Grüne Investments: Nachhaltige Geldanlagen weniger gefragt
In Zeiten des Klimawandels sollte Nachhaltigkeit auch bei der Geldanlage eine Rolle spielen. Doch die Entwicklung ist gegenteilig, bis auf wenige Ausnahmen. Von Heidi Radvilas.

In Zeiten des Klimawandels sollte Nachhaltigkeit auch bei der Geldanlage eine Rolle spielen. Doch die Entwicklung ist gegenteilig, bis auf wenige Ausnahmen. Von Heidi Radvilas.

Das niederländische Unternehmen Nebius investiert 8 Milliarden Euro in KI-Rechenzentren in Frankreich. Ein Standort in Saint-Denis ist bereits aktiv, ein weiteres großes Rechenzentrum ist in Béthune geplant. Auch Softbank plant massive Investitionen in der Region.

In Zhengzhou, China, betreiben BYD und Foxconn riesige Fabriken, die zehntausende Arbeiter beschäftigen. Diese "Zhengzhou-Kapitalismus"-Fabriken produzieren Autos und iPhones zu extrem niedrigen Kosten, was westliche Konkurrenten unter Druck setzt und Debatten über Arbeitsbedingungen und staatliche Kontrolle auslöst.

Sparpläne in Unternehmen, wie aktuell bei Volkswagen, führen oft zu Entlassungen und Produktionsschließungen. Sie sind meist unbeliebt, können aber notwendig sein, wenn sie zukunftsorientiert gestaltet werden.

Trotz der Aufnahme in den Nasdaq 100 verliert die SpaceX-Aktie an Wert. Analysten sehen jedoch weiterhin hohes Potenzial für Kurssteigerungen.

VW-Konzernchef Oliver Blume sieht Alternativen zu Fabrikschließungen trotz Berichten über Stellenabbau. Er betont Fortschritte bei Kostensenkungen und hofft auf die neue Elektroflotte, warnt aber vor globalen Risiken und fordert weitere Einschnitte.

Zehntausende VW-Beschäftigte sind beunruhigt durch Gerüchte über massive Stellenstreichungen und Werksschließungen, die angeblich aus dem Top-Management durchgesickert sind. Die Unsicherheit sorgt für Aufruhr im Land.