Grüne und Linke kritisieren Treffen der Sozialpartner im Kanzleramt
Hızlı Bakış
- Grüne und Linke äußern Unzufriedenheit über das Treffen der Sozialpartner im Kanzleramt.
- Sie kritisieren die späte Einberufung und bezweifeln die Ernsthaftigkeit der Mitsprache.
- Die SPD lobt das Gespräch und zeigt sich optimistisch für zukünftige Reformen.
Yapay zekâ özeti
Grüne und Linke haben sich unzufrieden mit dem Spitzengespräch der Sozialpartner im Kanzleramt gezeigt.
Grünenfraktionschefin Britta Haßelmann warf der Bundesregierung vor, das Gespräch über die Reformvorhaben viel zu spät gesucht zu haben. »Dass sich gestern die Sozialpartner getroffen haben, wow!«, sagte sie im Plenum des Bundestags. Sie finde es »traurig, dass Sie nach einem Jahr auf die Idee kommen, dass das mal stattfinden könnte«, sagte sie an die Adresse der Koalition. »Das ist doch alles andere als vorausschauendes und zukunftsgerichtetes Verhalten.«
Linkenfraktionschefin Heidi Reichinnek sagte, »dass ein Kanzler sich mit Gewerkschaften und Sozialverbänden trifft, sollte eine Selbstverständlichkeit und keine Showveranstaltung sein.« Es sei »schon sehr bezeichnend, mit wie viel Wirbel es begleitet wird, dass Friedrich Merz sich überhaupt einmal mit einigen Gewerkschaftsvorsitzenden trifft, die die arbeitende Bevölkerung vertreten«, sagte sie der Rheinischen Post. Reichinnek äußerte Zweifel daran, dass der Kanzler die Vorschläge der Gewerkschaften berücksichtige. »Mitsprache wird simuliert, um Zustimmung zu seiner Agenda des sozialen Kahlschlags zu bekommen«, kritisierte sie.
Miersch nach Spitzengespräch »guten Mutes«
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch lobte unterdessen das Gespräch der Sozialpartner im Kanzleramt. »Deutschland war immer stark, wenn man die Köpfe zusammensteckt«, sagte Miersch. »Wir haben große Herausforderungen vor uns. Wir wissen, dass wir uns an vielen Stellen verändern müssen.« Er warnte zugleich davor, die Menschen mit immer neuen Vorschlägen zu verunsichern. Dagegen dankte Miersch den Sozialpartnern für ihre »Bereitschaft, mitzuhelfen«. Die Reformen würden »nur gelingen, wenn am Ende etwas steht, von dem alle sagen, das ist gerecht«. Er sei »guten Mutes, dass uns das in den nächsten Wochen gelingen kann.«





