Hoeneß für Mertesacker beim DFB – Macron verteidigt Mbappé
Hızlı Bakış
- Uli Hoeneß spricht sich für eine Rolle von Per Mertesacker beim DFB aus.
- Emmanuel Macron verurteilt rassistische Äußerungen gegen Kylian Mbappé.
- Der belgische Verband feiert Sieg über die USA mit Anspielung auf Trump.
Yapay zekâ özeti
Neden Önemli?
Der Artikel behandelt aktuelle Ereignisse rund um die Fußball-WM 2026, darunter Personaldebatten beim DFB, rassistische Äußerungen gegen einen Spieler und kontroverse Schiedsrichterentscheidungen.
Fußball-WM 2026 „Genau diese Leute brauchen wir jetzt“: Hoeneß für Mertesacker beim DFB
7. Juli 2026, 12:42 Uhr|
Der Ehrenpräsident des FC Bayern wünscht sich, dass der Weltmeister von 2014 eine Aufgabe im deutschen Fußball bekommt. Frankreichs Staatsoberhaupt Macron verteidigt Stürmer Mbappé gegen rassistische Äußerungen.
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Wichtige Updates
Rassistische Äußerungen gegen Mbappé: Emmanuel Macron meldet sich zu Wort
Nach Sieg gegen USA: Belgien stichelt und tanzt wie Trump
Da hilft auch kein Anruf mehr – das war die Nacht
Watzke äußert sich zu Klopp-Verhandlungen
Collina nimmt von Trump kritisierten Schiedsrichter in Schutz
Hoeneß: Mertesacker wäre gut für den DFB
Uli Hoeneß würde eine Aufgabe von Ex-Weltmeister Per Mertesacker im deutschen Fußball sehr begrüßen. „Er hat als ehemaliger Profi große internationale Erfahrung. Er hat immer gezeigt, wie gut er mit Menschen umgehen kann“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München der Bild. Zudem würde Mertesacker „es niemals des Geldes wegen machen, sondern weil es ihn reizt, mit seiner Leidenschaft etwas aufzubauen und voranzubringen. Genau diese Leute, die sich selbst hochgedient haben und bereit sind, hart zu arbeiten, brauchen wir jetzt.“
Mertesacker, aktuell als TV-Experte beim ZDF im Einsatz, hatte vor wenigen Tagen erklärt, dass er für eine Aufgabe beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) bereit wäre. „Irgendwann mal beim DFB zu arbeiten und dem deutschen Fußball, dem ich so viel zu verdanken habe, etwas zurückzugeben, reizt mich. Dafür stehe ich natürlich zur Verfügung“, sagte der 41-Jährige, der zuletzt die Nachwuchsakademie des FC Arsenal leitete. Mertesackers größter sportlicher Erfolg war der Gewinn des WM-Titels im Jahr 2014.
Rassistische Äußerungen gegen Mbappé: Emmanuel Macron meldet sich zu Wort
Der Skandal um die rassistischen Beleidigungen gegen Kylian Mbappé schlägt weiter hohe Wellen. Frankreichs Fußballverband will juristisch gegen die paraguayische Senatorin Celeste Amarilla de Boccia vorgehen. Ihre Bemerkungen seien „verabscheuungswürdig und inakzeptabel“, hieß in einem Statement des Verbands. Man werde Anzeige bei der Staatsanwaltschaft stellen, um rechtliche Schritte einzuleiten.
„Ich sichere unserem Kapitän, den Spielern und ganz allgemein allen Opfern solch abscheulicher Äußerungen meine volle Unterstützung zu“, schrieb Frankreichs Verbandspräsident Philippe Diallo zuvor bei X. „Die Spieler der französischen Nationalmannschaft repräsentieren Frankreich. Es ist unser Land, das hier beleidigt wird.“ Die Äußerungen seien „strafbar“ und „verwerflich“. Auch Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron meldete sich zu Wort. „Ein weiteres Tor für Kylian Mbappé. Diesmal gegen Rassismus“, teilte der 48-Jährige bei X mit. „Ich unterstütze ihn voll und ganz. Wenn Worte verletzen, setzen unsere Werte ein Zeichen: Würde, Respekt, Brüderlichkeit.“
Amarilla de Boccia hatte über Mbappé unter anderem geschrieben, er sei ein „kolonisierter Kameruner“, der den harten Franzosen spiele, „voller Minderwertigkeitskomplexe, neureich, arrogant und hässlich“. Jetzt veröffentlichte sie einen Brief und erklärte sich. Das Problem sei zwischen ihr und dem Spieler und beziehe sich nicht auf das Land Frankreich, war die Kernbotschaft. Sie bedauere Teile ihrer Aussagen. „Schon nach kurzer Zeit bereute ich es, dich mit denselben Beleidigungen beschimpft zu haben, die ich selbst zu hören bekomme“, schrieb Amarilla de Boccia. Auch sie werde als Latina und wegen ihrer Hautfarbe angegangen.
Amarilla de Boccia forderte dann selbst eine Entschuldigung von Mbappé – und setzte zu neuen herben Aussagen an. Sie warf ihm geschlechtsspezifische Gewalt in seinen Äußerungen über sie vor und drohte ebenfalls mit rechtlichen Schritten, sollte er diese nicht zurücknehmen.
Nach Sieg gegen USA: Belgien stichelt und tanzt wie Trump
Der belgische Fußballverband (RBFA) hat den Sieg im Achtelfinale über die USA in den sozialen Medien mit einer Spitze in Richtung US-Präsident Donald Trump gefeiert. Nach dem 4:1 postete der Verband bei X ein Bild von Torschütze Romelu Lukaku beim Jubel mit einer Hand am Ohr. Dazu hieß es: „Macht das mal rückgängig.“ Viele deuteten das als Anspielung auf Trump, der mit einem Anruf bei Fifa-Präsident Gianni Infantino um eine Überprüfung der Rot-Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun gebeten hatte.
Belgian Red Devils on Twitter / X
Overturn this. 🧏♂️ #USABEL pic.twitter.com/KcBAJp3Z7d— Belgian Red Devils (@BelRedDevils) July 7, 2026
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Der Anruf und die daraufhin tatsächlich aufgehobene Sperre hatten für große Empörung gesorgt. Die Belgier hatten schon während des Spiels auf dem Platz mit einer kleinen Showeinlage den Takt vorgegeben. Nach dem 4:1 in der Nachspielzeit führten sie beim Torjubel einen Tanz auf, der nach dem berühmten „Trump-Dance“ aussah und deshalb als Imitation des US-Präsidenten verstanden werden konnte. In den sozialen Medien verbreitete sich der Clip, teils mit Musik unterlegt, auf zahlreichen Kanälen.
Da hilft auch kein Anruf mehr – das war die Nacht
Mit der hochkontroversen Begnadigung von US-Stürmer Folarin Balogun nach einem Telefonat von US-Präsident Donald Trump mit Fifa-Präsident Gianni Infantino lag der Fokus auf dem WM-Achtelfinale zwischen dem Gastgeber und Belgien. Die Frage war: Was passiert noch? Die Antwort: Die USA zeigten, warum auch immer, ihr schlechtestes WM-Spiel, lagen schnell zurück, kamen nur durch einen abgefälschten Freistoß von Malik Tillman ins Spiel zurück – und gingen dann unter anderem wegen eines slapstickhaften Torwartfehlers am Ende 1:4 unter. Balogun kam auf 19 Ballkontakte und drei Schüsse aufs Tor – er war kein entscheidender Faktor.
Fifa-Präsident Gianni Infantino wird sich fragen, ob sich diese sportjuristischen und sportpolitischen Verrenkungen gelohnt haben. Die Fußballwelt ist nun berechtigterweise davon überzeugt, dass die Fifa auch in sportlichen Fragen politisch beeinflussbar ist.
Neben dem Gastgeber hat sich noch jemand von der WM verabschiedet. Cristiano Ronaldo, 41 Jahre alt, verlor mit seinen Portugiesen in einem vor allem in der zweiten Halbzeit enttäuschenden Spiel gegen Spanien. Es war wenig überraschend sein letzter WM-Auftritt, eine weitere Teilnahme mit 45 Jahren strebt er nicht mehr an.
Watzke äußert sich zu Klopp-Verhandlungen
DFB-Vize Hans-Joachim Watzke hat den Druck auf Verhandlungspartner Red Bull in der Personalie des Traum-Bundestrainers Jürgen Klopp vor den anstehenden Gesprächen noch einmal erhöht. „Ich weiß, dass Jürgen Deutschland liebt“, sagte Watzke im ZDF und betonte mit Blick auf dessen Noch-Arbeitgeber: „Welches Unternehmen möchte denn auf seiner Image-Fahne stehen haben: 'Ich habe das Engagement von Jürgen Klopp verhindert?'“
Klopp soll den nach dem WM-Aus zurückgetretenen Julian Nagelsmann beerben, hat aber einen Vertrag bis 2029 beim Brausekonzern. Watzke betonte, der Deutsche Fußball-Bund sollte „versuchen zu verhindern“, erstmals eine Ablöse für einen Coach zu bezahlen. Er sei zwar grundsätzlich Pessimist, bei dieser Personalie aber zuversichtlich: „Das kriegen wir auch hin.“
Ziel der Verhandlungen zwischen dem DFB mit Präsident Bernd Neuendorf an der Spitze, Klopp und RB sei ein guter Kompromiss, bei dem „keiner jubelt und keiner am Boden zerstört ist“. Das für Klopp fällige Millionen-Gehalt sieht er nicht als zu hohe Hürde. Das Beispiel Nagelsmann habe gezeigt: „Wir bezahlen auch nicht mit Erdnüssen, wir sind schon konkurrenzfähig.“
Allerdings greife der Verband mit Klopp „ins höchste Regal“, der ehemalige Meistermacher von Dortmund und Liverpool sei auf einer Ebene mit Pep Guardiola anzusiedeln. Zu klären sei, „welches Mitspracherecht er haben möchte“ in Sachen Strukturen.
Auch einen konkreten Zeitkorridor für die Personalie nannte Watzke. Zum Nations-League-Start am 24. September in den Niederlanden „sollten wir einen (Bundestrainer) haben, das würde helfen“, sagte er scherzhaft und ergänzte: „Ich denke mal, vier Wochen längstens, das sollten wir hinkriegen.“
Collina nimmt von Trump kritisierten Schiedsrichter in Schutz
Fifa-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hat WM-Schiedsrichter Raphael Claus nach der Kritik von US-Präsident Donald Trump in Schutz genommen. Der brasilianische Referee, der im Mittelpunkt der Kontroverse um den US-Angreifer Folarin Balogun stand, habe während seiner gesamten Laufbahn „höchste Maßstäbe an Professionalität und Integrität“ bewiesen, teilte er mit.
Collina bezeichnete Claus als wichtiges Mitglied des Teams der Unparteiischen bei der WM. „Er ist ein erfahrener und hoch angesehener Schiedsrichter, und wir haben weiterhin volles Vertrauen in ihn als zuverlässigen Spielleiter“, sagte Collina.
Trump hatte Claus mit Blick auf dessen Vergangenheit als „ein bisschen suspekt“ bezeichnet. „Er hat eine Entscheidung getroffen, die niemand glauben konnte“, sagte der US-Präsident gegenüber Reportern im Weißen Haus, als er zugab, mit Infantino wegen Balogun gesprochen zu haben. Der brasilianische Fußballverband CBF nahm Claus hingegen demonstrativ in Schutz.
Sonderapplaus für Balogun in Seattle
Zwei vollständige Nationalmannschafts-Kader aus Belgien und den USA laufen sich hier auf dem Spielfeld des prachtvollen Lumen Field in Seattle warm – und damit steht das Hauptthema dieses Nachmittags hier schon fest. US-Spieler Folarin Balogun nämlich sollte hier eigentlich keine Fußballschuhe anhaben, zumindest wenn es nach den Fußballregeln geht, die bis zum 5. Juli 2026 galten. Seit gestern aber ist nichts mehr sicher, auch nicht eine Sperre nach einer roten Karte, die vom Weltverband Fifa nach einem Anruf des US-Präsidenten Donald Trump zurückgenommen wurde. Der ist übrigens nicht nach Seattle gereist.
Wohl aber ist Balogun dabei, steht in der Startformation der US-Amerikaner von Trainer Mauricio Pocchetino und hat hier unten nachweislich seine Fußballschuhe an. Ob das Ganze noch ein juristisches Nachspiel hat, ist die eine Frage. Das Vorspiel zu dieser Partie jedenfalls ist von viel trotzigem US-Patriotismus rund ums Stadion und in den sozialen Medien geprägt. Was unter anderem dazu führt, dass Balogun beim Verlesen der Aufstellung einen besonders lauten Jubel zu hören bekommt. Dann läuft John Denver’s „Country Roads“ – und in 20 Minuten beginnt ein WM-Achtelfinale unter einzigartigen Voraussetzungen.
Mbappé wehrt sich gegen rassistische Beleidigung einer Senatorin aus Paraguay
Kylian Mbappé und der französische Fußballverband (FFF) haben sich vehement gegen üble rassistische Beleidigungen einer Senatorin aus Paraguay gewehrt. Auch eine Klage ist geplant. „Madame Celeste Amarilla, Sie sind eine verachtenswerte Frau und Ihrer Funktion nicht würdig. Sie vertreten nicht Paraguay, dieses Land, das während des gesamten Wettbewerbs Leidenschaft und Ehre verströmt hat“, schrieb Mbappé auf X.
Celeste Amarilla habe „durch ihren unverhohlenen Rassismus (…) das schlechtest mögliche Bild ihres Landes abgegeben. Ich werde Menschen wie ihr niemals die Freiheit lassen, ihren Hass und ihren Rassismus in der ganzen Welt zu verbreiten“, so Mbappé weiter.
Auch der Verband verurteilte das Verhalten von Amarilla aufs Schärfste. „Die rassistischen Äußerungen der paraguayischen Senatorin Celeste Amarilla gegen Kylian Mbappé sind völlig abscheulich und inakzeptabel“, erklärte die FFF. Die Verantwortlichen kündigten auch eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft an, „um strafrechtliche Schritte einzuleiten“.
Das 1:0 der Franzosen gegen Deutschland-Bezwinger Paraguay im WM-Achtelfinale war von starken Emotionen begleitet gewesen. Amarilla, Mitglied der Authentischen Radikal-Liberalen Partei PLRA in Paraguay, leistete sich anschließend in den sozialen Medien bösartige Entgleisungen gegen Mbappé und sorgte damit bereits im Netz für Empörung. Unter anderem schrieb Amarilla, Mbappé sei ein „kolonisierter Kameruner, der sich als Franzose ausgibt“, er sei ein „Trottel", der nicht mal schreiben gelernt habe: „Statt Muttermilch hat er Kokosnüsse ausgesaugt.“
„Mit äußerster Ernsthaftigkeit“: Britischer Abgeordneter fordert Aufhebung der roten Karte gegen englischen Spieler
Der Unterhaus-Abgeordnete Noah Law hat einen Brief an Fifa-Chef Gianni Infantino geschrieben, in dem er die Aussetzung einer Rot-Sperre gegen den englischen Nationalspieler Jarell Quansah bis nach der WM fordert. Zwar glaube er, Quansah habe die rote Karte im Spiel gegen Mexiko zu Recht bekommen. Unter Verweis auf den Fall des US-Spielers Folarin Balogun und dessen äußerst umstrittener Begnadigung müsse der Engländer aber ebenfalls im nächsten Spiel antreten dürfen, sagte der Labour-Parlamentarier des Wahlkreises St Austell and Newquay weiter.
„Ich bin sicher, dass wir keine Situation rechtfertigen können, in der ein Spieler von einer zurückgestellten Suspendierung profitiert, und ein anderer, unter ähnlichen Umständen, nicht.“
Noah Law
In einer Zeit, in der das multilaterale System und die rechtsbasierte internationale Ordnung bedroht seien, beschwöre er Infantino, die Angelegenheit mit äußerster Ernsthaftigkeit zu behandeln.
Fifa erklärt Beschwerde Belgiens für unzulässig
Die amerikanische Nationalmannschaft kann im WM-Achtelfinale gegen Belgien mit Stürmer Folarin Balogun auflaufen. Nachdem der Fußball-Weltverband überraschend die Rot-Sperre des Angreifers auf Bewährung ausgesetzt hatte, erklärte die Fifa nun eine Beschwerde des belgischen Verbands dagegen für unzulässig. Trotz scharfer Kritik ist der 25-Jährige damit für die Partie am Dienstag (2 Uhr MESZ, ARD und MagentaTV) in Seattle spielberechtigt.
Der Antrag wurde mit der Begründung für unzulässig erklärt, dass der belgische Verband „nicht Verfahrenspartei sei und somit keine Beschwerdebefugnis gegen die Entscheidung besitze“, hieß es in der Entscheidung von der Fifa.
Dies sorgte für große Entrüstung bei den von der Entscheidung unmittelbar betroffenen Belgiern. Am Montag zeigte sich der RBFA in einer Mitteilung „zutiefst besorgt über den Verlauf der Ereignisse“. Der Verband habe von der Fifa „nicht die geringste Erklärung“ für ihre Entscheidung erhalten und daher „keine andere Möglichkeit, als die Einsatzberechtigung des Spielers anzufechten“, sollte er auf dem Spielberichtsbogen auftauchen. Der Verband behielt sich weitere Schritte vor – also auch eine Anfechtung des Spielergebnisses, sollte Balogun zum Einsatz kommen.
Newsdesk
Infantino reagiert auf Kritik an Fifa-Entscheidung
Fifa-Chef Gianni Infantino hat sich v
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- Wie wird der DFB auf Hoeneß' Vorschlag reagieren?
- Welche weiteren rechtlichen Schritte werden gegen Senatorin Amarilla eingeleitet?
- Wird es weitere Konsequenzen für die FIFA-Entscheidung bezüglich Balogun geben?




