Jährige war chancenlos, schlug auf dem Asphalt auf und rutschte an den Bordstein. Wenige Minuten später rutschte an derselben Stelle auch Pogacar zweimal das Hinterrad weg.
„Sehr bitter. Ein schwerer Schlag“
Im Team Red Bull war die Stimmung entsprechend. „Es ist sehr bitter, das zu sehen. Es sind gemischte Emotionen: Einmal zum Mond durch den Sieg von Remco, aber der Verlust von Lipo war ein schwerer Schlag für das Team“, sagte der sportliche Leiter Klaas Lodewyck.
Lipowitz ist nach dem Dänen Jonas Vingegaard der zweite Podiumsfavorit, der nicht mehr dabei ist. Der Schwabe war im vergangenen Jahr noch sensationell auf den dritten Gesamtrang bei der Frankreich-Rundfahrt gefahren.
Abendliche Dopingkontrolle bei Red Bull
Der späte Abend vor dem Einzelzeitfahren war für Evenepoel und Lipowitz nicht wie gewohnt abgelaufen: Zu später Stunde kamen Dopingkontrolleure vorbei. Alle acht Fahrer des Red-Bull-Teams wurden gegen 22 Uhr kontrolliert, wie ein Sprecher bestätigte.
Dabei handelte es sich aber nicht um eine der umstrittenen Nachtkontrollen, die es zuletzt bei Pogacar und Vingegaard gab. Pogacar war um fünf, Vingegaard um zwei Uhr morgens vor seinem Sturz geweckt worden.
„Es ist noch im Rahmen. Ich war 22.30 Uhr dran. Das ist besser als 2 Uhr nachts. Sie waren mit drei, vier Mann vor Ort. Das ging recht zackig, sie haben das professionell gemacht“, sagte Teamkollege Nico Denz der ARD.
Vor Beginn der Etappe erlebte Brandon McNulty, Teamkollege von Pogacar und dem Kölner Nils Politt, ein anderes Problem. Der US-Rennfahrer stieß mit einem Auto zusammen. Der Fahrer sei wütend hinter ihm gewesen, berichtete Teamchef Mauro Gianetti bei Eurosport. „Wir wissen nicht, warum. Er überholte Brandon, stoppte das Auto. Und dann stieß Brandon leider mit dem Auto zusammen“, sagte er. Es sei aber letztendlich „nichts so Großes“ gewesen. „Alles ist gut. Aber es war nicht so schön“, sagte der 62-Jährige.
Bekommen die Sprinter eine Chance?
Nach drei Etappen, bei denen besonders die Starrennfahrer im Rennen um die vorderen Plätze der Gesamtwertung im Mittelpunkt standen, könnten am Mittwoch möglicherweise noch einmal die Sprinter im Fokus stehen. Auf den größtenteils flachen 174,7 Kilometern zwischen Chambery und Voiron stehen zwar erst einige leichte Anstiege an, aber zum Ende hin könnte es zu einem letzten Massensprint kommen – vielleicht jubelt aber auch ein Ausreißer.
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Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz
Sprinter könnten auf der nächsten Etappe in den Fokus rücken und es könnte zu einem Massensprint kommen.
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- Wie lange wird Florian Lipowitz ausfallen?
- Wie beeinflusst der Ausfall die Teamstrategie von Red Bull?



