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GeriGaleria sichert sich neue Kreditfinanzierung und plant weitere Filialschließungen
Galeria sichert sich neue Kreditfinanzierung und plant weitere Filialschließungen
Gelişiyor
Spiegel Wirtschaft25.06.2026Business3 dk okumaGermany

Galeria sichert sich neue Kreditfinanzierung und plant weitere Filialschließungen

Hızlı Bakış

  • Die angeschlagene Warenhauskette Galeria erhält eine neue Kreditfinanzierung von bis zu 160 Millionen Euro von Gordon Brothers, abgesichert durch Ware.
  • Zugleich sind weitere Filialschließungen im Rahmen eines dreijährigen Sanierungsplans vorgesehen, um die Wirtschaftlichkeit zu sichern.

Yapay zekâ özeti

Neden Önemli?

Galeria hat zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz angemeldet und kämpft mit einem schwachen Konsumklima sowie finanziellen Problemen des Mutterkonzerns Signa.

Yazı boyutu

Galeria verschafft sich Luft: Die angeschlagene Warenhauskette erhält eine neue Kreditfinanzierung von bis zu 160 Millionen Euro, wie eine Sprecherin in Düsseldorf mitteilte. Zugleich sind weitere Filialschließungen vorgesehen.

Die Kreditlinie stellt die US-Investmentgesellschaft Gordon Brothers bereit, abgesichert durch die Ware von Galeria. Die Verhandlungen zogen sich über Wochen hin. Voraussetzung für die Zusage war ein von der Unternehmensberatung AlixPartners erstelltes Gutachten zur wirtschaftlichen Lage von Galeria. Zuvor hatten auch das »Handelsblatt« und die »Wirtschaftswoche« über den neuen Kredit berichtet.

Das Geld ist an einen auf drei Jahre angelegten Sanierungsplan geknüpft, der jetzt umgesetzt werden soll. Der Einzelhändler will dabei unter anderem prüfen, welche Standorte rentabel sind, und mit Vermietern über Mietsenkungen sowie flexiblere Konditionen verhandeln. »Wir durchleuchten das gesamte Filialnetz, denn jedes Haus soll künftig wirtschaftlich tragfähig sein«, sagt Galeria-Geschäftsführer Tilo Hellenbock. Als Grund für die Maßnahmen nennt das Unternehmen unter anderem das anhaltend schwache Konsumklima im stationären Einzelhandel.

Bestehender Kredit soll abgelöst werden

Etwa 30 der derzeit 83 Warenhäuser gelten als Wackelkandidaten und sollen besonders gründlich in den Blick genommen werden. Galeria dürfte in drei Jahren ein deutlich kleineres Filialnetz haben – so berichten es Beteiligte, die über die Pläne informiert sind. Hellenbock zufolge wird allerdings auch in Betracht gezogen, an früheren Standorten wieder Filialen zu eröffnen.

Hinzu kommen noch ausstehende Mietzahlungen. Mehrere Vermieter hatten zuletzt beklagt, dass Mieten von Galeria gar nicht oder nur teilweise gezahlt wurden. Das Unternehmen begründete dies mit Liquiditätsschwankungen und räumte ein, die Vermieter um eine Stundung gebeten zu haben. Ein Eigentümer sagte, die offenen Positionen seien inzwischen beglichen. Andernorts hieß es hingegen, noch zwei Monatsmieten seien offen.

Zudem wird Geld benötigt, um Ware für die Herbst- und Wintersaison zu bestellen. Zuletzt bemühte sich Galeria mit großen Rabattaktionen darum, die Umsätze anzukurbeln.

Drei Insolvenzen innerhalb von vier Jahren

Weitere Filialschließungen könnten erhebliche zusätzliche Kosten verursachen, etwa für Sozialpläne und Abfindungen für Beschäftigte sowie Entschädigungszahlungen an Vermieter. Bereits im März hatte die Handelskette angekündigt, die Mietverträge von acht Filialen neu verhandeln zu wollen. Schließungen seien nicht ausgeschlossen, hieß es schon damals.

Galeria beschäftigt rund 12.000 Menschen. Anfang 2024 hatte der Konzern zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz angemeldet. Grund dafür war unter anderem die finanzielle Schieflage des Mutterkonzerns Signa (Lesen Sie hier Interna zur Pleite ). Im Sommer 2024 wurden neun Standorte geschlossen. Seitdem gehört Galeria der US-Investmentgesellschaft NRDC und einer Beteiligungsfirma des Unternehmers Bernd Beetz (mehr dazu hier ). Nach Verhandlungen mit den Vermietern konnte die Kette ihre Mietbelastung deutlich senken.

Beetz sagte, für Galeria könne es »nach der Kreditzusage zunächst einmal weitergehen, doch die Lage bleibt weiter angespannt«. Die Rahmenbedingungen seien für die Warenhauskette im vergangenen Jahr »besonders ungünstig« gewesen. »Wir haben jetzt den kurzfristigen Fortbestand gesichert, aber wir wollen auch eine langfristige und belastbare Zukunftsperspektive schaffen«, fügt der Miteigentümer hinzu.

Gordon Brothers ist im Kosmos des Unternehmens kein unbekannter Name. Der Investor organisierte vor Jahren den Abverkauf in Kaufhof- und Karstadt-Filialen vor deren Schließung.

Bundan Sonra Ne Olabilir?

Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz

  • Galeria wird in drei Jahren ein deutlich kleineres Filialnetz haben.

    Muhtemel · Aylar içinde

Açık Sorular

  • Welche 30 Filialen gelten als Wackelkandidaten?
  • Wie viele Filialen werden letztendlich geschlossen?
  • Wie erfolgreich werden die Mietverhandlungen sein?

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Bu haber ilk olarak şurada yayınlandı: Spiegel Wirtschaft.

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