Gabriel Attal erklärt Kandidatur für französische Präsidentschaftswahl 2027
Hızlı Bakış
- Frankreichs Ex-Premierminister Gabriel Attal hat seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2027 erklärt.
- Der Macron-Vertraute war der jüngste Premierminister des Landes.
- Er tritt gegen Konkurrenten wie Marine Le Pen und Édouard Philippe an.
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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten. Sein Vertrauter Gabriel Attal, der jüngste Premierminister in der Geschichte des Landes, hat nun seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2027 erklärt.
Gabriel Attal: Der Macron-Vertraute will Präsident werden. Foto: AFP
Paris. Frankreichs Ex-Premierminister Gabriel Attal hat seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2027 erklärt. Der Vertraute des aktuellen Präsidenten Emmanuel Macron, welcher nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten darf, war 2024 mit 34 Jahren der jüngste Premierminister Frankreichs in der modernen Geschichte und der erste offen schwule Regierungschef des Landes.
„Weil ich Frankreich und die Franzosen von Herzen liebe, habe ich entschieden, als Kandidat für das Präsidentenamt anzutreten“, sagte der 37-Jährige am Donnerstag in einer Rede im südfranzösischen Mur-de-Barrez.
Attal bekleidete während Macrons zwei Amtszeiten mehrere Spitzenpositionen – darunter das Haushalts- und das Bildungsministerium. Im Januar 2024 wurde er im Alter von 34 Jahren zum Premierminister ernannt. Nach der Auflösung der Nationalversammlung durch Macron im Juni desselben Jahres brach die Regierung zusammen; Attal blieb jedoch als geschäftsführender Premierminister im Amt, bis im September mit Sébastien Lecornu sein Nachfolger benannt wurde.
Rennen um die Macron-Nachfolge nimmt Fahrt auf
Das Feld der Bewerber um die Macron-Nachfolge nimmt bereits Gestalt an. Umfragen sehen die Rechtspopulistin Marine Le Pen oder deren Parteifreund Jordan Bardella vom Rassemblement National vorn.
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Le Pen, die Macron 2017 und 2022 jeweils unterlag, kämpft jedoch um ihre Kandidatur: Ein Berufungsgericht soll im Juli darüber urteilen, ob ein fünfjähriges Kandidaturverbot gegen sie aufrechterhalten wird.
Das Gericht verhängte die Sperre, nachdem Le Pen wegen des Missbrauchs von EU-Parlamentsmitteln verurteilt wurde. Sie kündigte an, Bardella werde an ihrer Stelle antreten, sollte das Verbot Bestand haben.
Neben Attal hat auch der frühere Premierminister Édouard Philippe seine Kandidatur erklärt – ebenfalls aus dem Mitte-Lager. In den vergangenen Wochen wählten die konservativen Républicains Bruno Retailleau zu ihrem Kandidaten. Der Linkspopulist Jean-Luc Mélenchon gab bekannt, zum vierten Mal anzutreten.
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Ein Berufungsgericht wird im Juli über das Kandidaturverbot gegen Marine Le Pen urteilen.
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